Selbsthypnose und Gruppenangebote

Fünf Personen sitzen in einem Kreis auf Stühlen in einem Raum mit einem großen Fenster im Hintergrund.

  Selbsthypnose durch




                   individuelle Begleitung

                             oder im Gruppenformat erlernen

Ein heller Raum mit sieben Stühlen im Kreis, einem runden Teppich auf Holzboden und einem großen Fenster mit Blick auf grüne Bäume.

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Impressionen Praxis Dunja Schmidt

Selbstregulation lernen — individuell oder in einem ärztlich angeleiteten Gruppenangebot

Selbsthypnose kann eine Möglichkeit sein, die eigenen Fähigkeiten zur Regulation von Aufmerksamkeit, innerer Anspannung und Körperwahrnehmung gezielt zu entwickeln.


Dabei geht es nicht darum, die Kontrolle abzugeben.


Im Gegenteil:


Selbsthypnose soll die eigenen Handlungsmöglichkeiten erweitern und Selbstwirksamkeit stärken.


Je nach persönlichem Ziel kann Selbsthypnose individuell oder in einem strukturierten Gruppenangebot erlernt und eingeübt werden.


In der Praxis stehen unterschiedliche Angebote zur Verfügung:

  • Mental Wellness: Selbsthypnose für innere Ruhe und Resilienz
  • Raucherentwöhnung mit medizinischer Hypnose
  • individuelles Erlernen von Selbsthypnose
  • das Gruppenangebot „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“


Auch zur Vorbereitung auf Zahnbehandlungen kann Selbsthypnose individuell erlernt werden.


Welches Angebot sinnvoll ist, hängt nicht nur vom gewünschten Ziel ab.


Ebenso wichtig sind:


  • die persönliche Situation
  • körperliche und psychische Stabilität
  • bestehende Erkrankungen
  • die Frage, ob ein Gruppenformat oder eine individuelle Begleitung geeigneter ist
Icon medizinische HypnotherapieSilhouette einer Frau mit geschwungenen Bogenelementen um den Kopf herum, einem Kreuz, einem Blatt und drei Sternen.
Icon Termin per Onlineformular anfragenWeißes Rechteck oben, darunter neun eweiße Punkte in einem Raster, wobei der mittlere Punkt größer ist.

Selbsthypnose ist eine erlernbare Fähigkeit

Viele Menschen verbinden Hypnose zunächst mit der Vorstellung, dass etwas mit ihnen „gemacht“ wird.


Selbsthypnose verfolgt einen anderen Ansatz.


Die Person bleibt selbst aktiv.


Sie lernt, Aufmerksamkeit bewusst zu fokussieren und einen für sie hilfreichen inneren Zustand zunehmend selbstständig einzuleiten und zu beenden.


Dabei können beispielsweise genutzt werden:


  • fokussierte Aufmerksamkeit
  • bewusste Aufmerksamkeitslenkung
  • Körperwahrnehmung
  • innere Bilder
  • persönliche Suggestionen
  • Ressourcen
  • Atemwahrnehmung
  • bewusste Rückorientierung


Selbsthypnose ist damit keine passive Behandlung.


Sie ist eine Fähigkeit, die erlernt, geübt und an ein konkretes persönliches Ziel angepasst werden kann.

Was Selbsthypnose nicht ist

Selbsthypnose ist:


  • kein Schlaf
  • keine Bewusstlosigkeit
  • keine Willenlosigkeit
  • keine Manipulation
  • kein Verlust der eigenen Kontrolle
  • keine Wundertechnik


Und sie ist auch keine besondere Begabung, die man entweder besitzt oder nicht besitzt.


Menschen erleben hypnotische Zustände unterschiedlich. Manche nehmen eine deutliche körperliche Entspannung wahr. Andere erleben:


  • intensive innere Bilder
  • einen ruhigen inneren Fokus
  • veränderte Körperempfindungen
  • ein anderes Zeiterleben


Wieder andere erleben Selbsthypnose zunächst eher als konzentrierte innere Aufmerksamkeit. Es gibt nicht den einen „richtigen“ hypnotischen Zustand. Entscheidend ist nicht, ob sich eine Übung besonders spektakulär anfühlt. Entscheidend ist:


Kann die Methode für das persönliche Ziel sinnvoll genutzt werden?

Selbsthypnose muss nicht perfekt funktionieren

Gerade am Anfang entstehen manchmal Gedanken wie:


  • „Mache ich das richtig?“
  • „Bin ich tief genug in Hypnose?“
  • „Warum sehe ich keine klaren inneren Bilder?“


Solche Erwartungen können unnötig unter Druck setzen.


Selbsthypnose ist keine Prüfung.


Nicht jede Person erlebt:


  • tiefe Entspannung
  • deutliche innere Bilder
  • völlige Gedankenruhe


Und all das ist auch keine Voraussetzung dafür, dass eine Übung persönlich hilfreich sein kann.


Wie andere Fähigkeiten wird Selbsthypnose durch:


  • Erfahrung
  • Wiederholung
  • individuelle Anpassung


vertrauter.


Regelmäßiges Üben kann deshalb wichtiger sein als eine einzelne besonders intensive Erfahrung.

Was mit Selbsthypnose trainiert werden kann

Je nach persönlichem Ziel kann Selbsthypnose unterschiedliche Schwerpunkte haben.


Mögliche Ziele sind beispielsweise:


  • innere Anspannung früher wahrnehmen
  • Stressregulation unterstützen
  • Aufmerksamkeit bewusster lenken
  • einen ruhigeren inneren Zustand leichter zugänglich machen
  • mit belastenden Körperempfindungen anders umgehen
  • sich auf schwierige Situationen vorbereiten
  • persönliche Ressourcen aktivieren
  • hilfreiche innere Bilder nutzen
  • eigene Handlungsmöglichkeiten erweitern


Dabei ist eine wichtige Grenze klar:


Selbstregulation bedeutet nicht vollständige Kontrolle.


Nicht jede körperliche Reaktion lässt sich willentlich beeinflussen.


Nicht jedes Symptom lässt sich durch Selbsthypnose beseitigen.


Und nicht jede Erkrankung lässt sich durch bessere Selbstregulation verändern.


Selbsthypnose kann jedoch für manche Menschen einen zusätzlichen Handlungsspielraum eröffnen.

Von der angeleiteten Hypnose zur eigenen Anwendung

Während einer medizinischen Hypnotherapie wird die hypnotische Erfahrung zunächst häufig von der Therapeutin begleitet.


Bei der Selbsthypnose verändert sich die Rolle.


Die Patientin oder der Patient lernt zunehmend:


  • einen persönlichen Einstieg in die Selbsthypnose
  • die Aufmerksamkeit bewusst zu fokussieren
  • individuell hilfreiche innere Vorstellungen zu nutzen
  • persönliche Suggestionen einzusetzen
  • die Übung selbstständig zu beenden
  • die Methode in den Alltag zu übertragen


Das Ziel besteht nicht darin, dauerhaft auf eine therapeutische Anleitung angewiesen zu sein.


Vielmehr kann eine eigene Fähigkeit entstehen, die später selbstständig genutzt werden kann.

Vier Angebote — unterschiedliche Ziele

Die Praxis bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Selbsthypnose beziehungsweise medizinische Hypnose kennenzulernen und für ein konkretes Ziel zu nutzen.

Mental Wellness — Selbsthypnose für innere Ruhe und Resilienz

Sie fühlen sich häufig angespannt?


Das Abschalten fällt schwer?


Sie möchten lernen, bewusster zwischen Aktivität und Erholung zu wechseln?


Mental Wellness ist ein ressourcenorientiertes Angebot für psychisch ausreichend stabile Menschen, die Selbsthypnose zur persönlichen Stressregulation und Selbstfürsorge erlernen möchten.


Mögliche Themen sind:


  • innere Ruhe
  • Stressregulation
  • Erholung
  • Selbstfürsorge
  • persönliche Ressourcen
  • Resilienz
  • regelmäßige Selbsthypnose im Alltag


Das Angebot ist präventiv und ressourcenorientiert ausgerichtet.


Es ist keine Behandlung akuter psychischer Krisen und kein Ersatz für eine notwendige Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung.

Raucherentwöhnung mit medizinischer Hypnose

Rauchen ist häufig nicht nur eine einzelne Gewohnheit.


Es kann verbunden sein mit:


  • Nikotinabhängigkeit
  • automatisierten Verhaltensmustern
  • bestimmten Alltagssituationen
  • Stressregulation
  • Pausen
  • sozialen Gewohnheiten
  • Erwartungen an die Wirkung einer Zigarette


Medizinische Hypnose kann im Rahmen eines strukturierten Prozesses zur Raucherentwöhnung eingesetzt werden.


Das Angebot ist möglich als:


individuelle Begleitung

Kleingruppe mit 4 bis 8 Personen auf Anfrage


Im Mittelpunkt können unter anderem stehen:


  • persönliche Rauchmuster
  • Auslöser und Gewohnheiten
  • Motivation
  • Umgang mit typischen Risikosituationen
  • Stressregulation
  • Rückfallprophylaxe


Eine Garantie auf dauerhafte Rauchfreiheit gibt es nicht.

Icon Mental WellnessWeisse Silhouette einer Frau mit geschwungenen Bogenelementen um den Kopf herum, einem Kreuz, einem Blatt und drei Sternen.
Icon RaucherentwöhnungWeisses Symbol eines durchgestrichenen Zigarettenstummels und einer dampfenden Tasse in einem Kreis.

Selbsthypnose individuell lernen

Nicht jedes persönliche Ziel passt zu einem Gruppenangebot.


Manche Menschen möchten Selbsthypnose gezielt für ihre eigene Situation erlernen.


Eine individuelle Anleitung kann beispielsweise sinnvoll sein bei:


  • Stress und innerer Anspannung
  • chronischen Schmerzen
  • Migräne
  • Zahnarztangst
  • belastenden medizinischen Situationen
  • Krankheitsverarbeitung
  • dem Wunsch nach einer persönlichen Selbsthypnosepraxis


Dabei wird nicht mit einem starren Standardprogramm gearbeitet.


Die Übungen können an:


  • das persönliche Ziel
  • individuelle Erfahrungen
  • bevorzugte Aufmerksamkeitsformen
  • hilfreiche innere Bilder
  • die konkrete Lebenssituation


angepasst werden.

Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose

Chronische Schmerzen können Aufmerksamkeit, Stimmung, Schlaf, Bewegung und den gesamten Alltag beeinflussen.


Das ärztlich angeleitete Gruppenangebot:


„Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“


richtet sich an Menschen mit chronischen Schmerzen, die lernen möchten, Selbsthypnose und Möglichkeiten der Selbstregulation für ihren Alltag zu nutzen.


Das Ziel lautet ausdrücklich nicht:


„Nach drei Terminen sind die Schmerzen weg.“


Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage:


„Welche eigenen Möglichkeiten kann ich entwickeln, um mit meiner Schmerzbelastung aktiver und selbstwirksamer umzugehen?“


Themen des Gruppenangebots sind unter anderem:


  • Selbsthypnose
  • Aufmerksamkeit und Schmerz
  • innere Anspannung
  • Stressregulation
  • Körperwahrnehmung
  • Selbstwirksamkeit
  • Übertragung der Übungen in den Alltag


Das Angebot findet statt als:


  • Kleingruppe mit 4 bis 8 Personen
  • auf Anfrage
  • 3 Gruppentermine
  • jeweils etwa 90 bis 120 Minuten
  • mit individuellem Erstgespräch vor der Teilnahme


Die Teilnahmegebühr für das Gruppenangebot beträgt 450 Euro.


Das Gruppenangebot ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder Schmerzbehandlung.

Icon Selbsthypnose lernenEin weisses stilisiertes, geöffnetes Buch mit einem spiralförmigen Symbol darüber in brauner Farbe.
Icon für "Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose"

Selbsthypnose für Zahnbehandlungen

Ein weiterer konkreter Anwendungsbereich ist die Vorbereitung auf Zahnbehandlungen.


Zahnarztangst kann mit starken körperlichen und emotionalen Reaktionen verbunden sein.


Zum Beispiel:


  • innere Unruhe
  • Herzklopfen
  • Muskelanspannung
  • Angst vor Schmerzen
  • Kontrollverlustangst
  • stressverstärkter Würgereiz


Selbsthypnose kann individuell vorbereitet und eingeübt werden.


Je nach persönlicher Situation kann sie beispielsweise genutzt werden:


  • vor einem Zahnarzttermin
  • im Wartezimmer
  • während einer Zahnbehandlung


Mögliche Ziele sind:


  • Angstregulation
  • Aufmerksamkeitslenkung
  • innere Stabilisierung
  • Vorbereitung auf die Behandlungssituation
  • Stärkung des Gefühls eigener Handlungsmöglichkeiten


Selbsthypnose ersetzt dabei keine notwendige zahnärztliche Behandlung oder Schmerzausschaltung.

Welches Angebot passt zu meinem Ziel?

Vielleicht möchten Sie vor allem lernen, im Alltag besser zur Ruhe zu kommen.


Dann kann Mental Wellness zu Ihrem Ziel passen.


Vielleicht möchten Sie mit dem Rauchen aufhören und medizinische Hypnose als Unterstützung nutzen.


Dann ist die Raucherentwöhnung mit medizinischer Hypnose der passende Themenbereich.


Vielleicht möchten Sie Selbsthypnose individuell für eine persönliche Situation erlernen.


Dann kann das Angebot Selbsthypnose lernen geeignet sein.


Vielleicht leben Sie mit chronischen Schmerzen und möchten Selbsthypnose gemeinsam mit anderen Betroffenen in einem strukturierten Gruppenformat erlernen.


Dann kann das Gruppenangebot „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ interessant sein.


Oder Sie möchten sich gezielt auf eine Zahnbehandlung vorbereiten.


Dann finden Sie weitere Informationen im Themenbereich Zahnarztangst, Bruxismus und CMD.


Nicht immer lässt sich bereits anhand einer Website eindeutig entscheiden, welches Format am besten passt.


Eine individuelle Anfrage kann helfen, den nächsten sinnvollen Schritt zu klären.

Icon Mehr über Zahnarztangst, Bruxismus und CMDWeisses Zahn-Symbol mit zwei Linien auf jeder Seite.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gruppenangebot und individueller Begleitung?

Beide Formate können sinnvoll sein. Sie erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben.

Gruppenangebote

Ein Gruppenangebot kann besonders passend sein, wenn:


  • ein klar umrissenes gemeinsames Thema besteht
  • grundlegende Fähigkeiten vermittelt werden
  • Selbsthypnose und regelmäßiges Üben im Mittelpunkt stehen
  • ein strukturiertes Format gewünscht ist
  • die persönliche Situation ausreichend stabil ist
  • keine hochindividuelle therapeutische Bearbeitung innerhalb der Gruppe erforderlich ist


Eine Gruppe bietet einen gemeinsamen Rahmen zum:


  • Lernen
  • Üben
  • Wiederholen
  • Vertiefen
  • Übertragen in den Alltag


Dabei muss nicht jeder Mensch dieselbe Erfahrung machen.


Und niemand muss persönliche oder intime Krankheitsgeschichten vor der Gruppe offenlegen.

Individuelle Begleitung

Eine individuelle Behandlung oder Anleitung kann geeigneter sein, wenn:


  • das persönliche Anliegen besonders komplex ist
  • Beschwerden sehr individuell bearbeitet werden müssen
  • psychische Begleiterkrankungen eine größere Rolle spielen
  • persönliche oder biografische Themen im Vordergrund stehen
  • eine engere therapeutische Begleitung erforderlich ist
  • eine individuelle Selbsthypnose entwickelt werden soll


Das geeignete Format richtet sich deshalb nicht danach, was grundsätzlich „besser“ ist.


Entscheidend ist:


Was passt zur individuellen Situation und zum konkreten Ziel?

Ein Gruppenangebot ist nicht automatisch Gruppentherapie

Der Begriff „Gruppe“ bedeutet nicht automatisch, dass eine psychotherapeutische Gruppentherapie stattfindet.


Ein strukturiertes Gruppenangebot kann vor allem dem Erlernen und Einüben bestimmter Fähigkeiten dienen.


Zum Beispiel:


  • Information
  • Anleitung
  • Selbsthypnose
  • praktische Übungen
  • Selbstregulation
  • Transfer in den Alltag


Eine psychotherapeutische Gruppentherapie verfolgt dagegen andere und häufig weitergehende therapeutische Ziele.


Diese Unterscheidung ist wichtig.


Deshalb werden die Angebote der Praxis hinsichtlich:


  • Ziel
  • Inhalt
  • Zielgruppe
  • Eignung
  • Grenzen


klar voneinander abgegrenzt.

Eine Gruppe bietet einen gemeinsamen Rahmen — keine identische Erfahrung

Menschen erleben Hypnose unterschiedlich.


Auch in einer Gruppe wird deshalb nicht erwartet, dass alle Teilnehmenden:


  • dieselben inneren Bilder sehen
  • gleich tief entspannen
  • dieselben Körperempfindungen wahrnehmen
  • auf dieselbe Weise üben


Eine Gruppe schafft einen gemeinsamen Rahmen.


Die persönliche Erfahrung bleibt individuell.


Das Ziel besteht nicht darin:


„Alle müssen gleich hypnotisiert werden.“


Sondern:


„Jede Person entwickelt innerhalb des gemeinsamen Rahmens einen eigenen nutzbaren Zugang.“

Muss ich in einer Gruppe Persönliches erzählen?

Bei einem strukturierten Gruppenangebot zur Selbsthypnose besteht keine Verpflichtung, persönliche oder intime Krankheitsgeschichten vor der Gruppe offenzulegen.


Natürlich kann Austausch entstehen.


Aber niemand sollte das Gefühl haben, private Themen erzählen zu müssen, um teilnehmen zu können.


Gerade bei einem lern- und übungsorientierten Gruppenangebot stehen im Vordergrund:


  • Information
  • Erfahrung
  • Übung
  • Selbsthypnose
  • Übertragung in den Alltag


Persönliche Grenzen werden respektiert.

Warum die Eignung für ein Gruppenangebot wichtig ist

Nicht jedes Gruppenangebot passt zu jeder Person und zu jeder Lebenssituation.


Je nach Angebot kann vor der Teilnahme geklärt werden:


  • Was ist das persönliche Ziel?
  • Wie ist die aktuelle körperliche und psychische Situation?
  • Bestehen relevante Vorerkrankungen?
  • Gibt es medizinische oder psychische Risiken?
  • Besteht bereits eine Behandlung?
  • Ist ein Gruppenformat sinnvoll?
  • Wäre eine individuelle Begleitung geeigneter?


Beim Gruppenangebot „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ findet vor der Teilnahme grundsätzlich ein individuelles Erstgespräch statt.


Das dient nicht der Auswahl von „guten“ oder „schlechten“ Teilnehmenden.


Es dient einer verantwortungsvollen Einschätzung:


Passt dieses Angebot zur individuellen Situation?

Für wen können Gruppenangebote geeignet sein?

Je nach konkretem Angebot können Gruppenformate besonders für Menschen geeignet sein, die:


  • psychisch ausreichend stabil sind
  • offen für Selbsthypnose und angeleitete Übungen sind
  • bereit sind, selbst aktiv zu üben
  • ein klar definiertes Ziel verfolgen
  • von einem strukturierten Lernformat profitieren
  • eigene Fähigkeiten zur Selbstregulation entwickeln möchten


Die Eignung richtet sich immer nach dem jeweiligen Angebot.

Wann ist ein Gruppenangebot möglicherweise nicht das richtige Format?

Ein Gruppenangebot kann möglicherweise nicht ausreichend oder aktuell nicht geeignet sein bei:


  • akuter schwerer psychischer Krise
  • akuter Suizidalität
  • psychotischer Symptomatik
  • ausgeprägter psychischer Instabilität
  • erheblicher medizinischer Gefährdung
  • ungeklärten Beschwerden, die zunächst medizinisch abgeklärt werden müssen
  • einem Bedarf nach intensiver individueller psychotherapeutischer Behandlung


Auch bei anderen komplexen Situationen kann eine individuelle Abklärung sinnvoll sein.


Das bedeutet nicht grundsätzlich, dass Hypnose niemals eingesetzt werden kann.


Es bedeutet:


Der therapeutische Rahmen muss zur aktuellen Situation passen.

Was Selbsthypnose und Gruppenangebote nicht versprechen

Seriöse Angebote versprechen nicht:


  • garantierte Heilung
  • sichere Symptomfreiheit
  • vollständige Kontrolle über den eigenen Körper
  • gleiche Wirkung bei allen Menschen
  • schnelle Veränderung ohne eigene Mitarbeit
  • Ersatz für notwendige medizinische Behandlung
  • Ersatz für notwendige Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung


Selbsthypnose ist kein magischer Schalter.


Und ein Gruppenangebot ist kein Versprechen:


„Drei Termine — und das Problem ist gelöst.“


Realistischer ist:


Eine Methode kennenlernen, eigene Erfahrungen sammeln, üben und prüfen, wie sie sich sinnvoll in den eigenen Alltag integrieren lässt.

Selbstregulation bedeutet nicht, alles allein schaffen zu müssen

Der Begriff Selbstregulation kann missverstanden werden.


Er bedeutet nicht:


„Ich muss meine Beschwerden selbst beseitigen.“


Und auch nicht:


„Wenn es mir nicht besser geht, habe ich falsch geübt.“


Selbstregulation beschreibt vielmehr die Fähigkeit, auf bestimmte innere Zustände bewusster reagieren zu können.


Zum Beispiel:


  • Anspannung früher wahrnehmen
  • einen vertrauten inneren Fokus nutzen
  • eine persönliche Übung einsetzen
  • Aufmerksamkeit bewusster lenken
  • zusätzliche Handlungsmöglichkeiten entwickeln


Diese Fähigkeiten können wertvoll sein.


Sie ersetzen aber nicht die Hilfe anderer, wenn medizinische oder therapeutische Unterstützung notwendig ist.

Ärztlich eingeordnet statt mit unrealistischen Versprechen

Hypnose und Selbsthypnose werden heute in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen angeboten.


Gerade deshalb ist eine klare Einordnung wichtig.


In der Praxis stehen im Vordergrund:


  • ein konkretes und realistisches Ziel
  • sorgfältige Indikationsprüfung
  • Berücksichtigung der körperlichen und psychischen Situation
  • klare Grenzen
  • keine Heilversprechen
  • Entscheidung über ein geeignetes Format
  • Stärkung eigener Fähigkeiten


Nicht jede Person braucht Hypnose.


Nicht jedes Anliegen passt zu einer Gruppe.


Und nicht jedes Problem lässt sich durch Selbstregulation lösen.


Die zentrale Frage lautet deshalb:


„Welches Angebot ist für diese konkrete Person und dieses konkrete Ziel sinnvoll?“

Häufige Fragen zu Selbsthypnose und Gruppenangeboten

Muss ich bereits Erfahrung mit Hypnose haben?

Nein.


Die Angebote können so aufgebaut werden, dass auch Menschen ohne Vorerfahrung Selbsthypnose kennenlernen und erlernen können.

Muss ich besonders gut hypnotisierbar sein?

Für das Erlernen von Selbsthypnose ist keine besonders spektakuläre oder tiefe Trance erforderlich.


Menschen erleben Hypnose unterschiedlich.


Entscheidend ist nicht, eine bestimmte Erfahrung zu erzwingen, sondern einen individuell nutzbaren Zugang zu entwickeln.

Verliere ich bei Selbsthypnose die Kontrolle?

Nein.


Selbsthypnose zielt gerade darauf, eigene Fähigkeiten zur Aufmerksamkeitslenkung und Selbstregulation zu entwickeln.


Sie wird selbst eingeleitet und selbst beendet.

Muss ich während einer Gruppenübung die Augen schließen?

Nicht zwingend.


Wie eine Übung gestaltet wird, kann unterschiedlich sein.


Entscheidend ist ein sicherer und individuell passender Rahmen.

Muss ich vor der Gruppe persönliche Dinge erzählen?

Nein.


Bei einem strukturierten Selbsthypnose- oder Gruppenangebot besteht keine Verpflichtung, intime persönliche Themen oder die eigene Krankheitsgeschichte vor der Gruppe offenzulegen.

Ist ein Gruppenangebot dasselbe wie Psychotherapie?

Nicht automatisch.


Ein Gruppenangebot kann vor allem auf Information, Anleitung, Übung und das Erlernen von Selbsthypnose ausgerichtet sein.


Bei behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen kann eine individuelle oder spezialisierte Psychotherapie notwendig sein.

Kann Selbsthypnose medizinische Behandlung ersetzen?

Nein.


Selbsthypnose kann ergänzend eingesetzt werden.


Sie ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Kann ich Selbsthypnose auch allein zu Hause anwenden?

Das ist ein wesentliches Ziel des Erlernens von Selbsthypnose.


Die Methode soll zunehmend selbstständig genutzt werden können.


Wie und wann sie sinnvoll eingesetzt wird, hängt vom individuellen Ziel ab.

Wie finde ich heraus, welches Angebot zu mir passt?

Die einzelnen Angebotsseiten beschreiben Ziel, Inhalt und Eignung genauer.


Bei Unsicherheit kann eine individuelle Anfrage helfen, die Situation einzuordnen.

Gemeinsam lernen — individuell anwenden

Selbsthypnose kann in einer Einzelbehandlung erlernt werden.


Sie kann Teil einer individuellen medizinischen Hypnotherapie sein.


Und sie kann in einem strukturierten Gruppenangebot vermittelt und eingeübt werden.


Das gemeinsame Prinzip lautet:


Die Person bleibt aktiv.


Es geht nicht darum, sich passiv verändern zu lassen.


Es geht darum, eigene Fähigkeiten kennenzulernen und weiterzuentwickeln.


Für manche Menschen bedeutet das:


mehr innere Ruhe.


Für andere:


ein bewussterer Umgang mit Stress.


Für andere:


Selbsthypnose bei chronischen Schmerzen.


Oder die Vorbereitung auf eine Zahnbehandlung.


Oder die Unterstützung beim Rauchstopp.


Die Ziele unterscheiden sich.


Der gemeinsame Gedanke bleibt:


Mehr eigene Handlungsmöglichkeiten entwickeln — ohne vollständige Kontrolle oder garantierte Wirkung zu versprechen.

Kontakt

Sie möchten Selbsthypnose erlernen oder interessieren sich für eines der Angebote der Praxis?


Über die einzelnen Angebotsseiten finden Sie weitere Informationen zu:


  • Ziel
  • Inhalt
  • Ablauf
  • Eignung


Bei Fragen kann eine individuelle Anfrage helfen zu klären, welches Angebot zu Ihrer persönlichen Situation passen könnte.

Icon Termin per Onlineformular anfragenBlaues Rechteck oben, darunter neun blaue Punkte in einem Raster, wobei der mittlere Punkt größer ist.
Icon Kontakt & AnfahrtSymbol eines Kartenmarkers über einer Straße mit einem Telefonhörer daneben.

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