Impressionen Praxis Dunja Schmidt
Zur Ruhe kommen. Die Aufmerksamkeit bewusst lenken. Mit Anspannung anders umgehen. Sich auf eine schwierige Situation vorbereiten.
Oder bei chronischen Beschwerden nicht nur passiv darauf warten, dass jemand anderes etwas verändert.
Viele Menschen interessieren sich für Selbsthypnose, weil sie eine Fähigkeit erlernen möchten, die sie zunehmend eigenständig nutzen können. Dabei geht es nicht darum, sich selbst „wegzuhypnotisieren“.
Und auch nicht darum, den eigenen Körper oder die eigenen Gedanken vollständig kontrollieren zu können.
Selbsthypnose ist eine Methode, mit der Sie lernen können, gezielt mit:
zu arbeiten.
Je nach persönlichem Ziel kann Selbsthypnose beispielsweise eingesetzt werden bei:
Entscheidend ist nicht:
„Kann ich mich besonders tief hypnotisieren?“
Sondern:
„Kann ich eine Methode entwickeln, die für meine persönliche Situation sinnvoll und alltagstauglich ist?“
In der Praxis wird Selbsthypnose deshalb nicht als starre Standardtechnik vermittelt. Der Zugang wird an Ihr persönliches Ziel und Ihre individuelle Situation angepasst.
Manche Menschen glauben: „Entweder man kann Hypnose — oder eben nicht.“ So einfach ist es nicht. Selbsthypnose ist keine geheimnisvolle Begabung. Sie ist auch kein besonderer Zustand, den nur wenige Menschen erreichen können. Vielmehr lernen Sie, bestimmte Fähigkeiten bewusster zu nutzen. Zum Beispiel:
Wie bei anderen Fähigkeiten kann Übung eine wichtige Rolle spielen. Dabei muss nicht jede Übung sofort intensiv oder spektakulär erlebt werden.
Selbsthypnose entwickelt sich häufig durch:
Selbsthypnose ist eine Form fokussierter Aufmerksamkeit, die bewusst selbst eingeleitet und wieder beendet wird. Dabei kann sich die Aufmerksamkeit stärker nach innen richten. Zum Beispiel auf:
Äußere Reize können zeitweise weniger im Vordergrund stehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie bewusstlos oder „weg“ sind. Sie bleiben grundsätzlich in der Lage:
Die Person bleibt also nicht passiv. Sie ist aktiv an der Gestaltung des Prozesses beteiligt.
Gerade bei Hypnose entsteht häufig die Sorge: „Was passiert, wenn ich die Kontrolle verliere?“ Bei Selbsthypnose ist die Richtung genau umgekehrt. Sie lernen eine Methode, die Sie selbst:
können.
Das Ziel ist nicht: Kontrolle abzugeben. Sondern: mehr eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Das kann besonders für Menschen bedeutsam sein, die bei Beschwerden oder belastenden Situationen häufig erleben:
„Ich bin dem ausgeliefert.“
Selbsthypnose kann dieses Erleben nicht in jeder Situation vollständig aufheben.
Aber sie kann für manche Menschen einen zusätzlichen inneren Handlungsspielraum eröffnen.
Selbsthypnose ist:
Sie ist auch keine Methode, mit der sich jedes körperliche oder psychische Problem selbst behandeln lässt.
Selbsthypnose ersetzt keine notwendige:
Sie kann ergänzend eingesetzt werden, wenn die individuelle Situation und das konkrete Ziel dazu passen.
Menschen erleben Hypnose unterschiedlich. Manche berichten von:
Andere erleben eher:
Es gibt nicht die eine Erfahrung, die beweist:
„Jetzt war ich richtig hypnotisiert.“
Für das Erlernen von Selbsthypnose ist deshalb nicht entscheidend, eine möglichst tiefe oder spektakuläre Trance zu erreichen. Die wichtigere Frage lautet:
„Kann ich diese Form der Aufmerksamkeit für mein persönliches Ziel nutzen?“
Nein.
Selbsthypnose setzt nicht voraus, dass Sie bereits besonders gut entspannen können. Gerade Menschen, denen das Abschalten schwerfällt, interessieren sich häufig für Methoden der Selbstregulation. Dabei ist wichtig:
Hypnose und Entspannung sind nicht identisch.
Viele Selbsthypnoseübungen können zwar mit körperlicher Beruhigung verbunden sein. Aber ein hypnotischer Zustand muss nicht zwingend bedeuten:
Manche Ziele erfordern eher:
Ein häufiger Stolperstein lautet: „Mache ich das richtig?“ Oder: „Warum bin ich noch nicht tief genug?“ Oder: „Ich habe zwischendurch an etwas anderes gedacht — also hat es nicht funktioniert.“
Solche Bewertungen können unnötigen Leistungsdruck erzeugen. Selbsthypnose ist keine Prüfung. Gedanken dürfen auftauchen. Geräusche dürfen wahrgenommen werden. Die Aufmerksamkeit darf auch einmal abschweifen. Dann kann sie wieder zurückgeführt werden. Entscheidend ist nicht Perfektion. Sondern: einen persönlich brauchbaren und wiederholbaren Umgang mit der Methode zu entwickeln.
Selbsthypnose kann je nach individueller Situation und Zielsetzung unterschiedlich eingesetzt werden. Sie ist kein einheitliches Standardprogramm. Eine Selbsthypnose für Zahnarztangst kann anders aussehen als eine Übung bei chronischen Schmerzen. Eine Übung zur Stressregulation kann einen anderen Schwerpunkt haben als eine Vorbereitung auf eine medizinische Untersuchung.
Bei Stress kann Selbsthypnose helfen, die eigene Anspannung früher wahrzunehmen und bewusst einen anderen inneren Zustand anzubahnen.
Mögliche Ziele sind:
Das Ziel ist nicht:
„Ich werde nie wieder gestresst sein.“
Sondern:
„Ich entwickle zusätzliche Möglichkeiten, mit Anspannung umzugehen.“
Innere Unruhe kann sehr unterschiedlich erlebt werden. Zum Beispiel als:
Selbsthypnose kann hier mit:
arbeiten.
Dabei sollte eine ausgeprägte oder neu aufgetretene innere Unruhe nicht vorschnell ausschließlich als Stressproblem eingeordnet werden. Je nach Situation kann eine medizinische oder psychotherapeutische Abklärung notwendig sein.
Manche Menschen erleben am Abend:
Der Körper liegt im Bett.
Aber der Kopf arbeitet weiter.
Gedanken springen von einem Thema zum nächsten.
Der vergangene Tag wird durchgegangen.
Der nächste Tag bereits vorbereitet.
Eine Selbsthypnose kann als persönliches Übergangsritual genutzt werden.
Zum Beispiel mit:
Dabei gilt:
Selbsthypnose ist keine Garantie für sofortiges Einschlafen.
Anhaltende oder ausgeprägte Schlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben und gegebenenfalls eine weiterführende Abklärung erfordern.
Chronische Schmerzen können Aufmerksamkeit stark binden.
Viele Betroffene erleben:
Selbsthypnose kann ergänzend eingesetzt werden, um beispielsweise:
Das bedeutet nicht:
„Der Schmerz ist nur im Kopf.“
Und auch nicht:
„Mit der richtigen Selbsthypnose muss der Schmerz verschwinden.“
Chronische Schmerzen sind real.
Selbsthypnose kann ein zusätzlicher Ansatz sein, um den Umgang mit Schmerz und einzelne beeinflussbare Aspekte der Schmerzbelastung zu verändern.
Bei Migräne kann Selbsthypnose unter anderem zur:
eingesetzt werden.
Migräne ist eine neurologische Erkrankung.
Selbsthypnose ersetzt keine notwendige medizinische oder neurologische Behandlung.
Und sie ist keine Garantie, eine Migräneattacke zu verhindern oder zu beenden.
Zahnarztangst kann mit starken körperlichen Reaktionen verbunden sein.
Zum Beispiel:
Eine individuell eingeübte Selbsthypnose kann beispielsweise genutzt werden:
Mögliche Ziele sind:
Gerade bei Zahnarztangst ist der Grundgedanke wichtig:
Selbsthypnose bedeutet nicht weniger Kontrolle — sondern kann helfen, sich weniger ausgeliefert zu fühlen.
Untersuchungen und medizinische Eingriffe können mit:
verbunden sein.
Eine individuell vorbereitete Selbsthypnose kann helfen, sich mental auf eine Situation einzustellen.
Mögliche Ziele sind:
Selbsthypnose ersetzt dabei keine medizinische Aufklärung, Sedierung, Anästhesie oder andere notwendige medizinische Maßnahmen.
Eine körperliche Erkrankung kann weit über einzelne Symptome hinaus belasten.
Mögliche Themen sind:
Selbsthypnose kann hier ergänzend eingesetzt werden, um beispielsweise:
Sie behandelt nicht die körperliche Grunderkrankung.
Auch bei der Raucherentwöhnung kann Selbsthypnose Bestandteil eines strukturierten Veränderungsprozesses sein.
Mögliche Ziele sind:
Selbsthypnose ersetzt dabei nicht die eigene Entscheidung zum Rauchstopp.
Und sie garantiert keine dauerhafte Rauchfreiheit.
Nicht jede Anwendung von Selbsthypnose muss sich auf eine Erkrankung beziehen.
Manche Menschen möchten die Methode nutzen, um:
Für Menschen, die Selbsthypnose vor allem präventiv in einem Gruppenformat erlernen möchten, kann das Angebot Mental Wellness passend sein.
Eine häufige Vorstellung lautet: „Gibt es nicht einfach eine Selbsthypnose, die für alles funktioniert?“
Ein allgemeiner Einstieg kann zwar ähnlich sein. Das konkrete Ziel sollte jedoch berücksichtigt werden.
Eine Selbsthypnose bei:
hat andere Schwerpunkte als eine Selbsthypnose bei:
Eine Übung zur:
kann anders aufgebaut sein als die Vorbereitung auf:
Deshalb beginnt das individuelle Erlernen von Selbsthypnose mit der Frage: „Wofür möchten Sie die Methode nutzen?“
Das Erlernen von Selbsthypnose ist ein Prozess. Dabei wird nicht einfach eine allgemeine Anleitung auswendig gelernt. Der Zugang wird schrittweise entwickelt und an das persönliche Ziel angepasst.
Zunächst wird geklärt:
Diese Zielklärung ist wichtig.
Denn: „Ich möchte Selbsthypnose lernen.“
ist zunächst noch kein konkretes therapeutisches Ziel.
Vor der ersten Übung werden grundlegende Fragen geklärt.
Zum Beispiel:
Aufklärung kann helfen, unnötige Erwartungen und Ängste zu reduzieren.
Eine erste Selbsthypnose wird häufig zunächst begleitet.
Sie können dabei kennenlernen:
Diese Erfahrung kann anschließend gemeinsam ausgewertet werden.
Nicht jeder Mensch arbeitet gleich.
Manche Menschen reagieren besonders gut auf:
Andere eher auf:
Die Selbsthypnose sollte deshalb nicht unnötig standardisiert werden.
Ein individueller Zugang kann die Anwendung im Alltag erleichtern.
Hilfreiche Suggestionen sollten zum persönlichen Ziel passen.
Eine Suggestion ist nicht einfach ein beliebiger positiver Satz.
Sie sollte:
sein.
Statt:
kann beispielsweise eine realistischere Richtung sein:
Die konkrete Formulierung wird individuell entwickelt.
Selbsthypnose soll nicht dauerhaft an die Praxis gebunden bleiben.
Deshalb ist die eigene Anwendung ein wesentlicher Bestandteil des Lernens.
Das kann bedeuten:
Regelmäßigkeit kann wichtiger sein als Perfektion.
Eine Übung, die in ruhiger Umgebung funktioniert, muss möglicherweise angepasst werden, wenn sie später eingesetzt werden soll:
Deshalb wird nicht nur die Selbsthypnose selbst betrachtet.
Sondern auch:
„Wann und wie soll sie im tatsächlichen Alltag genutzt werden?“
Im weiteren Verlauf kann gemeinsam geprüft werden:
Selbsthypnose darf sich entwickeln.
Eine Selbsthypnose kann sehr unterschiedlich gestaltet werden. Typische Elemente können jedoch sein:
Zu Beginn wird die Aufmerksamkeit bewusst gebündelt. Zum Beispiel auf:
Das Ziel ist nicht, alles andere vollständig auszuschalten. Sondern einen bewussten Fokus aufzubauen.
Die Atmung kann als Aufmerksamkeitsanker genutzt werden.
Dabei geht es nicht zwingend darum, besonders tief oder „perfekt“ zu atmen.
Die Atmung kann zunächst einfach wahrgenommen werden.
Für manche Menschen ist das hilfreich.
Für andere wird ein anderer Fokus gewählt.
Je nach Ziel können Körperempfindungen bewusst wahrgenommen werden.
Zum Beispiel:
Die Aufmerksamkeit muss sich nicht ständig auf den belastendsten Körperbereich richten.
Manche Menschen arbeiten gerne mit einem inneren Ort. Das kann beispielsweise eine Vorstellung von:
sein.
Ein „sicherer Ort“ ist jedoch kein zwingender Bestandteil jeder Selbsthypnose. Nicht jede Person arbeitet gerne mit bildhaften Vorstellungen.
Eine Ressource kann beispielsweise eine Erinnerung sein an:
Solche Erfahrungen können in der Selbsthypnose gezielt aufgegriffen werden.
Suggestionen können helfen, das konkrete Ziel der Übung zu fokussieren.
Sie sollten nicht als magische Befehle verstanden werden.
Eine Suggestion kann vielmehr einen inneren Prozess unterstützen.
Zum Beispiel:
„Ich darf meine Aufmerksamkeit wieder erweitern.“
Oder:
„Ich kann Schritt für Schritt mehr Ruhe zulassen.“
Welche Formulierung passt, ist individuell.
Eine Selbsthypnose wird auch bewusst beendet.
Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit wieder stärker auf:
Die Fähigkeit, die Übung selbstständig zu beenden, gehört zum Erlernen von Selbsthypnose dazu.
Audioanleitungen können hilfreich sein. Sie haben jedoch eine Grenze: Sie sind nicht automatisch individuell.
Eine allgemeine Aufnahme kennt nicht:
Eine Audioaufnahme kann eine Übung unterstützen. Das eigentliche Ziel des individuellen Lernens ist jedoch: dass Sie die Methode verstehen und zunehmend selbstständig nutzen können.
Nicht jeder Mensch denkt stark in Bildern. Manche Menschen können sich einen Strand oder Wald sehr lebhaft vorstellen. Andere kaum.
Das bedeutet nicht, dass Selbsthypnose für sie grundsätzlich ungeeignet ist. Ein Zugang kann auch stärker arbeiten mit:
Selbsthypnose sollte sich nicht auf den Satz reduzieren: „Schließen Sie die Augen und sehen Sie einen schönen Ort.“
Bei vielen belastenden Situationen entsteht das Gefühl:
„Ich kann nichts tun.“
Das kann beispielsweise auftreten bei:
Selbsthypnose kann eine zusätzliche Erfahrung ermöglichen:
„Ich habe eine eigene Möglichkeit, auf meinen inneren Zustand einzuwirken.“
Diese Erfahrung kann Selbstwirksamkeit stärken.
Aber auch hier gilt:
Selbstwirksamkeit bedeutet nicht:
„Ich muss alles allein kontrollieren können.“
Sondern:
„Ich kann möglicherweise einen Teil meines Erlebens aktiv mitgestalten.“
Eine erlernte Methode zur Selbstregulation kann wertvoll sein.
Sie darf aber nicht zu einer neuen Belastung werden.
Zum Beispiel durch Gedanken wie:
„Ich müsste das doch selbst in den Griff bekommen.“
Oder:
„Wenn die Selbsthypnose nicht hilft, habe ich versagt.“
Das wäre nicht der Sinn.
Selbsthypnose ist ein Werkzeug.
Manchmal ist dieses Werkzeug hilfreich.
Manchmal braucht es zusätzlich:
Selbstständigkeit bedeutet nicht Alleinsein.
Selbsthypnose kann in unterschiedlichen Zusammenhängen erlernt werden.
Diese Seite beschreibt vor allem das individuelle Erlernen von Selbsthypnose. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn:
Selbsthypnose kann auch Teil einer umfassenderen individuellen hypnotherapeutischen Behandlung sein.
Dann steht nicht nur das Erlernen einer Technik im Mittelpunkt.
Die Selbsthypnose wird in ein größeres Behandlungskonzept eingebettet.
Für psychisch ausreichend stabile Menschen, die Selbsthypnose vor allem präventiv zur:
erlernen möchten, kann das Gruppenangebot Mental Wellness geeignet sein.
Menschen mit chronischen Schmerzen können Selbsthypnose auch im ärztlich angeleiteten Gruppenangebot:
erlernen.
Hier steht nicht die hochindividuelle Behandlung eines einzelnen Schmerzproblems im Vordergrund.
Der Schwerpunkt liegt auf:
Bei der Raucherentwöhnung kann Selbsthypnose Bestandteil eines strukturierten Veränderungsprozesses sein.
Selbsthypnose kann insbesondere für Menschen interessant sein, die:
Es ist nicht notwendig:
Selbsthypnose ist nicht in jeder Situation das passende erste oder alleinige Verfahren.
Besondere Vorsicht beziehungsweise individuelle Abklärung ist wichtig bei:
Bei schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen sollte Selbsthypnose in einen geeigneten medizinischen beziehungsweise psychotherapeutischen Behandlungsrahmen eingebettet werden.
Das Ziel ist nicht, Menschen pauschal von Hypnose auszuschließen.
Die entscheidende Frage lautet:
„Ist Selbsthypnose für diese konkrete Person, dieses konkrete Ziel und diesen Zeitpunkt geeignet?“
Selbsthypnose darf nicht dazu führen, neue oder ungewöhnliche körperliche Symptome einfach als:
einzuordnen.
Beispielsweise sollte eine neue körperliche Beschwerde nicht mit dem Gedanken behandelt werden:
„Ich hypnotisiere sie einfach weg.“
Wenn medizinische Abklärung erforderlich ist, hat diese Vorrang.
Selbsthypnose kann anschließend gegebenenfalls ergänzend eingesetzt werden.
Der eigentliche Wert einer erlernten Selbsthypnose zeigt sich häufig nicht in einer einzelnen besonders intensiven Sitzung. Sondern darin, ob sie im Alltag nutzbar wird.
Als vertrauter Übergang von Aktivität zu Ruhe.
Nicht als Garantie auf sofortigen Schlaf.
Zur Vorbereitung auf eine belastende Situation.
Nicht als Ersatz für medizinische Aufklärung oder notwendige Behandlung.
Um frühe Stresssignale bewusster wahrzunehmen und einen eingeübten Regulationsprozess zu nutzen.
Als kurze bewusste Unterbrechung zwischen Belastungsphasen.
Als ergänzende Möglichkeit zur Arbeit mit:
Nicht als Garantie, Schmerzen vollständig zu beenden.
Zur Vorbereitung auf:
Als vertraute Möglichkeit, den inneren Fokus bewusster zu gestalten.
Eine Selbsthypnose muss nicht immer gleich lang sein.
Je nach Ziel können unterschiedliche Formen sinnvoll sein.
Eine längere Übung kann beispielsweise genutzt werden:
Eine kürzere Form kann hilfreich sein:
Das Ziel besteht nicht darin, für jede Situation dieselbe Übung zu verwenden.
Sondern einen flexiblen und realistischen Umgang mit der Methode zu entwickeln.
Dafür gibt es keine allgemeine Zahl, die für jeden Menschen und jedes Ziel gleichermaßen gilt.
Grundsätzlich kann regelmäßige Übung dabei helfen, mit der Methode vertrauter zu werden.
Dabei ist häufig sinnvoller:
realistisch und regelmäßig
als:
selten und mit sehr hohen Erwartungen.
Eine Übung sollte möglichst zum eigenen Alltag passen.
Denn eine Methode, die theoretisch perfekt ist, aber nie genutzt wird, hilft im Alltag wenig.
Eine seriöse Anleitung verspricht nicht:
Auch Aussagen wie:
„Mit Selbsthypnose können Sie jedes Problem selbst lösen.“
oder:
„Sie müssen nur Ihr Unterbewusstsein richtig programmieren.“
sind zu vereinfachend.
Selbsthypnose ist keine Universalmethode.
Sie ist ein Werkzeug.
Und wie jedes Werkzeug muss sie:
passen.
Selbsthypnose lässt sich heute über:
kennenlernen.
Für manche Menschen können solche Angebote hilfreich sein.
Eine medizinisch beziehungsweise therapeutisch angeleitete Selbsthypnose hat jedoch einen anderen Schwerpunkt.
Es kann berücksichtigt werden:
Gerade bei:
kann diese individuelle Einordnung wichtig sein.
Viele Menschen können einen persönlichen Zugang zu Selbsthypnose entwickeln.
Die Erfahrung und der individuelle Nutzen können jedoch unterschiedlich sein.
Eine Garantie, dass jeder Mensch auf dieselbe Weise profitiert, gibt es nicht.
Selbsthypnose ist keine Glaubensfrage.
Eine gewisse Offenheit und Bereitschaft, sich auf die Übung einzulassen, sind jedoch hilfreich.
Nein.
Selbsthypnose ist kein Zustand, in dem man dauerhaft „gefangen“ bleibt.
Sie können die Aufmerksamkeit wieder nach außen richten und die Übung beenden.
Nein.
Selbsthypnose ist keine Bewusstlosigkeit.
Sie bleiben grundsätzlich wahrnehmungs- und handlungsfähig.
Nicht zwingend.
Viele Übungen werden mit geschlossenen Augen durchgeführt, weil dies die Fokussierung erleichtern kann.
Es ist jedoch keine absolute Voraussetzung.
Nein.
Menschen arbeiten unterschiedlich.
Selbsthypnose kann auch stärker über:
gestaltet werden.
Das ist individuell unterschiedlich.
Manche Menschen finden schnell einen guten Zugang.
Andere benötigen mehr Übung und Anpassung.
Eine feste Erfolgsgarantie nach einer bestimmten Anzahl von Sitzungen gibt es nicht.
Ja.
Die zunehmend selbstständige Anwendung ist ein wesentliches Ziel des Erlernens von Selbsthypnose.
Eine vollständige oder zuverlässige Schmerzausschaltung kann nicht versprochen werden.
Bei chronischen Schmerzen kann Selbsthypnose ergänzend an:
ansetzen.
Selbsthypnose kann als Methode zur Stress- und Anspannungsregulation genutzt werden.
Sie beseitigt jedoch nicht automatisch belastende Lebensumstände und macht einen Menschen nicht dauerhaft stressfrei.
Ja, eine individuell eingeübte Selbsthypnose kann zur Vorbereitung auf Zahnbehandlungen genutzt werden.
Bei einer ausgeprägten Zahnbehandlungsphobie kann jedoch eine weitergehende psychotherapeutische Behandlung notwendig sein.
Nein.
Bei einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung kann eine entsprechende Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung notwendig sein.
Selbsthypnose kann je nach Situation ergänzend eingesetzt werden.
Der individuelle Ansatz besteht gerade darin, die Selbsthypnose an Ihr persönliches Ziel und Ihren Zugang anzupassen.
Es kann gemeinsame Grundelemente geben.
Die konkrete Anwendung wird jedoch individuell entwickelt.
Selbsthypnose wird manchmal so dargestellt, als müsse nur der richtige Satz tief genug im „Unterbewusstsein“ verankert werden.
Die Person selbst erscheint dabei passiv.
Das entspricht nicht dem Ansatz dieser Praxis.
Im Mittelpunkt steht:
eine eigene Fähigkeit zu entwickeln.
Eine Fähigkeit:
Nicht alles lässt sich durch Selbsthypnose beeinflussen.
Nicht jedes Symptom verschwindet.
Nicht jede schwierige Situation wird leicht.
Aber für manche Menschen kann es einen bedeutsamen Unterschied machen, nicht ausschließlich auf äußere Hilfe angewiesen zu sein.
Die zentrale Haltung lautet:
Nicht vollständige Kontrolle versprechen — sondern eigene Handlungsmöglichkeiten erweitern.
Sie möchten Selbsthypnose nicht nur allgemein kennenlernen, sondern für ein persönliches Ziel nutzen?
In einem ersten Gespräch kann geklärt werden:
Sie möchten Selbsthypnose als medizinisch angeleitete Methode zur Selbstregulation erlernen?
Nehmen Sie Kontakt mit der Praxis auf.
Gemeinsam kann geklärt werden, welches Ziel Sie verfolgen und ob ein individuelles Erlernen von Selbsthypnose oder ein anderes Angebot der Praxis für Ihre Situation passend sein kann.
Arztpraxis Dunja Schmidt
Wilhelmstraße 13
46483 Wesel
Anwendungsbereiche & Beschwerden
Sie haben Schmerzen und keiner findet etwas. Ihre Erkrankung belastet Sie psychisch und Sie wissen nicht genau wo Sie ansetzen sollten, um Ihr Anliegen richtig zu adressieren?!
Die Übersichtsseite mit Anwendungsbereichen und Beschwerden für med. Hypnose kann Ihnen helfen den Einstieg zum für Sie relevanten Thema und den Weg zum entsprechenden Inhalt auf meiner Webseite schneller zu finden.
Somatoforme Beschwerden…
…sind körperliche Beschwerden ohne ausreichenden Befund und müssen trotz fehlender Erklärung und Diagnostik ernst genommen werden, da sie real und nicht eingebildet sind.
Körperliche Erkrankungen & psychische Faktoren
Bei stresssensitiven Erkrankungen kann medizinische Hypnose helfen, Stressreaktionen zu reduzieren, die Körperwahrnehmung zu verändern und den Umgang mit Beschwerden zu verbessern.
Schwere Erkrankungen & Krankheitsverarbeitung
Tumorerkrankungen, Multiple Sklerose, koronare Herzerkrankung, neurologische Erkrankungen, Long COVID / ME/CFS, Dialyse, Transplantation oder intensivmedizinische Erfahrungen können seelisch stark belasten.
Hypnotherapeutische Verfahren können helfen, innere Stabilität, Körpervertrauen und Selbstregulation zu stärken.
Migräne & Hypnose
Migräne ist real und neurologisch ernst zu nehmen.
Medizinische Hypnotherapie setzt ergänzend dort an, wo Stress, Schmerzverarbeitung, Anspannung, Körperwahrnehmung und Krankheitsbewältigung eine Rolle spielen.
Reizdarm & Darmerkrankungen
Bei Reizdarm, chronisch-entzündlichen Erkrankungen und funktionellen Darmbeschwerden können Krämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Schamgefühl und Kontrollverlust den Alltag stark beeinträchtigen.
Hypnotherapeutische Verfahren können hilfreich sein, um Körperwahrnehmung, Stressreaktionen, die Darm-Hirn-Achse und den Umgang mit Beschwerden positiv zu beeinflussen.
Tinnitus & Hypnose
Tinnitus ist nicht eingebildet, sondern real. Ein stark belastender chronischer Tinnitus kann das Leben erheblich beeinträchtigen.
Sie möchten wissen, ob medizinische Hypnose für Ihre individuelle Situation eine sinnvolle Ergänzung sein kann?
Dann sind Sie hier richtig und können auf der Unterseite weiter lesen.
Neurodermitis & Hypnose
Bei Neurodermitis können Juckreiz, Kratzimpulse, Schlafprobleme, Schamgefühl und Stress einander bedingen. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung benötigt weiterhin eine dermatologische Behandlung.
Medizinische Hypnotherapie kann ergänzend eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit auf Juckreiz, Kratzimpulse, Stressregulation und alternative Reaktionen zu bearbeiten.
Allergien & Hypnose
Allergien sind Erkrankungen, die immunologisch vermittelt und nicht durch psychische Belastung verursacht werden.
Stress und innere Anspannung können bei manchen Betroffenen jedoch das subjektive Beschwerdeerleben, die Aufmerksamkeit auf Symptome und den Umgang mit der Erkrankung beeinflussen.
Medizinische Hypnotherapie behandelt nicht die allergische Sensibilisierung und ersetzt keine allergologische Behandlung.
Sie kann ergänzend bei Stressregulation, Krankheitsbewältigung und zur besseren Selbstregulation eingesetzt werden.
Zahnarztangst, Bruxismus & CMD
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Medizinische Hypnose und Selbsthypnose können ergänzend dabei unterstützen, Angst und Anspannung zu regulieren sowie beim Wachbruxismus Pressmuster früher wahrzunehmen und alternative Reaktionen einzuüben.
Essstörungen & belastetes Essverhalten
Essstörungen und belastetes Essverhalten sind keine Frage von Disziplin oder Willenskraft.
Sie können mit Scham, Körperablehnung, innerer Anspannung, Selbstwertproblemen, Kontrollverlust, Angst, depressiven Symptomen und körperlichen Risiken verbunden sein.
Medizinische Hypnotherapie kann hier nur ergänzend und sorgfältig eingeordnet eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen Selbstwert, Körperwahrnehmung, Emotionsregulation, Scham, Essdruck, Kontrollverlust und innere Sicherheit.
Chronische Schmerzen & Hypnose
Chronische Schmerzen sind real.
Auch wenn kein ausreichender organischer Befund existiert, können Nervensystem, Verarbeitung von Stress, Aufmerksamkeit und Schmerzgedächtnis eine zentrale Rolle spielen.
Mental Wellness durch Selbsthypnose
Selbsthypnose für innere Ruhe und Stressregulation:
Ein ärztlich geleitetes Gruppenangebot, das darauf zielt, Handlungsmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit und Resilienz im Alltag zu fördern.
Raucherentwöhnung mit Hypnose
Mit dem Rauchen aufhören. Den Rauchstopp mit medizinischer Hypnose unterstützen:
Strukturiertes Angebot zu Gewohnheiten, Auslösern, Stress und Rückfallprophylaxe.
Als Einzeltherapie oder in Kleingruppe.
Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose
Ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Menschen mit med. abgeklärten chronischen Schmerzen, die Selbsthypnose erlernen möchten.
Ziele:
Selbsthypnose lernen
Selbsthypnose ist kein magisches Verfahren, sondern ein erlernbares Werkzeug.
Medizinisch angeleitete Selbsthypnose sicher und individuell lernen:
Eine trainierbare Methode für mehr Selbstregulation & Handlungsmöglichkeiten, deren Nutzen vom Ziel, der Indikation und der persönlichen Situation abhängt.
Selbsthypnose & Gruppenangebote
Selbsthypnose ist keine passive Behandlung und keine besondere „Begabung“, sondern:
Eine erlernbare Methode zur bewußten Arbeit mit:
Gruppenangebote zu den Themenbereichen Raucherentwöhnung, Mental Wellness, und „mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ ermöglichen Ihnen das strukturierte Erlernen und Einüben solcher Fähigkeiten in einem klar definierten Rahmen.
Was ist medizinische Hypnose?
Medizinische Hypnose verständlich erklärt: Trance, fokussierte Aufmerksamkeit, Suggestion, Kontrolle sowie Unterschiede zu Schlaf und Showhypnose.
Hypnosearten im Überblick
Klassische, ericksonsche und weitere Hypnosearten verständlich erklärt – mit Einsatzgebieten, Unterschieden sowie medizinischen und ethischen Grenzen.
Showhypnose vs. medizinische Hypnose
Medizinische Hypnose und Show-Hypnose unter-scheiden sich deutlich. Erfahren Sie mehr über Ziele, Rahmen, Kontrolle, Ethik und therapeutische Verantwortung.
Ablauf einer Hypnotherapie
Wie eine medizinische Hypnotherapie abläuft: Erstgespräch, Indikationsprüfung, Zielklärung, Hypnose, Rückorientierung, Nachbesprechung und Selbsthypnose.
Grenzen & Kontraindikationen
Wann medizinische Hypnose ungeeignet oder nur nach sorgfältiger Abklärung sinnvoll ist – mit Hinweisen zu Krisen, Psychosen, Dissoziation und Diagnostik.
Wissenschaftliche Grundlagen
Was die Forschung über medizinische Hypnose zeigt:
Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen zu Kontrolle, Erinnerung, Wirksamkeit, Risiken, Sitzungsdauer, Selbsthypnose und dem Ablauf einer medizinischen Hypnotherapie.
Wissen & Fragen Übersicht
Diese Seite bietet Orientierung über die aufbereiteten Wissensbereiche bezüglich medizinischer Hypnotherapie.
Honorar
Informieren Sie sich über entstehende Kosten und anfallende Honorare.
Kontakt & Anfahrt
Kontaktieren Sie die Praxis Dunja Schmidt in Wesel für ein Erstgespräch. Hier finden Sie Adresse, Telefon, E-Mail, Sprechzeit, Anfahrt und Parkhinweise.
Über mich
Erfahren Sie etwas über mich: Dunja Schmidt, Ärztin, Zahnärztin und medizinische Hypnotherapeutin in Wesel mit Schwerpunkt psychosomatische Gesundheit und Selbstregulation.