Impressionen Praxis Dunja Schmidt
Hypnose ist nicht gleich Hypnose. Die folgenden Begriffe bilden keine wissenschaftlich verbindliche Klassifikation. Sie beschreiben teilweise unterschiedliche Stile, Anwendungskontexte oder therapeutische Rahmen, die sich in der Praxis überschneiden können.
Der Begriff wird für sehr unterschiedliche Verfahren und Anwendungsbereiche verwendet. Manche Formen gehören in einen medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlungskontext. Andere dienen der Selbstregulation, dem Coaching, der Entspannung oder der Unterhaltung.
Auch innerhalb der therapeutischen Hypnose gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Manche arbeiten eher direkt mit klaren Suggestionen. Andere nutzen indirekte Sprache, Metaphern und innere Bilder. Wieder andere verbinden hypnotische Methoden mit psychotherapeutischer, tiefenpsychologischer oder systemischer Arbeit.
Für Patientinnen und Patienten ist deshalb eine wichtige Frage: Welche Form von Hypnose wird eingesetzt — mit welchem Ziel und in welchem fachlichen Rahmen?
Denn nicht der Begriff „Hypnose“ allein entscheidet über die Qualität einer Behandlung.
Entscheidend sind:
Die verschiedenen Hypnosearten lassen sich nicht immer vollständig voneinander trennen.
Eine medizinische Hypnotherapie kann beispielsweise:
Die Begriffe beschreiben deshalb unterschiedliche Dinge.
Manche bezeichnen eher einen Stil, zum Beispiel direktive oder ericksonsche Hypnose.
Andere bezeichnen einen fachlichen Kontext, zum Beispiel medizinische oder zahnärztliche Hypnose.
Wieder andere beschreiben ein bestimmtes therapeutisches Vorgehen, zum Beispiel Hypnoanalyse oder Regressionsarbeit.
Und Selbsthypnose beschreibt vor allem, wer den hypnotischen Prozess anleitet.
Die folgende Übersicht hilft, diese Unterschiede einzuordnen.
Die klassische Hypnose gehört zu den älteren Formen hypnotischer Arbeit.
Sie arbeitet häufig mit relativ klaren und direkten Suggestionen.
Das bedeutet: Die Behandlerin oder der Behandler formuliert unmittelbar, welche Erfahrung oder Veränderung unterstützt werden soll.
Beispiele können sein:
Diese Form wird deshalb auch als direktive Hypnose bezeichnet.
Typischerweise wird zunächst die Aufmerksamkeit fokussiert. Das kann zum Beispiel geschehen durch:
Anschließend werden therapeutische Suggestionen angeboten. Diese können sich beispielsweise beziehen auf:
Der Begriff „direktiv“ kann missverstanden werden. Direkte Suggestionen bedeuten nicht automatisch, dass die Behandlerin autoritär handelt oder Patientinnen und Patienten Befehle erhalten. Auch eine direkte Suggestion muss:
Moderne medizinische Hypnotherapie kann direkte Suggestionen durchaus nutzen, ohne in ein überholtes Modell von „Hypnotiseur befiehlt — Patient führt aus“ zu verfallen.
Direkte hypnotische Elemente können beispielsweise genutzt werden, wenn ein Ziel klar umrissen ist.
Das kann der Fall sein bei:
Ob eine direkte oder eher indirekte Sprache sinnvoll ist, hängt von der Person und dem therapeutischen Ziel ab.
Die ericksonsche Hypnose ist mit dem amerikanischen Psychiater Milton H. Erickson verbunden und hat die moderne Hypnotherapie stark geprägt.
Im Unterschied zu stärker direktiven Ansätzen arbeitet sie häufig mit einer flexibleren, individuelleren und indirekteren Sprache.
Typische Elemente sind:
Dabei wird nicht unbedingt direkt gesagt:
„Jetzt müssen Sie sich entspannen.“
Eine indirektere Formulierung könnte beispielsweise lauten:
„Vielleicht bemerken Sie irgendwann, dass ein Teil des Körpers bereits etwas ruhiger geworden ist.“
Die Sprache lässt mehr Raum für die individuelle Erfahrung.
Ein wichtiger Gedanke ericksonscher Hypnotherapie ist die Orientierung an vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen. Die therapeutische Frage lautet nicht ausschließlich: Was ist gestört?
Sondern auch:
Hypnose wird damit nicht nur genutzt, um Symptome „wegzumachen“.
Sie kann auch dazu dienen, neue Handlungsmöglichkeiten und innere Erfahrungen zugänglich zu machen.
Nicht unbedingt.
Ericksonsch orientierte hypnotherapeutische Arbeit kann sowohl mit einer klassischen Hypnoseeinleitung als auch stärker gesprächsorientiert arbeiten.
Vertiefte Aufmerksamkeit kann beispielsweise entstehen durch:
Die Grenze zwischen therapeutischem Gespräch und formaler Hypnose kann deshalb fließender sein.
Sie kann unter anderem eine Rolle spielen bei:
Entscheidend bleibt auch hier die fachliche Indikationsstellung.
Die Begriffe klinische Hypnose und medizinische Hypnose bezeichnen nicht unbedingt eine einzige, klar abgegrenzte Technik.
Sie beschreiben vor allem den fachlichen Anwendungskontext.
Hypnose wird dabei zur Behandlung eines medizinischen, psychischen oder psychosomatischen Problems eingesetzt.
Klinische Hypnose wird von Fachgesellschaften als therapeutische Anwendung hypnotischer Verfahren durch entsprechend qualifizierte Gesundheitsberufe beschrieben. (ASCH1)
Nicht eine bestimmte Formulierung und nicht die Tiefe einer Trance. Entscheidend sind vielmehr:
Medizinische Hypnose kann unterschiedliche hypnotische Techniken nutzen. Sie kann:
arbeiten.
Medizinische Hypnose kann beispielsweise eingesetzt werden zur Unterstützung bei:
Die wissenschaftliche Evidenz ist dabei je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich stark.
Medizinische Hypnose bedeutet nicht:
Der medizinische Rahmen zeigt sich gerade darin, dass Möglichkeiten und Grenzen unterschieden werden.
Bei der Selbsthypnose wird ein hypnotischer Zustand nicht hauptsächlich durch eine andere Person angeleitet.
Die Person lernt, selbst:
Selbsthypnose ist damit eine erlernbare Methode zur Selbstregulation.
Auch bei Selbsthypnose bleiben Bewusstsein und Kontrolle erhalten.
Ziel ist nicht, möglichst tief „weg“ zu sein.
Vielmehr kann gelernt werden, den eigenen inneren Zustand bewusster zu beeinflussen.
Das kann beispielsweise hilfreich sein:
Selbsthypnose kann Selbstwirksamkeit stärken.
Patientinnen und Patienten erleben nicht nur:
„Jemand behandelt mich.“
Sondern zunehmend auch:
„Ich kann selbst etwas tun.“
Gerade bei chronischen Beschwerden, Angst, Schmerzen oder dem Gefühl von Kontrollverlust kann diese Erfahrung bedeutsam sein.
Selbsthypnose ist deshalb in der Praxis nicht nur eine einzelne Hypnoseart, sondern kann Bestandteil unterschiedlicher Behandlungsangebote sein.
Hypnoanalytische beziehungsweise tiefenpsychologisch orientierte Verfahren verbinden Hypnose mit einer vertiefenden psychotherapeutischen Arbeit.
Dabei geht es nicht ausschließlich um eine unmittelbare Symptomveränderung.
Im Mittelpunkt können beispielsweise stehen:
Mögliche therapeutische Methoden sind:
Problematisch wäre die Vorstellung: „Jedes Symptom hat eine verdrängte Ursache, und Hypnose findet sie.“
So einfach funktionieren psychische und psychosomatische Beschwerden nicht. Beschwerden können durch viele Faktoren beeinflusst werden:
Eine vertiefende hypnotherapeutische Arbeit kann helfen, persönliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie darf jedoch nicht suggerieren, dass zwingend eine verborgene Erinnerung oder ein einzelnes Ereignis gefunden werden müsse.
Wenn Hypnose mit intensiven Gefühlen, belastenden biografischen Erfahrungen oder komplexen psychischen Konflikten arbeitet, braucht es mehr als eine technisch erlernte Hypnoseeinleitung.
Notwendig sind unter anderem:
Je tiefer die therapeutische Arbeit geht, desto wichtiger wird die fachliche Einbettung.
Unter Regressionshypnose werden Verfahren verstanden, bei denen Menschen hypnotisch in frühere Lebensphasen, Erinnerungen oder emotionale Zustände zurückgeführt werden sollen.
Dabei kann beispielsweise gearbeitet werden mit:
Dieser Bereich erfordert besondere Sorgfalt.
Das menschliche Gedächtnis speichert Vergangenheit nicht wie eine unveränderliche Filmaufnahme.
Erinnerungen können:
Eine Erinnerung kann sich sehr intensiv und überzeugend anfühlen — ohne deshalb automatisch historisch vollständig korrekt zu sein.
Hypnotische Regression und geführte Imagination sollten deshalb besonders vorsichtig eingesetzt werden, weil suggestive Verfahren unbeabsichtigt zur Entstehung beziehungsweise Verstärkung fehlerhafter Erinnerungen beitragen können.
Hypnose eignet sich nicht dazu, vergangene Ereignisse sicher zu rekonstruieren.
Sie sollte nicht verwendet werden, um:
Besonders problematisch sind suggestive Fragen wie:
Solche Formulierungen können Erwartungen vorgeben und das Erleben beeinflussen.
Nein.
Biografische und emotionale Erfahrungen können therapeutisch wichtig sein.
Der entscheidende Unterschied liegt im Umgang damit.
Seriöse therapeutische Arbeit kann fragen:
Sie behauptet jedoch nicht automatisch:
„Was in der Hypnose erscheint, ist genauso tatsächlich geschehen.“
Das subjektive Erleben kann therapeutisch bedeutsam sein, ohne zur objektiven historischen Wahrheit erklärt zu werden.
Hypnosystemische Ansätze verbinden Elemente der Hypnotherapie mit systemischem Denken.
Dabei wird ein Problem nicht ausschließlich als Eigenschaft eines einzelnen Menschen betrachtet.
Berücksichtigt werden können auch:
Gleichzeitig werden hypnotherapeutische Elemente genutzt, beispielsweise:
Ein hypnosystemischer Blick kann beispielsweise fragen:
Dieser Ansatz ist besonders ressourcen- und lösungsorientiert.
Auch hier ist „hypnosystemisch“ jedoch keine magische Sonderform der Hypnose, sondern eine therapeutische Verbindung verschiedener Denk- und Arbeitsweisen.
Zahnärztliche Hypnose bezeichnet hypnotische Verfahren im Zusammenhang mit zahnmedizinischer Behandlung.
Sie kann beispielsweise eingesetzt werden, um:
Der Begriff zahnärztliche Hypnose wird besonders dann verwendet, wenn Hypnose unmittelbar in einen zahnärztlichen Behandlungskontext eingebettet ist.
In einer psychosomatischen Praxis liegt der Schwerpunkt anders.
Hier geht es beispielsweise um:
Deshalb ist für dieses Angebot die Bezeichnung:
Medizinische Hypnose bei Zahnarztangst, Bruxismus und CMD
beziehungsweise
hypnotherapeutische Unterstützung rund um Zahnbehandlung, Kieferanspannung und CMD
präziser.
Die eigentliche zahnärztliche Diagnostik und Behandlung wird dadurch nicht ersetzt.
Bühnenhypnose dient der Unterhaltung.
Sie findet typischerweise statt:
Das unterscheidet sie grundlegend von medizinischer Hypnose.
Showhypnose ist auffällig.
Menschen sehen beispielsweise Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die scheinbar:
Dadurch kann der Eindruck entstehen, Hypnose bedeute Willenlosigkeit oder Fremdsteuerung.
Medizinische Hypnotherapie verfolgt jedoch ein völlig anderes Ziel.
Sie dient nicht:
Sie dient einem gemeinsam vereinbarten therapeutischen Ziel.
In der medizinischen und psychosomatischen Behandlung müssen verschiedene Hypnoseansätze nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Je nach Patientin oder Patient und Behandlungsziel können unterschiedliche Elemente sinnvoll sein.
In der Praxis können beispielsweise verbunden werden:
Entscheidend ist nicht die Frage:
„Welche Hypnoseart ist die beste?“
Sondern:
„Welche Vorgehensweise ist für diesen Menschen, dieses Anliegen und dieses Behandlungsziel sinnvoll?“
Im Internet werden einzelne Hypnoseschulen teilweise als besonders tief, besonders modern oder grundsätzlich wirksamer dargestellt.
Solche pauschalen Aussagen sind wenig hilfreich.
Eine direkte Suggestion kann in einer Situation passend sein und in einer anderen nicht.
Eine Metapher kann für einen Menschen sehr hilfreich sein und für einen anderen bedeutungslos.
Selbsthypnose kann bei einem konkreten Ziel wichtig sein, ersetzt aber keine notwendige psychotherapeutische Behandlung.
Eine vertiefende psychotherapeutische Arbeit kann sinnvoll sein, ist aber nicht bei jedem einfachen Anliegen notwendig.
Die Qualität einer Behandlung hängt deshalb nicht allein vom Namen der Methode ab.
Hypnose ist ein Verfahren.
Sie ersetzt nicht die fachliche Kompetenz, die notwendig ist, um eine Erkrankung oder psychische Belastung angemessen einzuordnen.
Eine verantwortungsvolle Anwendung muss unter anderem beantworten können:
Professionelle Fachgesellschaften verbinden klinische Hypnose deshalb mit qualifizierter Aus- und Weiterbildung und einem fachlichen Behandlungskontext. (DGH Hypnose3)
Nicht an möglichst spektakulären Versprechen.
Seriöse Hypnose zeigt sich durch:
Besondere Vorsicht ist geboten bei Angeboten, die behaupten:
Arbeitet eher mit klaren und unmittelbaren Suggestionen.
Schwerpunkt: gezielte therapeutische Impulse.
Arbeitet häufig indirekter, individueller und ressourcenorientiert mit Sprache, Metaphern und inneren Bildern.
Schwerpunkt: individuelle Ressourcen und therapeutische Veränderungsprozesse.
Beschreibt vor allem den professionellen medizinischen oder psychotherapeutischen Anwendungskontext.
Schwerpunkt: Behandlung eines konkreten medizinischen, psychischen oder psychosomatischen Anliegens.
Die Person lernt, hypnotische Elemente selbst anzuwenden.
Schwerpunkt: Selbstregulation und Selbstwirksamkeit.
Verbindet Hypnose mit vertiefender psychotherapeutischer Arbeit.
Schwerpunkt: emotionale Muster, innere Konflikte und biografische Zusammenhänge.
Arbeitet mit früheren Erinnerungen, Lebensphasen oder emotionalen Zuständen.
Schwerpunkt: biografische oder emotionale Erfahrungen — mit besonderer Vorsicht wegen der Beeinflussbarkeit von Erinnerungen.
Verbindet Hypnotherapie mit systemischen und ressourcenorientierten Perspektiven.
Schwerpunkt: Zusammenhänge, Beziehungen, Perspektivwechsel und Ressourcen.
Hypnotische Verfahren im direkten Kontext zahnmedizinischer Behandlung.
Schwerpunkt: Angst, Anspannung und Bewältigung der Behandlungssituation.
Dient der Unterhaltung.
Schwerpunkt: Bühneneffekt und Publikum — keine medizinische Behandlung.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Die geeignete Vorgehensweise hängt vom Behandlungsziel, der individuellen Situation und dem fachlichen Kontext ab.
Nicht grundsätzlich.
Beide können therapeutisch sinnvoll sein. In moderner Hypnotherapie werden direkte und indirekte Elemente häufig flexibel miteinander kombiniert.
Nicht unbedingt.
Der Begriff beschreibt vor allem den medizinischen Anwendungskontext. Innerhalb medizinischer Hypnose können unterschiedliche hypnotische Techniken eingesetzt werden.
Viele Grundprinzipien ähneln sich.
Bei Selbsthypnose lernen Sie jedoch, den Prozess selbst einzuleiten und für bestimmte Ziele anzuwenden.
Nicht jede biografische Arbeit oder Arbeit mit früheren Erfahrungen ist grundsätzlich gefährlich.
Besondere Risiken entstehen jedoch, wenn Erinnerungen suggestiv beeinflusst oder anschließend als sicher bewiesene historische Wahrheit dargestellt werden.
Deshalb ist in diesem Bereich besondere fachliche Vorsicht notwendig.
Auch Showhypnose nutzt hypnotische und suggestive Prozesse.
Ihr Ziel und ihr Kontext unterscheiden sich jedoch grundlegend von medizinischer Hypnotherapie.
Es gibt nicht die eine Hypnose.
Unter dem Begriff werden unterschiedliche therapeutische Stile, Techniken und Anwendungskontexte zusammengefasst.
Klassische Hypnose arbeitet häufig direkter mit Suggestionen. Ericksonsche Hypnose nutzt stärker individuelle, indirekte und ressourcenorientierte Wege. Medizinische Hypnose beschreibt den professionellen Behandlungskontext. Selbsthypnose stärkt die eigenständige Selbstregulation.
Hypnoanalytische und hypnosystemische Verfahren verbinden Hypnose mit weiterführenden psychotherapeutischen Ansätzen.
Bei Regressionshypnose und suggestiver Erinnerungsarbeit ist besondere Vorsicht notwendig. Erinnerungen sind rekonstruktiv und können durch Erwartungen, Fragen und Suggestionen verändert werden. Eine lebhaft erlebte Szene ist kein Beleg dafür, dass sie historisch genau so stattgefunden hat.
Zahnärztliche Hypnose gehört in den Kontext zahnmedizinischer Behandlung. Bühnenhypnose dient dagegen der Unterhaltung und ist klar von medizinischer Hypnotherapie zu unterscheiden.
Die wichtigste Frage lautet deshalb nicht:
„Welche Hypnoseart klingt am stärksten?“
Sondern:
„Welche Methode ist für mein Anliegen fachlich sinnvoll, sicher und verantwortungsvoll?“
In der Praxis für Psychosomatische Gesundheit wird Hypnose nicht als isolierte Technik eingesetzt.
Die Behandlung verbindet — je nach Anliegen und individueller Situation — medizinische und psychosomatische Einordnung mit:
Entscheidend sind ein klares Behandlungsziel, eine sorgfältige Indikationsprüfung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Möglichkeiten und Grenzen.
Arztpraxis Dunja Schmidt
Wilhelmstraße 13
46483 Wesel
Anwendungsbereiche & Beschwerden
Sie haben Schmerzen und keiner findet etwas. Ihre Erkrankung belastet Sie psychisch und Sie wissen nicht genau wo Sie ansetzen sollten, um Ihr Anliegen richtig zu adressieren?!
Die Übersichtsseite mit Anwendungsbereichen und Beschwerden für med. Hypnose kann Ihnen helfen den Einstieg zum für Sie relevanten Thema und den Weg zum entsprechenden Inhalt auf meiner Webseite schneller zu finden.
Somatoforme Beschwerden…
…sind körperliche Beschwerden ohne ausreichenden Befund und müssen trotz fehlender Erklärung und Diagnostik ernst genommen werden, da sie real und nicht eingebildet sind.
Körperliche Erkrankungen & psychische Faktoren
Bei stresssensitiven Erkrankungen kann medizinische Hypnose helfen, Stressreaktionen zu reduzieren, die Körperwahrnehmung zu verändern und den Umgang mit Beschwerden zu verbessern.
Schwere Erkrankungen & Krankheitsverarbeitung
Tumorerkrankungen, Multiple Sklerose, koronare Herzerkrankung, neurologische Erkrankungen, Long COVID / ME/CFS, Dialyse, Transplantation oder intensivmedizinische Erfahrungen können seelisch stark belasten.
Hypnotherapeutische Verfahren können helfen, innere Stabilität, Körpervertrauen und Selbstregulation zu stärken.
Migräne & Hypnose
Migräne ist real und neurologisch ernst zu nehmen.
Medizinische Hypnotherapie setzt ergänzend dort an, wo Stress, Schmerzverarbeitung, Anspannung, Körperwahrnehmung und Krankheitsbewältigung eine Rolle spielen.
Reizdarm & Darmerkrankungen
Bei Reizdarm, chronisch-entzündlichen Erkrankungen und funktionellen Darmbeschwerden können Krämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Schamgefühl und Kontrollverlust den Alltag stark beeinträchtigen.
Hypnotherapeutische Verfahren können hilfreich sein, um Körperwahrnehmung, Stressreaktionen, die Darm-Hirn-Achse und den Umgang mit Beschwerden positiv zu beeinflussen.
Tinnitus & Hypnose
Tinnitus ist nicht eingebildet, sondern real. Ein stark belastender chronischer Tinnitus kann das Leben erheblich beeinträchtigen.
Sie möchten wissen, ob medizinische Hypnose für Ihre individuelle Situation eine sinnvolle Ergänzung sein kann?
Dann sind Sie hier richtig und können auf der Unterseite weiter lesen.
Neurodermitis & Hypnose
Bei Neurodermitis können Juckreiz, Kratzimpulse, Schlafprobleme, Schamgefühl und Stress einander bedingen. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung benötigt weiterhin eine dermatologische Behandlung.
Medizinische Hypnotherapie kann ergänzend eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit auf Juckreiz, Kratzimpulse, Stressregulation und alternative Reaktionen zu bearbeiten.
Allergien & Hypnose
Allergien sind Erkrankungen, die immunologisch vermittelt und nicht durch psychische Belastung verursacht werden.
Stress und innere Anspannung können bei manchen Betroffenen jedoch das subjektive Beschwerdeerleben, die Aufmerksamkeit auf Symptome und den Umgang mit der Erkrankung beeinflussen.
Medizinische Hypnotherapie behandelt nicht die allergische Sensibilisierung und ersetzt keine allergologische Behandlung.
Sie kann ergänzend bei Stressregulation, Krankheitsbewältigung und zur besseren Selbstregulation eingesetzt werden.
Zahnarztangst, Bruxismus & CMD
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Medizinische Hypnose und Selbsthypnose können ergänzend dabei unterstützen, Angst und Anspannung zu regulieren sowie beim Wachbruxismus Pressmuster früher wahrzunehmen und alternative Reaktionen einzuüben.
Essstörungen & belastetes Essverhalten
Essstörungen und belastetes Essverhalten sind keine Frage von Disziplin oder Willenskraft.
Sie können mit Scham, Körperablehnung, innerer Anspannung, Selbstwertproblemen, Kontrollverlust, Angst, depressiven Symptomen und körperlichen Risiken verbunden sein.
Medizinische Hypnotherapie kann hier nur ergänzend und sorgfältig eingeordnet eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen Selbstwert, Körperwahrnehmung, Emotionsregulation, Scham, Essdruck, Kontrollverlust und innere Sicherheit.
Chronische Schmerzen & Hypnose
Chronische Schmerzen sind real.
Auch wenn kein ausreichender organischer Befund existiert, können Nervensystem, Verarbeitung von Stress, Aufmerksamkeit und Schmerzgedächtnis eine zentrale Rolle spielen.
Mental Wellness durch Selbsthypnose
Selbsthypnose für innere Ruhe und Stressregulation:
Ein ärztlich geleitetes Gruppenangebot, das darauf zielt, Handlungsmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit und Resilienz im Alltag zu fördern.
Raucherentwöhnung mit Hypnose
Mit dem Rauchen aufhören. Den Rauchstopp mit medizinischer Hypnose unterstützen:
Strukturiertes Angebot zu Gewohnheiten, Auslösern, Stress und Rückfallprophylaxe.
Als Einzeltherapie oder in Kleingruppe.
Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose
Ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Menschen mit med. abgeklärten chronischen Schmerzen, die Selbsthypnose erlernen möchten.
Ziele:
Selbsthypnose lernen
Selbsthypnose ist kein magisches Verfahren, sondern ein erlernbares Werkzeug.
Medizinisch angeleitete Selbsthypnose sicher und individuell lernen:
Eine trainierbare Methode für mehr Selbstregulation & Handlungsmöglichkeiten, deren Nutzen vom Ziel, der Indikation und der persönlichen Situation abhängt.
Selbsthypnose & Gruppenangebote
Selbsthypnose ist keine passive Behandlung und keine besondere „Begabung“, sondern:
Eine erlernbare Methode zur bewußten Arbeit mit:
Gruppenangebote zu den Themenbereichen Raucherentwöhnung, Mental Wellness, und „mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ ermöglichen Ihnen das strukturierte Erlernen und Einüben solcher Fähigkeiten in einem klar definierten Rahmen.
Was ist medizinische Hypnose?
Medizinische Hypnose verständlich erklärt: Trance, fokussierte Aufmerksamkeit, Suggestion, Kontrolle sowie Unterschiede zu Schlaf und Showhypnose.
Hypnosearten im Überblick
Klassische, ericksonsche und weitere Hypnosearten verständlich erklärt – mit Einsatzgebieten, Unterschieden sowie medizinischen und ethischen Grenzen.
Showhypnose vs. medizinische Hypnose
Medizinische Hypnose und Show-Hypnose unter-scheiden sich deutlich. Erfahren Sie mehr über Ziele, Rahmen, Kontrolle, Ethik und therapeutische Verantwortung.
Ablauf einer Hypnotherapie
Wie eine medizinische Hypnotherapie abläuft: Erstgespräch, Indikationsprüfung, Zielklärung, Hypnose, Rückorientierung, Nachbesprechung und Selbsthypnose.
Grenzen & Kontraindikationen
Wann medizinische Hypnose ungeeignet oder nur nach sorgfältiger Abklärung sinnvoll ist – mit Hinweisen zu Krisen, Psychosen, Dissoziation und Diagnostik.
Wissenschaftliche Grundlagen
Was die Forschung über medizinische Hypnose zeigt:
Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen zu Kontrolle, Erinnerung, Wirksamkeit, Risiken, Sitzungsdauer, Selbsthypnose und dem Ablauf einer medizinischen Hypnotherapie.
Wissen & Fragen Übersicht
Diese Seite bietet Orientierung über die aufbereiteten Wissensbereiche bezüglich medizinischer Hypnotherapie.
Honorar
Informieren Sie sich über entstehende Kosten und anfallende Honorare.
Kontakt & Anfahrt
Kontaktieren Sie die Praxis Dunja Schmidt in Wesel für ein Erstgespräch. Hier finden Sie Adresse, Telefon, E-Mail, Sprechzeit, Anfahrt und Parkhinweise.
Über mich
Erfahren Sie etwas über mich: Dunja Schmidt, Ärztin, Zahnärztin und medizinische Hypnotherapeutin in Wesel mit Schwerpunkt psychosomatische Gesundheit und Selbstregulation.