Impressionen Praxis Dunja Schmidt
Eine schwere oder chronische Erkrankung verändert oft mehr als den Körper.
Eine Diagnose kann das bisherige Leben plötzlich infrage stellen. Untersuchungen, Behandlungen und Kontrolltermine bestimmen den Alltag.
Zukunftspläne werden unsicher.
Der eigene Körper, der bisher selbstverständlich funktioniert hat, kann sich plötzlich fremd, verletzlich oder unberechenbar anfühlen.
Viele Patientinnen und Patienten erleben in dieser Situation:
Diese Reaktionen sind kein Zeichen persönlicher Schwäche.
Eine schwere Erkrankung kann eine erhebliche seelische Belastung darstellen.
Medizinische Hypnotherapie kann dabei unterstützen, mit Angst, Anspannung, Schmerzen, belastender Körperwahrnehmung und dem Gefühl des Ausgeliefertseins besser umzugehen.
Sie behandelt dabei nicht die körperliche Grunderkrankung selbst, sondern kann die medizinische Versorgung psychosomatisch und psychotherapeutisch ergänzen.
Die wissenschaftliche Evidenz ist je nach Erkrankung und Behandlungsziel unterschiedlich.
Am besten untersucht sind ausgewählte Belastungs- und Symptomziele, etwa Angst, Schmerz oder Belastung im Zusammenhang mit medizinischen Prozeduren; daraus lässt sich keine Wirkung auf den Verlauf der Grunderkrankung ableiten.
Manche Diagnosen treffen Menschen völlig unerwartet.
Andere Erkrankungen entwickeln sich langsam, führen aber mit der Zeit zu immer größeren Einschränkungen.
In beiden Fällen kann sich das Leben in ein „Davor“ und ein „Danach“ teilen.
Plötzlich entstehen Fragen wie:
Nicht auf jede dieser Fragen gibt es eine schnelle Antwort.
Krankheitsverarbeitung bedeutet deshalb nicht, eine schwere Erkrankung einfach „positiv zu sehen“ oder möglichst schnell zu akzeptieren.
Es geht vielmehr darum, einen persönlichen Umgang mit einer veränderten Lebenssituation zu entwickeln.
Dazu kann gehören:
Eine körperliche Erkrankung und die psychische Reaktion darauf lassen sich nicht immer voneinander trennen.
Körperliche Symptome können seelisch belasten. Angst und dauerhafte Anspannung können wiederum die Wahrnehmung von Beschwerden verstärken.
So können sich Kreisläufe entwickeln, die zusätzlich Kraft kosten.
Angst ist nach einer schweren Diagnose zunächst eine nachvollziehbare Reaktion.
Sie kann sich beziehen auf:
Manche Menschen erleben eine dauerhaft erhöhte innere Alarmbereitschaft.
Jede neue Körperempfindung wird aufmerksam beobachtet. Ein Schmerz, ein Herzstolpern oder eine ungewöhnliche Müdigkeit kann sofort die Sorge auslösen, dass sich die Erkrankung verschlechtert habe.
Medizinische Hypnotherapie kann helfen
Viele Patientinnen und Patienten erleben die Zeit vor Kontrolluntersuchungen als besonders belastend.
Schon Tage oder Wochen vorher können auftreten:
Die Untersuchung selbst wird dann nicht nur zu einem medizinischen Termin, sondern zu einer emotionalen Ausnahmesituation.
Hypnotherapeutische Verfahren und Selbsthypnose können helfen, sich auf solche Situationen vorzubereiten und mit der eigenen Anspannung anders umzugehen.
Eine schwere Erkrankung kann mit Verlusten verbunden sein:
Trauer, Niedergeschlagenheit und Verunsicherung können Teil der Krankheitsverarbeitung sein.
Wenn Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit oder depressive Symptome stärker ausgeprägt sind oder länger bestehen, ist eine sorgfältige psychotherapeutische und gegebenenfalls psychiatrische Einordnung wichtig.
Schlaf kann durch viele Faktoren beeinträchtigt werden:
Schlechter Schlaf wiederum kann Erschöpfung, Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit und psychische Belastung verstärken.
Hypnotherapeutische Arbeit kann dabei unterstützen, innere Beruhigung und einen günstigeren Umgang mit nächtlichem Grübeln und Anspannung zu entwickeln.
Fatigue ist mehr als normale Müdigkeit.
Sie kann bei verschiedenen schweren und chronischen Erkrankungen auftreten und das Leben erheblich beeinträchtigen.
Wichtig ist:
Fatigue darf nicht vorschnell als rein psychisches Problem erklärt werden.
Sie kann körperliche, neurologische, entzündliche, behandlungsbedingte und weitere Ursachen haben.
Psychosomatische und hypnotherapeutische Begleitung zielt deshalb nicht darauf, Fatigue „wegzudenken“. Sie kann vielmehr helfen, mit Erschöpfung, Frustration, Angst, Grenzen und dem Verlust bisheriger Leistungsfähigkeit umzugehen.
Bei Multipler Sklerose gibt es neuere Studien, die einen möglichen Nutzen hypnotischer beziehungsweise selbsthypnotischer Interventionen für Fatigue und Schlaf untersuchen. Diese Ergebnisse betreffen die Symptomunterstützung und nicht die Behandlung des neurologischen Krankheitsprozesses.
Schmerzen können unmittelbar durch eine Erkrankung oder deren Behandlung entstehen.
Gleichzeitig wird Schmerz im Nervensystem verarbeitet und von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter:
Das bedeutet nicht, dass Schmerz „psychisch“ oder eingebildet ist.
Es bedeutet, dass neben der Behandlung körperlicher Schmerzursachen auch die Schmerzverarbeitung therapeutisch beeinflusst werden kann.
Gerade für Schmerz gehört Hypnose zu den wissenschaftlich besonders umfangreich untersuchten Anwendungsgebieten.
Eine schwere Erkrankung kann das Gefühl erschüttern, den eigenen Körper zu kennen.
Viele Patientinnen und Patienten berichten:
Diese Erfahrung kann sehr belastend sein.
Ein wichtiges Ziel der Behandlung kann deshalb sein, wieder mehr Selbstwirksamkeit zu erleben.
Nicht im Sinne vollständiger Kontrolle über eine Erkrankung.
Sondern im Sinne der Erfahrung:
Auch wenn ich nicht alles kontrollieren kann, kann ich beeinflussen, wie ich mit Angst, Anspannung und Belastung umgehe.
Grundsätzlich kann jede schwere, chronische oder lebensverändernde Erkrankung auch seelisch belasten. Die folgenden Beispiele zeigen typische Situationen, in denen eine psychosomatische oder hypnotherapeutische Begleitung sinnvoll sein kann.
Eine Krebserkrankung kann mit erheblicher psychischer Belastung verbunden sein.
Belastend sein können:
• die Diagnose selbst
• diagnostische Untersuchungen
• Operationen
• medikamentöse oder andere onkologische Behandlungen
• Nebenwirkungen
• Schmerzen
• Erschöpfung
• Veränderungen des Körpers
• Kontrolluntersuchungen
• Angst vor einem Rückfall
• existenzielle Fragen
Nicht alle Menschen reagieren gleich.
Manche entwickeln starke Ängste oder depressive Symptome. Andere erleben eher Schlafprobleme, innere Unruhe oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen.
Medizinische Hypnotherapie kann dabei unterstützend eingesetzt werden, zum Beispiel bei:
• Angst
• innerer Anspannung
• Schmerz
• belastenden medizinischen Situationen
• Schlafproblemen
• Krankheitsverarbeitung
• dem Gefühl von Kontrollverlust
Sie behandelt nicht den Tumor und ersetzt keine onkologische Therapie.
Multiple Sklerose kann mit sehr unterschiedlichen Verläufen und Beschwerden verbunden sein.
Für viele Betroffene ist gerade die Unvorhersehbarkeit belastend.
Mögliche Themen sind:
Hypnotherapeutische Arbeit kann sich auf die psychische und symptombezogene Belastung richten.
Mögliche Ziele sind:
Die bisherige Forschung zu Hypnotherapie bei MS ist interessant, aber noch deutlich begrenzter als beispielsweise die Forschung zu Schmerz oder medizinischen Eingriffen.
Hypnose ist keine neurologische Basistherapie und behandelt nicht die zugrunde liegenden Krankheitsmechanismen der Multiplen Sklerose.
Eine Herzerkrankung kann das Gefühl körperlicher Sicherheit tief erschüttern.
Nach einem Herzinfarkt, einem Eingriff oder der Diagnose einer koronaren Herzerkrankung entwickeln manche Menschen:
Medizinische Hypnotherapie kann hier zur Regulation von Angst, Anspannung und belastender Körperbeobachtung eingesetzt werden.
Sie behandelt jedoch nicht die koronare Gefäßerkrankung selbst.
Sie ersetzt keine:
Das Ziel liegt in der psychosomatischen und psychotherapeutischen Begleitung.
Neurologische Erkrankungen oder ein Schlaganfall können das Selbstbild und die Wahrnehmung des eigenen Körpers erheblich verändern.
Belastend sein können beispielsweise:
Hypnotherapeutische Unterstützung kann sich auf Krankheitsverarbeitung, innere Stabilität, Angst und Selbstwirksamkeit richten.
Sie ersetzt keine neurologische Behandlung oder Rehabilitation.
Auch hier gilt:
Nicht jede neurologische Erkrankung und nicht jede Krankheitsphase eignet sich gleichermaßen für Hypnotherapie. Die individuelle medizinische und psychische Situation muss berücksichtigt werden.
Bei Long COVID, Post-COVID und ME/CFS ist eine besonders sorgfältige Sprache notwendig.
Körperliche Symptome wie:
dürfen nicht vorschnell psychologisiert werden.
Psychosomatische oder hypnotherapeutische Unterstützung bedeutet hier ausdrücklich nicht, die Erkrankung als „nur psychisch“ zu erklären.
Eine mögliche Behandlung kann sich vielmehr darauf richten:
Bei ME/CFS und ausgeprägter Belastungsintoleranz muss insbesondere die körperliche Belastbarkeit berücksichtigt werden.
Psychotherapeutische oder hypnotherapeutische Unterstützung darf nicht darauf ausgerichtet sein, reale körperliche Grenzen durch Druck oder erzwungene Aktivitätssteigerung zu überwinden.
Chronische Nierenerkrankungen, Dialysepflichtigkeit und Organtransplantationen können den Alltag tiefgreifend verändern.
Mögliche Belastungen sind:
Hypnotherapeutische Begleitung kann helfen, mit Angst, Anspannung und Krankheitsbelastung umzugehen und vorhandene Ressourcen wieder besser zugänglich zu machen.
Die nephrologische beziehungsweise transplantationsmedizinische Behandlung wird dadurch selbstverständlich nicht ersetzt.
Nicht nur eine Erkrankung selbst kann psychisch belasten.
Auch medizinische Behandlung kann als bedrohlich oder traumatisch erlebt werden.
Das kann beispielsweise der Fall sein nach:
Danach können unter anderem auftreten:
Hypnotherapeutische Arbeit kann hier zur Stabilisierung, Ressourcenaktivierung und Wiedergewinnung innerer Sicherheit beitragen.
Bei ausgeprägten Traumafolgestörungen ist jedoch eine sorgfältige psychotherapeutische Diagnostik notwendig. Nicht jede hypnotische Methode ist in jeder Behandlungsphase geeignet.
Medizinische Hypnotherapie kann auf verschiedenen Ebenen ansetzen.
Eine schwere Erkrankung kann das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft halten.
Hypnotherapeutische Arbeit kann helfen:
Das Ziel ist nicht, berechtigte medizinische Sorgen zu verdrängen.
Es geht darum, dass Angst nicht das gesamte Leben bestimmen muss.
Bei Schmerzen kann Hypnose mit:
arbeiten.
Dabei wird der Schmerz nicht geleugnet oder „weggeredet“.
Das Ziel kann sein, die Belastung durch Schmerz zu reduzieren und wieder mehr Handlungsspielraum zu erleben.
Manche Erfahrungen lassen sich nicht einfach durch vernünftige Gedanken bewältigen.
Eine Diagnose kann emotional weit tiefer wirken als das, was sich rational erklären lässt.
Hypnotherapeutische Arbeit kann deshalb auch mit:
arbeiten.
Dabei geht es nicht darum, eine Krankheit „positiv denken“ zu müssen.
Es geht darum, einen persönlichen Umgang mit einer schwierigen Realität zu entwickeln.
Nach einer schweren Erkrankung kann der Körper fast ausschließlich als Gefahrenquelle wahrgenommen werden.
Jede Empfindung wird beobachtet.
Hypnotherapie kann helfen, die Körperwahrnehmung wieder differenzierter zu gestalten.
Neben Beschwerden können nach und nach auch andere Empfindungen wieder Raum bekommen:
Das bedeutet nicht, Warnzeichen zu ignorieren.
Es bedeutet, den Körper nicht ausschließlich unter dem Blickwinkel möglicher Gefahr zu erleben.
Eine Erkrankung kann vieles bestimmen, was sich nicht kontrollieren lässt.
Gerade deshalb kann es wichtig sein, dort wieder Einflussmöglichkeiten zu erleben, wo sie tatsächlich bestehen.
Zum Beispiel:
Selbstwirksamkeit bedeutet nicht:
„Ich kann meine Krankheit kontrollieren.“
Sondern:
„Ich kann lernen, meinen Umgang mit Belastung aktiv mitzugestalten.“
Untersuchungen, Eingriffe und Kontrolltermine können starke Angst auslösen.
Hypnotherapeutische Vorbereitung kann dabei helfen:
Hypnose ist bei medizinischen Prozeduren und den damit verbundenen Belastungen einer der vergleichsweise gut untersuchten Anwendungsbereiche.
Sie ergänzt die medizinische Behandlung und ersetzt notwendige Anästhesie, Schmerztherapie oder andere medizinische Maßnahmen nicht.
Selbsthypnose kann ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sein.
Sie kann helfen, eine Fähigkeit zu entwickeln, die auch außerhalb der Praxis genutzt werden kann.
Zum Beispiel:
Gerade bei einer Erkrankung, die häufig mit dem Gefühl von Kontrollverlust verbunden ist, kann dies bedeutsam sein.
Selbsthypnose soll nicht das Gefühl vermitteln, für den Krankheitsverlauf selbst verantwortlich zu sein.
Sie soll einen realistischen eigenen Handlungsspielraum eröffnen.
Diese Abgrenzung ist besonders wichtig.
Medizinische Hypnotherapie:
Sie kann die Behandlung der Grunderkrankung nicht ersetzen.
Ihr möglicher Beitrag liegt in der psychosomatischen und psychotherapeutischen Begleitung.
Sie kann helfen, mit den Folgen einer Erkrankung seelisch stabiler, selbstwirksamer und weniger ausgeliefert umzugehen.
Die wissenschaftliche Evidenz ist dabei je nach Behandlungsziel unterschiedlich stark.
Besonders gut untersucht ist Hypnose bei Schmerz und medizinischen Prozeduren; für einzelne krankheitsspezifische Anwendungen ist die Studienlage deutlich begrenzter.
Eine Behandlung kann besonders dann sinnvoll sein, wenn Sie:
Voraussetzung ist, dass die notwendige medizinische Versorgung fortgeführt wird.
Hypnotherapie ist nicht die richtige oder allein ausreichende Behandlung bei:
Bei ausgeprägter Traumatisierung oder Dissoziation ist eine besonders sorgfältige fachliche Einordnung notwendig.
Auch starke depressive Symptome, Hoffnungslosigkeit oder akute Krisen müssen entsprechend ihrer Schwere behandelt werden.
Mehr über Grenzen und Kontraindikationen
Zunächst geht es darum, Ihre Situation zu verstehen.
Welche Erkrankung liegt vor? Was belastet Sie aktuell besonders? Welche medizinische Behandlung erfolgt? Welche seelischen oder psychosomatischen Beschwerden stehen im Vordergrund?
Gemeinsam wird geklärt:
Das Ziel wird konkret und realistisch formuliert.
Zum Beispiel:
Die konkrete Behandlung wird individuell angepasst.
Mögliche Elemente sind:
Wenn es zum Behandlungsziel passt, können Übungen entwickelt werden, die Sie selbst anwenden können.
Im Verlauf wird regelmäßig besprochen:
Nein.
Medizinische Hypnotherapie behandelt nicht die körperliche Grunderkrankung. Sie kann bei psychischen, psychosomatischen und symptombezogenen Belastungen unterstützend eingesetzt werden.
Angst, Verunsicherung und innere Belastung können nachvollziehbare Reaktionen auf eine schwere Erkrankung sein.
Entscheidend ist, wie stark sie Sie belasten und ob sie Ihren Alltag, Ihren Schlaf oder Ihre Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen.
Dann kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.
Sie kann unterstützend bei Belastungen wie Angst, Anspannung, Schmerz, Krankheitsverarbeitung oder belastenden medizinischen Situationen eingesetzt werden.
Sie behandelt nicht den Tumor und ersetzt keine onkologische Behandlung.
Hypnotherapeutische Verfahren können bei ausgewählten Beschwerden wie Schmerz, Fatigue, Schlafproblemen oder psychischer Belastung unterstützend eingesetzt werden.
Sie behandeln nicht den neurologischen Krankheitsprozess und ersetzen keine neurologische Therapie.
Die Vorbereitung auf belastende Untersuchungen kann ein konkretes Behandlungsziel sein.
Dabei können unter anderem Selbsthypnose, Aufmerksamkeitslenkung und Strategien zur Regulation von Angst und körperlicher Anspannung erarbeitet werden.
Nein.
Krankheitsverarbeitung ist kein vorgeschriebener Zustand und kein Test, den man bestehen muss.
Menschen gehen unterschiedlich mit schweren Erkrankungen um.
In der Behandlung geht es darum, einen für Sie tragfähigen Umgang mit der aktuellen Situation zu entwickeln.
Medizinische Behandlung richtet sich zu Recht auf die körperliche Erkrankung.
Doch eine schwere Diagnose kann auch Angst, Lebensplanung, Selbstbild, Beziehungen und das Vertrauen in den eigenen Körper verändern.
Diese Belastungen verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit.
Medizinische Hypnotherapie kann einen ergänzenden Zugang bieten, wenn es darum geht, mit Angst, Schmerz, Kontrollverlust, innerer Anspannung und einer veränderten Lebenssituation besser umzugehen.
Nicht mit dem Versprechen, die Grunderkrankung zu heilen.
Sondern mit dem Ziel, trotz einer schwierigen medizinischen Situation wieder mehr innere Stabilität, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum zu entwickeln.
Sie sind durch eine schwere oder chronische Erkrankung seelisch belastet und möchten wissen, ob eine psychosomatische und hypnotherapeutische Begleitung für Sie sinnvoll sein kann?
In einem Erstgespräch können Ihre Situation, Ihre medizinische Behandlung und Ihre persönlichen Behandlungsziele sorgfältig eingeordnet werden.
Sine H, et al. The Effect of Hypnosis on the Intensity of Pain and Anxiety in Cancer Patients: A Systematic Review of Controlled Experimental Trials. 2022. PMID 34698595.
Beschreibt vielversprechende, aber wegen Studiendesign und Verzerrungsrisiken nicht eindeutige Ergebnisse zu Schmerz und Angst.
Arztpraxis Dunja Schmidt
Wilhelmstraße 13
46483 Wesel
Anwendungsbereiche & Beschwerden
Sie haben Schmerzen und keiner findet etwas. Ihre Erkrankung belastet Sie psychisch und Sie wissen nicht genau wo Sie ansetzen sollten, um Ihr Anliegen richtig zu adressieren?!
Die Übersichtsseite mit Anwendungsbereichen und Beschwerden für med. Hypnose kann Ihnen helfen den Einstieg zum für Sie relevanten Thema und den Weg zum entsprechenden Inhalt auf meiner Webseite schneller zu finden.
Somatoforme Beschwerden…
…sind körperliche Beschwerden ohne ausreichenden Befund und müssen trotz fehlender Erklärung und Diagnostik ernst genommen werden, da sie real und nicht eingebildet sind.
Körperliche Erkrankungen & psychische Faktoren
Bei stresssensitiven Erkrankungen kann medizinische Hypnose helfen, Stressreaktionen zu reduzieren, die Körperwahrnehmung zu verändern und den Umgang mit Beschwerden zu verbessern.
Schwere Erkrankungen & Krankheitsverarbeitung
Tumorerkrankungen, Multiple Sklerose, koronare Herzerkrankung, neurologische Erkrankungen, Long COVID / ME/CFS, Dialyse, Transplantation oder intensivmedizinische Erfahrungen können seelisch stark belasten.
Hypnotherapeutische Verfahren können helfen, innere Stabilität, Körpervertrauen und Selbstregulation zu stärken.
Migräne & Hypnose
Migräne ist real und neurologisch ernst zu nehmen.
Medizinische Hypnotherapie setzt ergänzend dort an, wo Stress, Schmerzverarbeitung, Anspannung, Körperwahrnehmung und Krankheitsbewältigung eine Rolle spielen.
Reizdarm & Darmerkrankungen
Bei Reizdarm, chronisch-entzündlichen Erkrankungen und funktionellen Darmbeschwerden können Krämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Schamgefühl und Kontrollverlust den Alltag stark beeinträchtigen.
Hypnotherapeutische Verfahren können hilfreich sein, um Körperwahrnehmung, Stressreaktionen, die Darm-Hirn-Achse und den Umgang mit Beschwerden positiv zu beeinflussen.
Tinnitus & Hypnose
Tinnitus ist nicht eingebildet, sondern real. Ein stark belastender chronischer Tinnitus kann das Leben erheblich beeinträchtigen.
Sie möchten wissen, ob medizinische Hypnose für Ihre individuelle Situation eine sinnvolle Ergänzung sein kann?
Dann sind Sie hier richtig und können auf der Unterseite weiter lesen.
Neurodermitis & Hypnose
Bei Neurodermitis können Juckreiz, Kratzimpulse, Schlafprobleme, Schamgefühl und Stress einander bedingen. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung benötigt weiterhin eine dermatologische Behandlung.
Medizinische Hypnotherapie kann ergänzend eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit auf Juckreiz, Kratzimpulse, Stressregulation und alternative Reaktionen zu bearbeiten.
Allergien & Hypnose
Allergien sind Erkrankungen, die immunologisch vermittelt und nicht durch psychische Belastung verursacht werden.
Stress und innere Anspannung können bei manchen Betroffenen jedoch das subjektive Beschwerdeerleben, die Aufmerksamkeit auf Symptome und den Umgang mit der Erkrankung beeinflussen.
Medizinische Hypnotherapie behandelt nicht die allergische Sensibilisierung und ersetzt keine allergologische Behandlung.
Sie kann ergänzend bei Stressregulation, Krankheitsbewältigung und zur besseren Selbstregulation eingesetzt werden.
Zahnarztangst, Bruxismus & CMD
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Medizinische Hypnose und Selbsthypnose können ergänzend dabei unterstützen, Angst und Anspannung zu regulieren sowie beim Wachbruxismus Pressmuster früher wahrzunehmen und alternative Reaktionen einzuüben.
Essstörungen & belastetes Essverhalten
Essstörungen und belastetes Essverhalten sind keine Frage von Disziplin oder Willenskraft.
Sie können mit Scham, Körperablehnung, innerer Anspannung, Selbstwertproblemen, Kontrollverlust, Angst, depressiven Symptomen und körperlichen Risiken verbunden sein.
Medizinische Hypnotherapie kann hier nur ergänzend und sorgfältig eingeordnet eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen Selbstwert, Körperwahrnehmung, Emotionsregulation, Scham, Essdruck, Kontrollverlust und innere Sicherheit.
Chronische Schmerzen & Hypnose
Chronische Schmerzen sind real.
Auch wenn kein ausreichender organischer Befund existiert, können Nervensystem, Verarbeitung von Stress, Aufmerksamkeit und Schmerzgedächtnis eine zentrale Rolle spielen.
Mental Wellness durch Selbsthypnose
Selbsthypnose für innere Ruhe und Stressregulation:
Ein ärztlich geleitetes Gruppenangebot, das darauf zielt, Handlungsmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit und Resilienz im Alltag zu fördern.
Raucherentwöhnung mit Hypnose
Mit dem Rauchen aufhören. Den Rauchstopp mit medizinischer Hypnose unterstützen:
Strukturiertes Angebot zu Gewohnheiten, Auslösern, Stress und Rückfallprophylaxe.
Als Einzeltherapie oder in Kleingruppe.
Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose
Ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Menschen mit med. abgeklärten chronischen Schmerzen, die Selbsthypnose erlernen möchten.
Ziele:
Selbsthypnose lernen
Selbsthypnose ist kein magisches Verfahren, sondern ein erlernbares Werkzeug.
Medizinisch angeleitete Selbsthypnose sicher und individuell lernen:
Eine trainierbare Methode für mehr Selbstregulation & Handlungsmöglichkeiten, deren Nutzen vom Ziel, der Indikation und der persönlichen Situation abhängt.
Selbsthypnose & Gruppenangebote
Selbsthypnose ist keine passive Behandlung und keine besondere „Begabung“, sondern:
Eine erlernbare Methode zur bewußten Arbeit mit:
Gruppenangebote zu den Themenbereichen Raucherentwöhnung, Mental Wellness, und „mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ ermöglichen Ihnen das strukturierte Erlernen und Einüben solcher Fähigkeiten in einem klar definierten Rahmen.
Was ist medizinische Hypnose?
Medizinische Hypnose verständlich erklärt: Trance, fokussierte Aufmerksamkeit, Suggestion, Kontrolle sowie Unterschiede zu Schlaf und Showhypnose.
Hypnosearten im Überblick
Klassische, ericksonsche und weitere Hypnosearten verständlich erklärt – mit Einsatzgebieten, Unterschieden sowie medizinischen und ethischen Grenzen.
Showhypnose vs. medizinische Hypnose
Medizinische Hypnose und Show-Hypnose unter-scheiden sich deutlich. Erfahren Sie mehr über Ziele, Rahmen, Kontrolle, Ethik und therapeutische Verantwortung.
Ablauf einer Hypnotherapie
Wie eine medizinische Hypnotherapie abläuft: Erstgespräch, Indikationsprüfung, Zielklärung, Hypnose, Rückorientierung, Nachbesprechung und Selbsthypnose.
Grenzen & Kontraindikationen
Wann medizinische Hypnose ungeeignet oder nur nach sorgfältiger Abklärung sinnvoll ist – mit Hinweisen zu Krisen, Psychosen, Dissoziation und Diagnostik.
Wissenschaftliche Grundlagen
Was die Forschung über medizinische Hypnose zeigt:
Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen zu Kontrolle, Erinnerung, Wirksamkeit, Risiken, Sitzungsdauer, Selbsthypnose und dem Ablauf einer medizinischen Hypnotherapie.
Wissen & Fragen Übersicht
Diese Seite bietet Orientierung über die aufbereiteten Wissensbereiche bezüglich medizinischer Hypnotherapie.
Honorar
Informieren Sie sich über entstehende Kosten und anfallende Honorare.
Kontakt & Anfahrt
Kontaktieren Sie die Praxis Dunja Schmidt in Wesel für ein Erstgespräch. Hier finden Sie Adresse, Telefon, E-Mail, Sprechzeit, Anfahrt und Parkhinweise.
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