Mental Wellness: Selbsthypnose für innere Ruhe und Resilienz

Blaues Sofa mit einem beigen Kissen, Holzboden, zwei Beistelltische und ein runder Teppich.

         Mental Wellness

                    ein Gruppenangebot zur 

                                  Stress- & mentalen Selbstregulation

Zwei Calla-Lilien, eine gelb und eine weiß, vor einem dunklen Hintergrund.

Mit ärztlicher Anleitung


                                        zu mehr innerer Ruhe


                                                                                    & Resilienz

Impressionen Praxis Dunja Schmidt

Ein ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Stressregulation, Selbstfürsorge und mentale Selbstregulation

Manchmal ist der Tag längst vorbei.


Aber innerlich geht es weiter.


Gedanken kreisen.


Der Körper bleibt angespannt.


Abschalten fällt schwer.


Und selbst in Ruhephasen entsteht nicht automatisch das Gefühl, wirklich zur Ruhe zu kommen.


Viele Menschen funktionieren über lange Zeit zuverlässig.


Im Beruf.


In der Familie.


Im Alltag.


Sie erledigen, organisieren, reagieren und kümmern sich.


Doch die Fähigkeit, bewusst zwischen:


  • Aktivität und Erholung
  • Anspannung und Entspannung
  • äußerer Aufmerksamkeit und innerer Ruhe


zu wechseln, kann zunehmend schwerer zugänglich werden.

Mental Wellness durch Selbsthypnose ist ein ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Menschen, die ihre Fähigkeiten zur Selbstregulation stärken möchten.


Im Mittelpunkt stehen:


  • Stressregulation
  • innere Ruhe
  • Selbsthypnose
  • Selbstfürsorge
  • persönliche Ressourcen
  • Regeneration
  • Resilienz
  • alltagstaugliche Übungen


Das Angebot richtet sich an psychisch ausreichend stabile Menschen und ist präventiv sowie ressourcenorientiert ausgerichtet.


Es ist keine Psychotherapie.


Es verspricht keine schnelle Transformation.


Und es verlangt nicht, dass Sie jederzeit entspannt sein müssen.


Der Grundgedanke lautet:


Selbsthypnose ist kein magischer Zustand, sondern eine erlernbare Fähigkeit, mit der Sie Ihre Aufmerksamkeit und Ihren inneren Zustand bewusster regulieren können.

Icon medizinische HypnotherapieSilhouette einer Frau mit geschwungenen Bogenelementen um den Kopf herum, einem Kreuz, einem Blatt und drei Sternen.
Icon Termin per Onlineformular anfragenWeißes Rechteck oben, darunter neun eweiße Punkte in einem Raster, wobei der mittlere Punkt größer ist.

Wenn der Kopf nicht abschaltet und der Körper angespannt bleibt

Stress gehört zum Leben.


Nicht jede anstrengende Phase ist krankhaft.


Und nicht jeder volle Terminkalender führt automatisch zu einer psychischen Erkrankung.


Trotzdem können Menschen irgendwann merken:


„Ich komme kaum noch wirklich zur Ruhe.“


Mögliche Erfahrungen sind:


  • ständiges Gedankenkreisen
  • innere Unruhe
  • körperliche Anspannung
  • Schwierigkeiten abzuschalten
  • das Gefühl, immer funktionieren zu müssen
  • wenig bewusste Erholung
  • geringe Distanz zu alltäglichen Belastungen
  • das Gefühl, ständig erreichbar oder innerlich „auf Empfang“ zu sein
  • zu wenig Zeit für sich selbst


Manche Menschen bemerken Anspannung erst dann, wenn sie bereits sehr stark geworden ist.


Andere kennen zwar viele Entspannungstechniken, wenden sie im Alltag aber kaum an.


Wieder andere erleben: „Ich weiß, dass ich eine Pause brauche — aber innerlich kann ich nicht einfach umschalten.“


Genau an diesem Übergang zwischen: Wissen und tatsächlich erlebbarer Selbstregulation setzt das Gruppenangebot an.

Mental Wellness bedeutet nicht, immer gut drauf zu sein

Der Begriff „Mental Wellness“ kann leicht missverstanden werden.


Er bedeutet hier nicht:


  • immer positiv denken
  • ständig entspannt sein
  • negative Gefühle vermeiden
  • jede Belastung souverän bewältigen
  • sich selbst immer unter Kontrolle haben


Mentale Gesundheit bedeutet nicht, dass das Leben frei von:


  • Stress
  • Sorgen
  • Konflikten
  • Traurigkeit
  • Anspannung


sein muss.


Ein realistischeres Ziel ist: mit unterschiedlichen inneren Zuständen flexibler umgehen zu können.


Dazu gehört beispielsweise:


  • Anspannung wahrzunehmen
  • Ruhephasen bewusster zu gestalten
  • eigene Belastungsgrenzen früher zu erkennen
  • hilfreiche innere Zustände gezielter zugänglich zu machen
  • sich selbst nicht erst dann Aufmerksamkeit zu schenken, wenn gar nichts mehr geht


Mental Wellness wird deshalb in diesem Angebot nicht als perfekter Zustand verstanden. Sondern als: aktive Pflege der eigenen mentalen Selbstregulation.

Was ist Selbsthypnose?

Selbsthypnose ist eine erlernbare Form fokussierter Aufmerksamkeit.


Sie kann Elemente enthalten wie:


  • bewusste Aufmerksamkeitslenkung
  • Körperwahrnehmung
  • Atemwahrnehmung
  • innere Bilder
  • persönliche Suggestionen
  • Ressourcenaktivierung
  • bewusste Rückorientierung


Dabei bleibt die Person selbst aktiv.


Selbsthypnose bedeutet nicht:


  • Schlaf
  • Bewusstlosigkeit
  • Willenlosigkeit
  • Manipulation
  • Kontrollverlust


Sie ist auch keine Technik, bei der jemand von außen etwas mit Ihnen „macht“.


Bei der Selbsthypnose lernen Sie vielmehr, einen inneren Prozess zunehmend selbst einzuleiten, zu gestalten und wieder zu beenden.

Selbsthypnose ist keine besondere Begabung

Vielleicht fragen Sie sich: „Kann ich das überhaupt?“ Oder: „Was ist, wenn ich mich nicht gut entspannen kann?“ Oder: „Ich habe keine besonders lebhafte Vorstellungskraft — funktioniert Selbsthypnose dann überhaupt?“


Selbsthypnose ist keine Prüfung. Menschen erleben hypnotische Zustände unterschiedlich. Manche erleben:


  • deutliche körperliche Entspannung
  • intensive innere Bilder
  • ein verändertes Zeitgefühl


Andere erleben eher:


  • ruhige Konzentration
  • einen klareren inneren Fokus
  • eine veränderte Wahrnehmung des Körpers
  • mehr Abstand zum Gedankenstrom


Es gibt nicht den einen richtigen Zustand.


Und es ist nicht notwendig, eine besonders tiefe oder spektakuläre Trance zu erleben.


Entscheidend ist:


Kann die Übung für Sie persönlich sinnvoll und alltagstauglich werden?

Warum Selbsthypnose die eigene Selbstregulation stärken kann

Im Alltag läuft vieles automatisch. Eine E-Mail kommt. Das Telefon klingelt. Der nächste Termin beginnt. Ein Problem muss gelöst werden. Ein Gedanke taucht auf. Der Körper spannt sich an. Und häufig geschieht all das, bevor bewusst wahrgenommen wird: „Ich bin eigentlich schon seit Stunden angespannt.“


Selbsthypnose kann dabei helfen, den Übergang zwischen automatischem Reagieren und bewusstem Regulieren besser wahrzunehmen.


Ein mögliches Ziel ist nicht:


„Ich kontrolliere jetzt jede Reaktion meines Körpers.“


Sondern:


„Ich erkenne früher, was in mir geschieht, und entwickle zusätzliche Möglichkeiten, darauf zu reagieren.“


Diese zusätzlichen Handlungsmöglichkeiten können einen wichtigen Teil von Selbstwirksamkeit ausmachen.

Selbstwirksamkeit bedeutet nicht vollständige Kontrolle

Der Begriff Selbstwirksamkeit ist wichtig.


Er darf aber nicht mit vollständiger Kontrolle verwechselt werden.


Selbsthypnose bedeutet nicht:


  • jede Anspannung sofort abschalten zu können
  • nie wieder gestresst zu sein
  • Gedanken jederzeit stoppen zu können
  • den eigenen Körper vollständig steuern zu können
  • jede schwierige Situation gelassen bewältigen zu müssen


Menschen sind keine Maschinen.


Und Stressreaktionen sind keine persönlichen Fehler.


Selbstwirksamkeit bedeutet vielmehr:


„Ich habe nicht über alles Kontrolle — aber möglicherweise mehr Handlungsmöglichkeiten, als ich bisher genutzt habe.“

Was im Gruppenangebot gelernt wird

Das Gruppenangebot verbindet verständliche Informationen mit praktischen Übungen. Im Mittelpunkt steht nicht nur: „Was ist Stress?“ Sondern auch: „Was kann ich konkret üben?“

Eigene Stressmuster früher erkennen

Menschen reagieren unterschiedlich auf Belastung. Manche werden unruhig. Andere ziehen sich zurück. Manche werden sehr aktiv und funktionieren immer weiter. Andere beginnen zu grübeln. Mögliche individuelle Stresssignale sind:


  • innere Unruhe
  • Gereiztheit
  • Muskelanspannung
  • Gedankenkreisen
  • Konzentrationsprobleme
  • das Gefühl, nicht abschalten zu können
  • zunehmende Erschöpfung
  • Rückzug
  • das Gefühl ständiger innerer Alarmbereitschaft


Ein wichtiger Schritt kann sein: die eigenen Signale früher zu erkennen.


Nicht erst dann, wenn die Belastung bereits maximal ist.

Selbsthypnose Schritt für Schritt erlernen

Sie lernen grundlegende Möglichkeiten kennen, einen selbsthypnotischen Zustand einzuleiten.


Dazu können beispielsweise gehören:


  • Aufmerksamkeitsfokussierung
  • Atemwahrnehmung
  • Körperwahrnehmung
  • innere Bilder
  • persönliche Suggestionen
  • ein bewusster Abschluss der Übung


Dabei gibt es nicht nur einen einzigen richtigen Weg.


Unterschiedliche Menschen profitieren von unterschiedlichen Zugängen.

Körperliche Beruhigung unterstützen

Stress wird nicht nur gedacht.


Er kann sich auch körperlich zeigen.


Zum Beispiel als:


  • Muskelanspannung
  • flache oder unruhige Atmung
  • innere Getriebenheit
  • Unruhe
  • ein Gefühl von „nicht herunterfahren können“


Selbsthypnose kann mit Körperwahrnehmung und Aufmerksamkeitslenkung arbeiten.


Dabei geht es nicht darum, körperliche Reaktionen gewaltsam zu kontrollieren.


Sondern darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen Beruhigung und Regulation leichter zugänglich werden können.

Innere Ressourcen bewusster zugänglich machen

Menschen konzentrieren sich unter Belastung häufig stärker auf:


  • Probleme
  • Gefahren
  • Anforderungen
  • Fehler
  • das, was noch erledigt werden muss


Gleichzeitig können hilfreiche Erfahrungen in den Hintergrund treten. Zum Beispiel Erinnerungen an:


  • Ruhe
  • Sicherheit
  • Kompetenz
  • Kraft
  • Verbundenheit
  • erfolgreich bewältigte Situationen


In der Selbsthypnose können solche persönlichen Ressourcen bewusst aufgegriffen und genutzt werden. Nicht, um Probleme zu leugnen. Sondern um den inneren Blick zu erweitern.

Mit Gedankenkreisen anders umgehen

Gedanken lassen sich nicht immer einfach auf Befehl abschalten.


Der Versuch:


„Ich darf jetzt nicht mehr daran denken.“


kann einen Gedanken manchmal sogar noch präsenter machen.


Selbsthypnose verfolgt deshalb nicht zwingend das Ziel:


„Der Kopf muss vollkommen leer sein.“


Stattdessen kann geübt werden:


  • Aufmerksamkeit bewusster zu lenken
  • Gedanken wahrzunehmen, ohne jedem Gedanken sofort folgen zu müssen
  • einen anderen inneren Fokus aufzubauen
  • zwischen Denken und bewusster Ruhe flexibler zu wechseln

Selbstfürsorge praktisch statt nur theoretisch verstehen

Viele Menschen wissen: „Ich müsste besser auf mich achten.“


Das Problem ist häufig nicht fehlendes Wissen. Sondern die Umsetzung im Alltag.


Selbstfürsorge muss nicht bedeuten:


  • stundenlange Wellnessprogramme
  • vollständigen Rückzug
  • einen perfekten Tagesablauf


Sie kann auch aus kleinen, regelmäßig nutzbaren Momenten bestehen.


Zum Beispiel:


  • eine kurze bewusste Unterbrechung
  • eine eingeübte Selbsthypnose
  • eine frühzeitig wahrgenommene Belastungsgrenze
  • ein bewusster Übergang zwischen Arbeit und Freizeit
  • ein persönliches Ritual zur Regeneration

Kurze Selbsthypnoseübungen für den Alltag entwickeln

Nicht jede Übung muss lang sein.


Für den Alltag können auch kürzere Formen sinnvoll sein.


Zum Beispiel:


  • vor einem belastenden Termin
  • nach einem anstrengenden Arbeitstag
  • in einer bewussten Pause
  • beim Übergang von Aktivität zu Erholung
  • als regelmäßiges persönliches Ritual


Das Ziel ist, Selbsthypnose nicht nur als besondere Übung im Kurs zu erleben.


Sondern als eine Fähigkeit, die zunehmend in den eigenen Alltag integriert werden kann.

Einen persönlichen Übungsweg finden

Menschen unterscheiden sich. Deshalb muss nicht jede Übung für jeden Menschen gleich gut passen. Manche arbeiten gerne mit:


  • inneren Bildern


Andere stärker mit:


  • Körperwahrnehmung
  • Worten
  • Atemfokus
  • Erinnerungen
  • bestimmten inneren Vorstellungen


Ein wichtiges Ziel des Gruppenangebots ist deshalb: nicht nur eine Technik kennenzulernen, sondern einen persönlich nutzbaren Zugang zu entwickeln.

Was bedeutet Resilienz?

Resilienz wird häufig mit „psychischer Widerstandskraft“ übersetzt. Dabei entsteht manchmal ein problematisches Bild: „Resiliente Menschen halten einfach alles aus.“ Das ist nicht gemeint. Resilienz bedeutet nicht:


  • unbegrenzt belastbar zu sein
  • keine Hilfe zu brauchen
  • Gefühle zu unterdrücken
  • immer weiter funktionieren zu müssen
  • niemals erschöpft zu sein


Zu psychischer Widerstandsfähigkeit kann ebenso gehören:


  • eigene Grenzen wahrzunehmen
  • Unterstützung anzunehmen
  • Erholung ernst zu nehmen
  • flexibel auf Belastung zu reagieren
  • nach schwierigen Phasen wieder Orientierung zu finden


Im Gruppenangebot geht es deshalb nicht darum, Sie noch leistungsfähiger für immer höhere Belastungen zu machen. Sondern darum:


  • die eigenen Regulationsmöglichkeiten und Ressourcen bewusster zu nutzen.

Mental Wellness ist kein Leistungsprogramm

Auch Entspannung kann zum Leistungsprojekt werden. Dann entstehen Gedanken wie:


  • „Ich muss mich jetzt entspannen.“
  • „Ich darf nicht mehr grübeln.“
  • „Die anderen können das bestimmt besser.“
  • „Meine Selbsthypnose funktioniert nicht richtig.“


Genau dieser Leistungsdruck kann dem eigentlichen Ziel entgegenstehen. Deshalb gilt:


  • Selbsthypnose ist kein Wettbewerb.
  • Es gibt keine Bestnote für tiefe Entspannung.
  • Und Sie müssen während einer Übung nichts Besonderes erleben.


Das Ziel ist nicht Perfektion. Sondern:


  • einen eigenen, realistischen und wiederholbaren Zugang zur Selbstregulation zu entwickeln.

Wie ist das Gruppenangebot aufgebaut?

Das Angebot findet in einem geschützten Gruppenrahmen statt. Im Mittelpunkt stehen:


  • verständliche Informationen
  • angeleitete praktische Übungen
  • schrittweises Erlernen von Selbsthypnose
  • Erfahrung und Wiederholung
  • Übungen für den Alltag
  • persönliche Anpassung innerhalb des gemeinsamen Rahmens


Praktische Erfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil des Angebots. Denn Selbsthypnose lässt sich nicht allein theoretisch lernen. Sie wird:


  • erlebt, geübt und zunehmend selbstständig angewendet.


Zwischen den Terminen kann die eigene Übungspraxis dazu beitragen, mit der Methode vertrauter zu werden. Die aktuellen Termine und der konkrete organisatorische Rahmen werden jeweils für das angebotene Gruppenformat bekannt gegeben.

Was eine Gruppe bieten kann

Eine Gruppe bietet einen gemeinsamen Lernrahmen.


Das kann bedeuten:


  • gemeinsam eine neue Methode kennenzulernen
  • regelmäßig zu üben
  • Erfahrungen zu sammeln
  • zu erleben, dass Menschen Selbsthypnose unterschiedlich erfahren
  • den eigenen Übungsweg weiterzuentwickeln


Dabei muss nicht jeder Mensch dasselbe erleben.


Und niemand muss persönliche oder intime Themen vor der Gruppe offenlegen.


Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lernen.


Die Anwendung bleibt individuell.

Muss ich in der Gruppe persönliche Dinge erzählen?

Nein.


Das Angebot ist kein Selbsterfahrungsformat mit der Verpflichtung, persönliche Lebensgeschichten oder intime Themen vor der Gruppe zu erzählen.


Natürlich können Fragen gestellt und Erfahrungen mit Übungen besprochen werden.


Aber persönliche Grenzen werden respektiert.


Sie entscheiden selbst, was Sie mitteilen möchten.

Für wen kann Mental Wellness durch Selbsthypnose geeignet sein?

Das Gruppenangebot kann insbesondere für Menschen geeignet sein, die:


  • sich häufig angespannt fühlen
  • schwer abschalten können
  • unter alltäglichem Stress stehen
  • zu Gedankenkreisen neigen
  • ihre Erholungsfähigkeit stärken möchten
  • Selbsthypnose erlernen möchten
  • sich mehr bewusste Selbstfürsorge im Alltag wünschen
  • ihre persönlichen Ressourcen stärken möchten
  • präventiv etwas für ihre mentale Gesundheit tun möchten
  • psychisch ausreichend stabil für ein Gruppenangebot sind
  • bereit sind, selbst aktiv zu üben


Es ist nicht erforderlich, bereits Erfahrung mit Hypnose zu haben.

Für wen ist das Gruppenangebot möglicherweise nicht geeignet?

Mental Wellness ist ein präventives und ressourcenorientiertes Angebot. Es ist keine Behandlung akuter oder schwerer psychischer Erkrankungen. Ein Gruppenangebot dieser Art kann möglicherweise nicht ausreichend oder aktuell nicht geeignet sein bei:


  • akuter schwerer psychischer Krise
  • akuter Suizidalität
  • psychotischer Symptomatik
  • ausgeprägter psychischer Instabilität
  • schwerer dissoziativer Symptomatik
  • einem aktuellen Bedarf nach intensiver individueller psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung


Auch bei anderen komplexen psychischen Belastungen kann eine individuelle Abklärung sinnvoll sein. Das bedeutet nicht:


„Menschen mit einer psychischen Erkrankung dürfen keine Selbsthypnose lernen.“


Es bedeutet:


Das Format muss zur aktuellen Situation passen. Manchmal ist eine individuelle Behandlung sinnvoller als ein präventives Gruppenangebot.

Mental Wellness ist keine Psychotherapie

Diese Abgrenzung ist wichtig.


Das Mental-Wellness-Angebot ist:


  • präventiv
  • ressourcenorientiert
  • gruppenbasiert
  • auf Selbstregulation und Selbstfürsorge ausgerichtet


Es dient nicht der:


  • Diagnostik psychischer Erkrankungen innerhalb des Kurses
  • individuellen Behandlung komplexer psychischer Störungen
  • Bearbeitung schwerer persönlicher Krisen
  • intensiven psychotherapeutischen Arbeit an individuellen Krankheitsmustern

Im Mental-Wellness-Angebot steht im Mittelpunkt

  • Stressregulation
  • Selbsthypnose
  • Selbstfürsorge
  • Ressourcen
  • innere Ruhe
  • alltagsnahe Übungen
  • eigenständige Anwendung

In einer Psychotherapie steht im Mittelpunkt

Je nach Verfahren und individueller Situation können beispielsweise im Vordergrund stehen:


  • diagnostische Einordnung
  • Behandlung einer psychischen Erkrankung
  • individuelle Symptomatik
  • persönliche Krankheits- und Belastungsmuster
  • gezielte therapeutische Behandlungsplanung
  • individuelle Verlaufsbegleitung


Beide Angebote haben damit unterschiedliche Aufgaben. Ein Präventionsangebot ist kein Ersatz für eine notwendige Psychotherapie. Und nicht jeder Mensch, der Stress erlebt oder Selbsthypnose lernen möchte, benötigt automatisch eine Psychotherapie.

Was Mental Wellness nicht verspricht

Das Gruppenangebot verspricht nicht:


  • vollständige Stressfreiheit
  • dauerhafte Entspannung
  • Heilung psychischer Erkrankungen
  • garantierte Resilienz
  • vollständige Kontrolle über Gedanken und Gefühle
  • schnelle „Transformation“
  • gleiche Wirkung bei allen Teilnehmenden
  • Veränderung ohne eigene Übung und Erfahrung


Auch Aussagen wie: „Nach diesem Kurs kann Sie nichts mehr aus der Ruhe bringen.“ wären unrealistisch. Das Leben bleibt veränderlich. Belastungen bleiben Teil des Lebens. Ein realistischeres Ziel lautet:


  • früher wahrnehmen, bewusster regulieren und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Keine magische Methode — sondern ein erlernbares mentales Werkzeug

Selbsthypnose wird manchmal mit außergewöhnlichen Versprechen verbunden. Dieses Angebot verfolgt einen anderen Ansatz. Nicht:


  • „Wir programmieren Ihr Unterbewusstsein neu.“
  • „Nach wenigen Übungen sind Sie dauerhaft stressfrei.“
  • „Hypnose funktioniert bei jedem gleich.“


Sondern:


  • Selbsthypnose ist eine erlernbare Methode, mit der Aufmerksamkeit, innere Bilder, Körperwahrnehmung und persönliche Suggestionen bewusst genutzt werden können.


Was daraus für den einzelnen Menschen entsteht, kann unterschiedlich sein. Der entscheidende Punkt ist:


  • Sie lernen eine Fähigkeit, die Sie zunehmend selbstständig nutzen können.

Häufige Fragen zu Mental Wellness und Selbsthypnose

Ist Mental Wellness eine Therapie?

Nein.


Das Gruppenangebot ist präventiv und ressourcenorientiert.


Es ersetzt keine notwendige Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung.

Muss ich psychisch vollkommen unbelastet sein?

Nein.


Alltäglicher Stress, innere Unruhe oder Phasen erhöhter Belastung gehören zum Leben.


Entscheidend ist, ob die aktuelle Situation ausreichend stabil für ein präventives Gruppenangebot ist oder ob eine individuelle Behandlung notwendig wäre.

Brauche ich Erfahrung mit Hypnose?

Nein.


Das Angebot kann auch für Menschen ohne Vorerfahrung geeignet sein.


Selbsthypnose wird schrittweise vermittelt und praktisch eingeübt.

Muss ich besonders gut entspannen können?

Nein.


Gerade Menschen, denen das Abschalten schwerfällt, können sich für das Erlernen von Selbsthypnose interessieren.


Es wird nicht vorausgesetzt, dass Sie bereits besonders gut entspannen können.

Muss ich in Hypnose völlig gedankenfrei sein?

Nein.


Gedanken können auch während einer Selbsthypnose auftauchen.


Das Ziel ist nicht, den Kopf mit Gewalt vollständig leer zu machen.

Verliere ich bei Selbsthypnose die Kontrolle?

Nein.


Sie bleiben selbst aktiv und können eine Selbsthypnose beenden.


Das Erlernen der Methode soll die eigenen Handlungsmöglichkeiten erweitern, nicht reduzieren.

Muss ich in der Gruppe Persönliches erzählen?

Nein.


Es besteht keine Verpflichtung, intime oder persönliche Lebensgeschichten vor der Gruppe offenzulegen.

Kann Selbsthypnose Stress vollständig beseitigen?

Nein.


Stress ist ein normaler Bestandteil des Lebens.


Selbsthypnose kann eine Möglichkeit sein, die eigene Wahrnehmung und Regulation von Anspannung bewusster zu gestalten.

Muss ich zwischen den Terminen üben?

Regelmäßige eigene Erfahrung kann dabei helfen, mit Selbsthypnose vertrauter zu werden.


Es geht jedoch nicht um Perfektion.


Das Ziel ist, einen realistischen Übungsweg zu entwickeln, der zum eigenen Alltag passt.

Was passiert, wenn ich während einer Übung nicht entspanne?

Dann bedeutet das nicht automatisch, dass Sie etwas falsch gemacht haben.


Menschen erleben Selbsthypnose unterschiedlich.


Auch fokussierte Aufmerksamkeit oder eine veränderte Körperwahrnehmung können Teil der Erfahrung sein.

Kann ich Selbsthypnose später allein anwenden?

Ja.


Genau das ist ein wesentliches Ziel des Angebots.


Die Methode soll zunehmend selbstständig und passend zur eigenen Alltagssituation genutzt werden können.

Mentale Selbstfürsorge beginnt nicht erst in der Krise

Viele Menschen kümmern sich erst dann um ihre eigene Regeneration, wenn die Belastung bereits sehr groß geworden ist. Doch mentale Gesundheit kann auch präventiv gepflegt werden. Nicht aus Angst. Und nicht aus dem Anspruch: „Ich muss mich noch besser optimieren.“ Sondern aus der Haltung: „Meine Fähigkeit zur Erholung und Selbstregulation verdient Aufmerksamkeit.“ Mental Wellness durch Selbsthypnose verbindet deshalb:


  • Wissen
  • praktische Erfahrung
  • Selbsthypnose
  • Ressourcen
  • Selbstfürsorge
  • Alltagstransfer


Nicht als schnelle Transformation. Nicht als Wellness-Versprechen ohne Grenzen. Und nicht als Ersatz für Psychotherapie.


Sondern als ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Menschen, die ihre Fähigkeit zu innerer Ruhe, Selbstregulation und mentaler Selbstfürsorge bewusst stärken möchten.

Interesse am Gruppenangebot

Sie möchten Selbsthypnose erlernen und Ihre Fähigkeiten zur Stressregulation und inneren Ruhe stärken?


Das Gruppenangebot „Mental Wellness: Selbsthypnose für innere Ruhe und Resilienz“ richtet sich an psychisch ausreichend stabile Menschen, die Selbsthypnose in einem strukturierten und ärztlich angeleiteten Rahmen kennenlernen und üben möchten.

Ein vergleichbares manualisiertes Studienprogramm umfasste fünf wöchentliche Sitzungen von jeweils 120 Minuten sowie Audioübungen. Ergebnisse dieses Programms lassen sich nur eingeschränkt auf abweichende Kursformate übertragen; eine garantierte Stressreduktion oder Resilienzsteigerung wird nicht versprochen.


Aktuelle Termine und der organisatorische Rahmen werden für die jeweiligen Gruppenangebote bekannt gegeben.

Kontakt

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Eine individuelle Anfrage kann helfen zu klären, ob ein präventives Gruppenangebot zu Ihrer aktuellen Situation und Ihrem Ziel passt oder ob ein anderes Format sinnvoller ist.

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