Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose

Vier Personen sitzen in einem hellen Raum auf Stühlen im Kreis, mit einem runden Teppich in der Mitte und einem großen Fenster im Hintergrund.

           Gruppenangebot


                      Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose

Ein heller Raum mit einem Kreis aus acht Stühlen auf einem Holzboden, ein runder Teppich in der Mitte und ein großes Fenster im Hintergrund mit Blick auf Bäume.

Bei chronischen Schmerzen

                            Schmerzregulation mit ärztlicher

                                                               Anleitung erlernen

Impressionen Praxis Dunja Schmidt

Ärztlich angeleitetes Gruppenangebot zur Selbsthypnose und Schmerzregulation bei chronischen Schmerzen

Chronische Schmerzen können das Leben verändern. Nicht nur in den Momenten, in denen der Schmerz besonders stark ist. Sondern auch dazwischen.


Denn Schmerz kann beeinflussen:


  • Aufmerksamkeit
  • Schlaf
  • Bewegung
  • Stimmung
  • Beziehungen
  • Arbeit
  • Freizeit
  • Vertrauen in den eigenen Körper
  • die Planung des Alltags


Manche Menschen erleben irgendwann:


„Mein ganzes Leben richtet sich nach dem Schmerz.“


Andere haben bereits viele Behandlungen ausprobiert.


Vielleicht gibt es eine klare medizinische Diagnose.


Vielleicht wurden unterschiedliche Ursachen gefunden.


Vielleicht bleiben trotzdem Beschwerden bestehen.


Oder der Schmerz ist komplexer, als ein einzelner Befund erklären kann.

Das Gruppenangebot: „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ richtet sich an Menschen mit chronischen Schmerzen, die lernen möchten, mit Selbsthypnose, Aufmerksamkeitslenkung und Stressregulation aktiver mit ihrer Schmerzbelastung umzugehen.


Das Ziel ist nicht: „Der Schmerz muss nach drei Terminen verschwunden sein.“


Sondern: „Welche eigenen Möglichkeiten kann ich entwickeln, um trotz chronischer Schmerzen mehr Handlungsspielraum im Alltag zu gewinnen?“


Im Mittelpunkt stehen:


  • Selbsthypnose
  • Schmerzaufmerksamkeit
  • innere Anspannung
  • Stressregulation
  • Körperwahrnehmung
  • Selbstwirksamkeit
  • der praktische Umgang mit belastenden Schmerzphasen


Das Gruppenangebot ersetzt keine medizinische Diagnostik, notwendige Schmerztherapie oder individuell erforderliche Behandlung.

Das Drei-Termine-Format ist als Einführungs- und Lernangebot konzipiert. Für genau diese Dauer und Struktur liegt kein direkter wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis vor.


Vor der Teilnahme findet deshalb ein individuelles Erstgespräch statt.

Icon chronische Schmerzen & Hypnose Silhouette einer Person mit drei konzentrischen Kreisen auf Rücken und Schulter.
Icon Termin per Onlineformular anfragenWeißes Rechteck oben, darunter neun eweiße Punkte in einem Raster, wobei der mittlere Punkt größer ist.

Wenn Schmerzen immer mehr Raum einnehmen

Chronischer Schmerz kann Aufmerksamkeit binden.


Vielleicht beginnt der Tag bereits mit der Frage:


„Wie schlimm wird es heute?“


Vielleicht werden Bewegungen vorsichtig geplant.


Termine werden abhängig vom Schmerz gemacht.


Aktivitäten abgesagt.


Der Körper wird ständig beobachtet.


Mögliche Gedanken sind:


  • „Was, wenn es gleich schlimmer wird?“
  • „Kann ich das überhaupt schaffen?“
  • „Wie lange halte ich das noch aus?“
  • „Was ist, wenn der Schmerz nie mehr weggeht?“


Das bedeutet nicht, dass der Schmerz „nur durch Aufmerksamkeit“ entsteht.


Chronischer Schmerz ist real.


Aber Aufmerksamkeit kann beeinflussen, wie stark Schmerz im Vordergrund des gesamten Erlebens steht.


Wenn Schmerz über lange Zeit einen großen Teil des Alltags bestimmt, kann es deshalb hilfreich sein, nicht nur zu fragen:


„Wie bekomme ich den Schmerz weg?“


Sondern auch:


„Was kann ich trotz des Schmerzes beeinflussen?“

Chronischer Schmerz ist real

Das Gruppenangebot basiert auf einem klaren Grundsatz:


Schmerzen sind nicht eingebildet.


Auch wenn:


  • Befunde die Stärke der Beschwerden nicht vollständig erklären
  • Schmerzen nach einer ursprünglichen Verletzung fortbestehen
  • Stress die Beschwerden verstärkt
  • Aufmerksamkeit eine Rolle spielt
  • psychische Belastung hinzukommt


bleibt der Schmerz real.


Chronischer Schmerz entsteht häufig in einem komplexen Zusammenspiel von:


  • körperlichen Faktoren
  • Nervensystem
  • Schmerzverarbeitung
  • Aufmerksamkeit
  • Emotionen
  • Stress
  • Schlaf
  • Verhalten
  • sozialen Belastungen


Diese Zusammenhänge bedeuten nicht:


„Der Schmerz ist psychisch.“


Sie bedeuten:


Schmerz ist ein komplexes körperliches und subjektives Erleben, das von mehreren Faktoren beeinflusst werden kann.


Genau an einigen dieser beeinflussbaren Faktoren setzt das Gruppenangebot an.

Das Ziel ist nicht: „Der Schmerz muss sofort weg“

Bei chronischen Schmerzen entsteht verständlicherweise häufig ein starkes Ziel: „Ich will endlich schmerzfrei sein.“ Dieser Wunsch ist nachvollziehbar. Aber nicht jede chronische Schmerzerkrankung lässt sich vollständig beseitigen.


Wenn das einzige akzeptable Ergebnis lautet: „Null Schmerz.“ kann jede verbleibende Beschwerde wie ein vollständiges Scheitern wirken.


Das Gruppenangebot verfolgt deshalb einen breiteren Ansatz. Mögliche Ziele sind:


  • Schmerz nicht ständig im Mittelpunkt erleben
  • mit Schmerzspitzen anders umgehen
  • innere Anspannung früher wahrnehmen
  • Aufmerksamkeit flexibler lenken
  • Selbsthypnose selbstständig nutzen
  • das Gefühl von Ausgeliefertsein reduzieren
  • eigene Handlungsmöglichkeiten stärken
  • wieder mehr Raum für andere Lebensbereiche schaffen


Das bedeutet nicht, den Wunsch nach Schmerzreduktion aufzugeben. Es bedeutet: Der therapeutische Erfolg wird nicht ausschließlich daran gemessen, ob der Schmerz vollständig verschwunden ist.

Schmerz und Aufmerksamkeit

Stellen Sie sich vor, irgendwo im Raum läuft dauerhaft ein Geräusch. Je stärker Sie darauf achten, desto mehr kann es den gesamten Raum zu bestimmen scheinen. Wenn sich die Aufmerksamkeit verändert, verschwindet das Geräusch nicht unbedingt. Aber seine Bedeutung im gesamten Erleben kann sich verändern.


Beim chronischen Schmerz ist der Zusammenhang komplexer. Doch auch hier spielt Aufmerksamkeit eine wichtige Rolle. Schmerz zieht Aufmerksamkeit automatisch an. Das ist biologisch sinnvoll. Akuter Schmerz soll warnen.


Bei chronischem Schmerz kann diese dauerhafte Aufmerksamkeit jedoch zusätzlich belastend werden. Möglicherweise entsteht ein Kreislauf:


  • Schmerz wird wahrgenommen.
  • Aufmerksamkeit richtet sich stark auf den Schmerz.
  • Sorge und Anspannung nehmen zu.
  • Der Körper wird noch intensiver beobachtet.
  • Der Schmerz rückt weiter in den Vordergrund.


Selbsthypnose kann dabei unterstützen, Aufmerksamkeit bewusster und flexibler zu lenken. Nicht um Schmerz zu ignorieren.


Sondern um zu erleben: „Meine Aufmerksamkeit kann mehr wahrnehmen als nur den Schmerz.“

Schmerz, Stress und innere Anspannung

Chronischer Schmerz kann Stress auslösen. Und Stress kann bei manchen Menschen die Schmerzbelastung zusätzlich verstärken. Das kann einen wechselseitigen Kreislauf erzeugen. Zum Beispiel:


  • Schmerz


führt zu:


  • Sorge
  • Frustration
  • Anspannung
  • Schlafproblemen


Diese Belastungen können wiederum verbunden sein mit:


  • stärkerer Muskelanspannung
  • höherer innerer Alarmbereitschaft
  • intensiverer Schmerzbeobachtung
  • weniger Erholung


Das bedeutet nicht: „Stress ist die Ursache Ihrer Schmerzen.“ Aber Stressregulation kann trotzdem ein sinnvoller therapeutischer Ansatzpunkt sein. Ein Ziel des Gruppenangebots ist deshalb, Möglichkeiten zu entwickeln, den eigenen inneren Zustand bewusster zu beeinflussen.

Wenn der Körper ständig in Alarmbereitschaft bleibt

Länger anhaltender Schmerz kann das Gefühl erzeugen: „Mein Körper ist nicht mehr sicher.“


Vielleicht wird jede neue Empfindung beobachtet. Jede Bewegung vorsichtig geprüft. Jede Veränderung bewertet.


Mögliche Gedanken sind:


  • „Ist das gefährlich?“
  • „Wird es wieder schlimmer?“
  • „Habe ich mich übernommen?“
  • „Was passiert, wenn ich mich jetzt bewege?“


Natürlich müssen neue oder medizinisch relevante Beschwerden ernst genommen werden.


Aber bei chronischem Schmerz kann sich zusätzlich eine dauerhafte innere Alarmbereitschaft entwickeln.


Selbsthypnose kann dabei helfen, zwischen: notwendiger Aufmerksamkeit und permanenter Alarmbereitschaft besser zu unterscheiden.

Was ist Selbsthypnose bei chronischen Schmerzen?

Selbsthypnose ist eine erlernbare Form fokussierter Aufmerksamkeit. Bei chronischen Schmerzen kann sie beispielsweise genutzt werden, um:


  • Aufmerksamkeit bewusst zu lenken
  • Körperempfindungen differenzierter wahrzunehmen
  • innere Anspannung zu regulieren
  • persönliche Ruhe- und Ressourcenbilder zu nutzen
  • mit Schmerzempfindungen anders umzugehen
  • einen vertrauten inneren Regulationsprozess einzuleiten


Dabei bleibt die Person selbst aktiv. Selbsthypnose bedeutet nicht:


  • Bewusstlosigkeit
  • Willenlosigkeit
  • Kontrollverlust
  • Wegdrücken des Schmerzes um jeden Preis


Sie ist keine Garantie auf Schmerzfreiheit. Sie kann jedoch eine zusätzliche Möglichkeit sein, den eigenen Umgang mit Schmerz aktiv mitzugestalten.

Selbsthypnose bedeutet nicht, den Schmerz zu verleugnen

Manchmal entsteht die Sorge: „Soll ich mir jetzt einreden, dass der Schmerz gar nicht da ist?“


Nein. Das ist nicht das Ziel. Chronischer Schmerz muss nicht geleugnet werden. Selbsthypnose kann vielmehr unterschiedliche Möglichkeiten eröffnen.


Zum Beispiel:


  • die Aufmerksamkeit zeitweise zu erweitern
  • weniger belastete Körperbereiche bewusster wahrzunehmen
  • die emotionale Alarmreaktion auf Schmerz zu beeinflussen
  • mit inneren Bildern zu arbeiten
  • Empfindungen differenzierter wahrzunehmen
  • einen größeren Abstand zur ständigen Schmerzbeobachtung zu entwickeln


Der Schmerz wird nicht für unreal erklärt. Es geht darum: den Umgang mit einem realen Schmerz zu verändern.

Selbstwirksamkeit statt Ausgeliefertsein

Chronischer Schmerz kann das Gefühl erzeugen: „Ich kann sowieso nichts tun.“ Dieses Gefühl von Hilflosigkeit kann zusätzlich belasten. Selbsthypnose kann eine andere Erfahrung ermöglichen: „Es gibt zumindest einzelne Bereiche, die ich selbst beeinflussen kann.“


Vielleicht nicht:


  • die Grunderkrankung
  • jede Schmerzspitze
  • jede körperliche Reaktion


Aber möglicherweise:


  • den eigenen Aufmerksamkeitsfokus
  • einen Teil der inneren Anspannung
  • den Umgang mit belastenden Gedanken
  • die Vorbereitung auf schwierige Situationen
  • die eigene Übungspraxis
  • den Umgang mit Schmerz im Alltag


Selbstwirksamkeit bedeutet dabei nicht: „Ich muss meinen Schmerz selbst beseitigen.“


Sondern: „Ich bin nicht in jeder Hinsicht vollständig ausgeliefert.“

Was im Gruppenangebot gelernt wird

Das Gruppenangebot verbindet verständliche Informationen mit praktischer Erfahrung. Im Mittelpunkt steht nicht nur: „Wie funktioniert Schmerz?“ Sondern auch: „Was kann ich selbst konkret üben?“

Grundlagen zu chronischem Schmerz und Schmerzverarbeitung

Ein Grundverständnis von chronischem Schmerz kann entlastend sein. Dabei geht es unter anderem um die Fragen:


  • Warum können Schmerzen chronisch werden?
  • Welche Rolle spielt das Nervensystem?
  • Warum kann Schmerz auch nach längerer Zeit fortbestehen?
  • Welche Bedeutung haben Aufmerksamkeit und Erwartung?
  • Warum können Stress und Schlaf eine Rolle spielen?


Das Ziel ist nicht, ein kompliziertes medizinisches Lehrbuch zu ersetzen.


Sondern: Schmerz verständlicher und damit möglicherweise weniger unberechenbar zu machen.

Die eigene Schmerzaufmerksamkeit wahrnehmen

Viele Menschen merken erst im Verlauf: „Ich beobachte meinen Schmerz fast den ganzen Tag.“


Im Gruppenangebot kann erkundet werden:


  • Wann zieht Schmerz besonders viel Aufmerksamkeit an?
  • Was verstärkt die Fixierung auf den Schmerz?
  • Wann gelingt es, den Fokus auch auf anderes zu richten?
  • Welche Situationen erzeugen besondere Alarmbereitschaft?


Es geht nicht darum: „Einfach nicht mehr an den Schmerz zu denken.“


Sondern darum, Aufmerksamkeit flexibler nutzen zu lernen.

Selbsthypnose kennenlernen

Die Teilnehmenden lernen grundlegende Elemente der Selbsthypnose kennen.


Dazu können gehören:


  • fokussierte Aufmerksamkeit
  • Atem- oder Körperwahrnehmung
  • innere Bilder
  • Ressourcen
  • persönliche Suggestionen
  • bewusste Rückorientierung


Dabei wird deutlich:


Selbsthypnose ist keine Showhypnose.


Und niemand muss eine besonders spektakuläre Trance erleben.

Einen persönlichen Zugang zur Selbsthypnose entwickeln

Menschen erleben Selbsthypnose unterschiedlich. Manche arbeiten gerne mit:


  • inneren Bildern


Andere eher mit:


  • Körperempfindungen
  • Worten
  • Atmung
  • Erinnerungen
  • bestimmten Vorstellungen


Das Ziel ist nicht, dass alle Teilnehmenden dieselbe Erfahrung machen. Sondern:


  • innerhalb eines gemeinsamen Rahmens einen individuell nutzbaren Zugang zu entwickeln.

Innere Anspannung früher wahrnehmen

Bei manchen Menschen steigt Anspannung über Stunden an. Ohne dass es sofort bewusst wird.


Erst später zeigt sich:


  • Muskelanspannung
  • Unruhe
  • Gereiztheit
  • Erschöpfung
  • verstärkte Schmerzbelastung


Ein Ziel kann deshalb sein: früher zu bemerken, wenn das eigene System zunehmend unter Spannung gerät.


Selbsthypnose kann dann als eine von mehreren Möglichkeiten zur Regulation eingesetzt werden.

Mit belastenden Schmerzphasen anders umgehen

Schmerzspitzen können besonders herausfordernd sein. Dann entstehen möglicherweise Gedanken wie:


  • „Ich halte das nicht aus.“
  • „Es wird immer schlimmer.“
  • „Ich kann nichts tun.“


Selbsthypnose kann in solchen Situationen nicht garantieren, dass der Schmerz verschwindet. Aber sie kann helfen, eine vertraute Vorgehensweise zur Verfügung zu haben.


Zum Beispiel:


  • Aufmerksamkeit bewusst strukturieren
  • den Körper nicht ausschließlich über den Schmerz wahrnehmen
  • innere Anspannung reduzieren
  • persönliche Bilder oder Suggestionen nutzen
  • ein Gefühl von Handlungsmöglichkeit erhalten

Selbsthypnose in den Alltag übertragen

Eine Übung ist besonders wertvoll, wenn sie später selbstständig genutzt werden kann. Deshalb geht es auch um die Frage:


  • „Wann kann ich meine Selbsthypnose tatsächlich anwenden?“


Zum Beispiel:


  • in einer bewussten Ruhephase
  • bei zunehmender innerer Anspannung
  • vor dem Einschlafen
  • vor einer belastenden Situation
  • bei beginnender Schmerzfokussierung
  • als regelmäßige Übung


Das Ziel ist nicht, den ganzen Tag Selbsthypnose zu machen. Sondern eine zusätzliche Fähigkeit zur Verfügung zu haben.

Die drei Gruppentermine

Das Gruppenangebot umfasst 3 Termine mit jeweils etwa 90 bis 120 Minuten. Die einzelnen Termine bauen inhaltlich aufeinander auf.

Termin 1: Schmerz verstehen und Selbsthypnose kennenlernen

Im ersten Termin stehen Grundlagen und erste praktische Erfahrungen im Mittelpunkt.


Mögliche Themen sind:


  • chronischer Schmerz und Schmerzverarbeitung
  • Aufmerksamkeit und Schmerz
  • Stress und innere Anspannung
  • Grundlagen medizinischer Hypnose
  • Was Selbsthypnose ist
  • Was Selbsthypnose nicht ist
  • erste angeleitete Erfahrung
  • persönliche Ziele für die eigene Übungspraxis


Das Ziel ist: einen verständlichen und realistischen Einstieg zu schaffen.

Termin 2: Aufmerksamkeit, Anspannung und Schmerzregulation

Im zweiten Termin wird die praktische Arbeit vertieft.


Mögliche Themen sind:


  • eigene Schmerzaufmerksamkeit erkennen
  • Aufmerksamkeit flexibler lenken
  • innere Anspannung wahrnehmen
  • Körperwahrnehmung differenzieren
  • hilfreiche innere Bilder entwickeln
  • persönliche Suggestionen nutzen
  • Selbsthypnose bei belastenden Schmerzphasen


Dabei wird die Selbsthypnose weiter an die individuelle Erfahrung angepasst.

Termin 3: Selbsthypnose im Alltag verankern

Der dritte Termin richtet den Blick besonders auf die selbstständige Anwendung.


Mögliche Themen sind:


  • einen persönlichen Selbsthypnose-Ablauf festigen
  • kurze und längere Übungen unterscheiden
  • mit schwierigen Tagen umgehen
  • Rückschläge realistisch einordnen
  • eine persönliche Übungsroutine entwickeln
  • Selbstwirksamkeit stärken
  • die Methode in den Alltag übertragen


Die zentrale Frage lautet: „Wie kann ich das Gelernte nach dem Gruppenangebot weiter nutzen?“

Warum findet vor der Teilnahme ein individuelles Erstgespräch statt?

Chronische Schmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen und Verläufe haben. Auch die persönliche Situation kann sehr verschieden sein. Deshalb findet vor der Teilnahme ein individuelles Erstgespräch statt.


Dabei kann geklärt werden:


  • Welche Schmerzen bestehen?
  • Seit wann bestehen die Beschwerden?
  • Welche medizinische Diagnostik liegt vor?
  • Welche Behandlung findet bereits statt?
  • Gibt es neue oder ungeklärte Symptome?
  • Welche psychischen oder körperlichen Belastungen bestehen?
  • Welche Erwartungen bestehen an das Gruppenangebot?
  • Ist ein Gruppenformat aktuell sinnvoll?
  • Wäre eine individuelle Behandlung geeigneter?


Das Erstgespräch dient nicht dazu, Teilnehmende nach „guten“ oder „schlechten“ Voraussetzungen auszusortieren.


Es dient einer verantwortungsvollen Einschätzung:


Passt dieses Gruppenangebot zur aktuellen Situation?

Medizinische Abklärung bleibt wichtig

Chronische Schmerzen dürfen nicht pauschal als:


  • Stress
  • psychisch
  • psychosomatisch


eingeordnet werden.


Neue, ungewöhnliche oder deutlich veränderte Beschwerden können eine erneute medizinische Abklärung erforderlich machen.


Das Gruppenangebot ersetzt deshalb keine:


  • ärztliche Diagnostik
  • fachärztliche Behandlung
  • notwendige Schmerztherapie
  • Physiotherapie
  • medikamentöse Behandlung
  • andere medizinisch erforderliche Maßnahmen


Die Teilnahme setzt voraus, dass die chronischen Schmerzen medizinisch angemessen eingeordnet sind.

Was eine Gruppe bieten kann

Ein Gruppenangebot hat andere Stärken als eine individuelle Behandlung.


Eine Kleingruppe kann einen strukturierten gemeinsamen Rahmen schaffen für:


  • Information
  • Lernen
  • praktische Übungen
  • Selbsthypnose
  • Erfahrung
  • Wiederholung
  • Motivation
  • Alltagstransfer


Die Teilnehmenden verbindet ein gemeinsames Thema:


  • das Leben mit chronischen Schmerzen


Dabei muss niemand dieselbe Diagnose haben.


Und niemand erlebt Schmerz auf dieselbe Weise.


Die Gruppe bietet einen gemeinsamen Lernrahmen.


Die persönliche Anwendung bleibt individuell.

Muss ich in der Gruppe über meine Krankheitsgeschichte sprechen?

Nein.


Es besteht keine Verpflichtung, persönliche oder intime Krankheitsgeschichten vor der Gruppe offenzulegen.


Natürlich kann Austausch entstehen.


Aber jede Person entscheidet selbst, was sie mitteilen möchte.


Im Mittelpunkt stehen:


Information

Selbsthypnose

Übungen

Selbstregulation

praktische Anwendung


Das Gruppenangebot ist keine Verpflichtung zur ausführlichen persönlichen Selbsteröffnung.

Das Gruppenangebot ist nicht dasselbe wie Gruppentherapie

Das Gruppenangebot:


  • „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“


ist ein strukturiertes ärztlich angeleitetes Angebot zum Erlernen und Einüben von:


  • Selbsthypnose
  • Aufmerksamkeitslenkung
  • Stressregulation
  • Selbstregulation


Es ist nicht automatisch eine psychotherapeutische Gruppentherapie.


Eine psychotherapeutische Gruppentherapie kann weitergehende Ziele verfolgen.


Zum Beispiel:


  • Behandlung einer psychischen Erkrankung
  • Bearbeitung individueller psychischer Muster
  • intensive therapeutische Gruppenprozesse


Das Schmerzgruppenangebot hat einen klaren lern- und übungsorientierten Schwerpunkt.

Gruppe oder individuelle Schmerzbehandlung?

Beide Formate können sinnvoll sein.


Sie haben jedoch unterschiedliche Schwerpunkte.

Das Gruppenangebot kann besonders passend sein, wenn

  • chronische Schmerzen medizinisch abgeklärt sind
  • das Erlernen von Selbsthypnose im Vordergrund steht
  • ein strukturiertes Gruppenformat gewünscht ist
  • die Person ausreichend stabil und gruppenfähig ist
  • keine intensive individuelle psychotherapeutische Bearbeitung innerhalb des Gruppenangebots erforderlich ist
  • die Bereitschaft besteht, zwischen den Terminen selbst zu üben

Eine individuelle Behandlung kann geeigneter sein, wenn

  • die Schmerzsituation besonders komplex ist
  • persönliche psychische Belastungen stark im Vordergrund stehen
  • biografische Themen eine zentrale Rolle spielen
  • eine individuelle hypnotherapeutische Behandlung erforderlich ist
  • starke psychische Begleiterkrankungen bestehen
  • das Gruppenformat nicht zur aktuellen Situation passt


Es geht nicht darum, welches Format grundsätzlich besser ist.


Sondern:


Welches Format passt zur individuellen Situation und zum konkreten Behandlungsziel?

Icon chronische Schmerzen & Hypnose Silhouette einer Person mit drei konzentrischen Kreisen auf Rücken und Schulter.

Für wen kann das Gruppenangebot geeignet sein?

Das Gruppenangebot kann insbesondere für Menschen geeignet sein, die:


  • mit chronischen Schmerzen leben
  • medizinisch angemessen abgeklärt sind
  • Selbsthypnose erlernen möchten
  • ihre Schmerzaufmerksamkeit besser verstehen möchten
  • unter innerer Anspannung leiden
  • zusätzliche Möglichkeiten der Stressregulation suchen
  • ihre Selbstwirksamkeit stärken möchten
  • bereit sind, selbst aktiv zu üben
  • von einem strukturierten Kleingruppenformat profitieren


Es ist nicht notwendig, bereits Erfahrung mit Hypnose zu haben.

Für wen ist das Gruppenangebot möglicherweise nicht geeignet?

Ein Gruppenangebot ist nicht in jeder Situation das passende Format.


Es kann möglicherweise nicht ausreichend oder aktuell nicht geeignet sein bei:


  • akuten ungeklärten Schmerzen
  • neuen oder ungewöhnlich veränderten Beschwerden ohne medizinische Abklärung
  • akuter schwerer psychischer Krise
  • akuter Suizidalität
  • psychotischer Symptomatik
  • ausgeprägter psychischer Instabilität
  • schwerer dissoziativer Symptomatik
  • erheblicher medizinischer Gefährdung
  • einem Bedarf nach intensiver individueller psychotherapeutischer Behandlung
  • der Erwartung, dass Hypnose notwendige medizinische Behandlung ersetzt


Die individuelle Eignung wird deshalb vorab besprochen.

Was das Gruppenangebot nicht verspricht

Seriöse Schmerzbehandlung braucht realistische Ziele.


Das Gruppenangebot verspricht nicht:


  • vollständige Schmerzfreiheit
  • Heilung chronischer Schmerzerkrankungen
  • garantierte Schmerzreduktion
  • gleiche Wirkung bei allen Teilnehmenden
  • vollständige Kontrolle über Schmerz
  • schnelle Veränderung ohne eigene Übung
  • Ersatz für notwendige medizinische Behandlung


Nicht:


„Drei Termine — und Sie sind schmerzfrei.“


Nicht:


„Sie müssen nur lernen, Ihren Schmerz wegzudenken.“


Nicht:


„Wenn die Selbsthypnose nicht wirkt, machen Sie etwas falsch.“


Besser:


„Sie lernen zusätzliche Möglichkeiten kennen, mit Schmerz, Aufmerksamkeit und innerer Anspannung umzugehen.“

Was passiert, wenn der Schmerz während einer Übung nicht weniger wird?

Dann bedeutet das nicht automatisch, dass die Selbsthypnose „nicht funktioniert“.


Das Ziel einer Übung kann unterschiedlich sein.


Manchmal verändert sich möglicherweise:


  • die Schmerzintensität


Manchmal eher:


  • die innere Anspannung
  • die Aufmerksamkeit
  • das Gefühl von Bedrohung
  • die emotionale Belastung
  • das Erleben eigener Handlungsmöglichkeiten


Nicht jede Übung muss unmittelbar zu weniger Schmerz führen, um persönlich sinnvoll zu sein.

Was das Gruppenangebot nicht verspricht

Seriöse Schmerzbehandlung braucht realistische Ziele.


Das Gruppenangebot verspricht nicht:


  • vollständige Schmerzfreiheit
  • Heilung chronischer Schmerzerkrankungen
  • garantierte Schmerzreduktion
  • gleiche Wirkung bei allen Teilnehmenden
  • vollständige Kontrolle über Schmerz
  • schnelle Veränderung ohne eigene Übung
  • Ersatz für notwendige medizinische Behandlung


Nicht:


„Drei Termine — und Sie sind schmerzfrei.“


Nicht:


„Sie müssen nur lernen, Ihren Schmerz wegzudenken.“


Nicht:


„Wenn die Selbsthypnose nicht wirkt, machen Sie etwas falsch.“


Besser:


„Sie lernen zusätzliche Möglichkeiten kennen, mit Schmerz, Aufmerksamkeit und innerer Anspannung umzugehen.“

Was passiert, wenn der Schmerz während einer Übung nicht weniger wird?

Dann bedeutet das nicht automatisch, dass die Selbsthypnose „nicht funktioniert“.


Das Ziel einer Übung kann unterschiedlich sein.


Manchmal verändert sich möglicherweise:


  • die Schmerzintensität


Manchmal eher:


  • die innere Anspannung
  • die Aufmerksamkeit
  • das Gefühl von Bedrohung
  • die emotionale Belastung
  • das Erleben eigener Handlungsmöglichkeiten


Nicht jede Übung muss unmittelbar zu weniger Schmerz führen, um persönlich sinnvoll zu sein.

Muss ich besonders gut hypnotisierbar sein?

Nein.


Menschen erleben Hypnose unterschiedlich.


Manche erleben:


  • deutliche Entspannung
  • intensive innere Bilder
  • veränderte Körperempfindungen


Andere eher:


  • konzentrierte Ruhe
  • einen klareren inneren Fokus
  • eine veränderte Aufmerksamkeit


Für das Gruppenangebot ist nicht erforderlich, eine besonders tiefe oder spektakuläre Trance zu erleben.


Entscheidend ist:


einen persönlich nutzbaren Zugang zu entwickeln.

Muss ich mich während der Selbsthypnose vollständig entspannen?

Nein.


Selbsthypnose und Entspannung sind nicht identisch.


Viele Übungen können mit Beruhigung und Entspannung verbunden sein.


Aber nicht jede Person erlebt:


  • tiefe körperliche Ruhe
  • vollständige Gedankenleere
  • völlige Muskelentspannung


Das ist keine Voraussetzung dafür, dass eine Übung sinnvoll sein kann.

Kann Selbsthypnose bei jeder Form von Schmerz helfen?

Das kann nicht pauschal gesagt werden.


Chronische Schmerzen haben unterschiedliche Ursachen und Mechanismen.


Das Gruppenangebot ist deshalb kein universelles Behandlungsprogramm für jede Schmerzerkrankung.


Der Ansatz kann besonders dort sinnvoll sein, wo Themen wie:


  • chronische Schmerzbelastung
  • Aufmerksamkeit
  • innere Anspannung
  • Stress
  • Körperwahrnehmung
  • Selbstregulation


therapeutisch relevant sind.


Die konkrete Eignung wird im individuellen Erstgespräch geprüft.

Muss ich zwischen den Gruppenterminen üben?

Das Erlernen von Selbsthypnose lebt von eigener Erfahrung.


Deshalb ist es sinnvoll, die Übungen auch zwischen den Gruppenterminen anzuwenden.


Dabei geht es nicht um:


  • Perfektion
  • Leistungsdruck
  • besonders lange Übungen


Sondern um:


Vertrautheit.


Eine Selbsthypnose, die regelmäßig realistisch in den Alltag passt, kann sinnvoller sein als eine aufwendige Übung, die kaum genutzt wird.

Was ist, wenn ich einen schlechten Schmerztag habe?

Chronische Schmerzen verlaufen häufig nicht gleichmäßig.


Es kann:


  • bessere Tage
  • schlechtere Tage
  • Schmerzspitzen
  • unerwartete Veränderungen


geben.


Selbsthypnose darf nicht zu einem neuen Leistungsanspruch werden:


„Ich müsste meinen Schmerz jetzt besser kontrollieren können.“


An schwierigen Tagen kann das Ziel möglicherweise kleiner sein.


Zum Beispiel:


  • einen vertrauten inneren Fokus finden
  • Anspannung etwas regulieren
  • eine Übung kürzer anwenden
  • sich nicht zusätzlich für den Schmerz zu verurteilen


Selbstregulation bedeutet nicht:


jeden Tag gleich gut funktionieren zu müssen.

Schmerz akzeptieren — heißt das, aufzugeben?

Nein.


Der Begriff Akzeptanz wird bei chronischen Schmerzen manchmal missverstanden.


Er bedeutet nicht:


„Der Schmerz ist gut.“


Oder:


„Ich tue nichts mehr dagegen.“


Oder:


„Ich muss mich damit abfinden.“


Akzeptanz kann vielmehr bedeuten:


„Der Schmerz ist im Moment da — und trotzdem darf mein Leben aus mehr bestehen als nur aus dem Kampf gegen den Schmerz.“


Diese Haltung kann neben einer weiterhin notwendigen medizinischen Behandlung bestehen.

Selbsthypnose ist kein Ersatz für Bewegung oder andere Behandlungen

Bei chronischen Schmerzen können je nach Erkrankung unterschiedliche Behandlungsbausteine wichtig sein.


Zum Beispiel:


  • ärztliche Behandlung
  • Physiotherapie
  • Bewegung
  • medizinische Schmerztherapie
  • Psychotherapie
  • andere spezialisierte Verfahren


Selbsthypnose ist ein möglicher zusätzlicher Baustein.


Sie ersetzt nicht automatisch andere notwendige Maßnahmen.

Mehr Handlungsspielraum im Alltag

Chronischer Schmerz kann das Leben verengen.


Auf den Körper.


Auf Termine.


Auf Belastungsgrenzen.


Auf die Frage:


„Wie schlimm ist es heute?“


Das Gruppenangebot möchte den Blick erweitern.


Nicht weg vom realen Schmerz.


Sondern hin zu der zusätzlichen Frage:


„Was ist trotz des Schmerzes noch beeinflussbar?“


Vielleicht ist es:


  • Aufmerksamkeit
  • innere Anspannung
  • eine persönliche Übung
  • der Umgang mit einer Schmerzspitze
  • der Übergang in eine Ruhephase
  • die eigene Haltung gegenüber einem schwierigen Tag


Diese Veränderungen mögen klein erscheinen.


Aber mehr Handlungsspielraum kann im Alltag bedeutsam sein.

Häufige Fragen zum Gruppenangebot „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“

Macht mich die Gruppe schmerzfrei?

Das kann nicht versprochen werden.


Das Gruppenangebot zielt darauf, zusätzliche Möglichkeiten im Umgang mit chronischen Schmerzen zu vermitteln.


Eine vollständige Schmerzfreiheit ist keine Erfolgsgarantie.

Ist das eine Schmerztherapie?

Das Angebot ist ein ärztlich angeleitetes Gruppenangebot zur Selbsthypnose und Schmerzregulation.


Es ersetzt keine individuell erforderliche medizinische Schmerztherapie.

Ist das Gruppentherapie?

Nicht im Sinne einer klassischen psychotherapeutischen Gruppentherapie.


Der Schwerpunkt liegt auf:


  • Information
  • Selbsthypnose
  • praktischen Übungen
  • Selbstregulation
  • Alltagstransfer

Muss meine Schmerzerkrankung medizinisch abgeklärt sein?

Ja.


Das Gruppenangebot ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik.


Neue, ungeklärte oder ungewöhnlich veränderte Beschwerden müssen ärztlich abgeklärt werden.

Muss ich Erfahrung mit Hypnose haben?

Nein.


Die Grundlagen werden im Gruppenangebot vermittelt und praktisch eingeübt.

Muss ich vor der Gruppe über meine Krankheitsgeschichte sprechen?

Nein.


Es besteht keine Verpflichtung, persönliche oder intime Krankheitsgeschichten vor der Gruppe offenzulegen.

Wie groß ist die Gruppe?

Das Angebot findet als Kleingruppe mit 4 bis 8 Personen statt.

Wie viele Termine gibt es?

Das Gruppenangebot umfasst 3 Termine.

Wie lange dauert ein Gruppentermin?

Ein Gruppentermin dauert jeweils etwa 90 bis 120 Minuten.

Warum gibt es vorher ein Erstgespräch?

Das individuelle Erstgespräch dient dazu, die persönliche Situation zu verstehen und zu prüfen, ob das Gruppenangebot zur aktuellen Schmerz- und Gesundheitssituation passt.

Was kostet das Gruppenangebot?

Die Teilnahmegebühr für das Gruppenangebot beträgt 450 Euro.


Das individuelle Erstgespräch vor der Teilnahme wird gesondert behandelt.

Wann findet die Gruppe statt?

Das Gruppenangebot wird auf Anfrage durchgeführt.


Die konkreten Termine werden entsprechend der Gruppenplanung bekannt gegeben.

Kann ich stattdessen auch eine individuelle Behandlung bekommen?

Ja.


Bei komplexeren Beschwerden oder dem Wunsch nach einer stärker individuell ausgerichteten hypnotherapeutischen Behandlung kann ein Einzelsetting geeigneter sein.

Icon chronische Schmerzen & Hypnose Silhouette einer Person mit drei konzentrischen Kreisen auf Rücken und Schulter.

Das Gruppenangebot im Überblick

Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose


Ärztlich angeleitetes Gruppenangebot zur Selbsthypnose und Schmerzregulation bei chronischen Schmerzen.


Gruppengröße:


  • 4 bis 8 Personen


Durchführung:


  • auf Anfrage


Umfang:


  • 3 Gruppentermine


Dauer:


  • jeweils etwa 90 bis 120 Minuten


Vor der Teilnahme:


  • individuelles Erstgespräch zur medizinischen und persönlichen Einordnung


Teilnahmegebühr:


  • 450 Euro für das Gruppenangebot


Wichtig:


Das Gruppenangebot ersetzt keine medizinische Diagnostik, notwendige Schmerztherapie oder individuell erforderliche Behandlung.


Eine Garantie auf Schmerzfreiheit gibt es nicht.

Nicht den Schmerz wegdenken — sondern eigene Möglichkeiten erweitern

Chronische Schmerzen können vieles beeinflussen.


Und nicht alles daran lässt sich willentlich verändern.


Deshalb wäre es falsch zu sagen:


„Sie müssen nur richtig denken.“


Oder:


„Mit genügend Entspannung verschwinden die Schmerzen.“


Oder:


„Selbsthypnose gibt Ihnen vollständige Kontrolle.“


Das Gruppenangebot verfolgt einen anderen Ansatz.


Chronischer Schmerz wird ernst genommen.


Die medizinische Behandlung bleibt wichtig.


Gleichzeitig wird gefragt:


Welche Anteile des eigenen Erlebens und Umgangs mit Schmerz können möglicherweise beeinflusst werden?


Zum Beispiel:


  • Aufmerksamkeit
  • innere Anspannung
  • Stressregulation
  • Körperwahrnehmung
  • der Umgang mit belastenden Schmerzphasen
  • das Gefühl eigener Handlungsmöglichkeiten


Selbsthypnose kann dabei ein Werkzeug sein.


Nicht als Wundertechnik.


Nicht als Ersatz für Medizin.


Nicht als Garantie auf Schmerzfreiheit.


Sondern als erlernbare Methode, mit der Menschen mit chronischen Schmerzen zusätzliche Möglichkeiten der Selbstregulation entwickeln können.


Das Ziel ist nicht:


perfekte Kontrolle.


Sondern:


mehr Handlungsspielraum im Alltag.

Interesse am Gruppenangebot

Sie leben mit chronischen Schmerzen und möchten Selbsthypnose sowie Möglichkeiten der Schmerzregulation in einer ärztlich angeleiteten Kleingruppe erlernen?


Vor der Teilnahme findet ein individuelles Erstgespräch statt.


Dabei wird geklärt:


  • ob das Gruppenangebot zu Ihrer aktuellen Situation passt
  • welche Erwartungen Sie mitbringen
  • ob die Schmerzen medizinisch angemessen abgeklärt sind
  • ob ein Gruppenformat oder eine individuelle Behandlung geeigneter ist

Kontakt

Sie interessieren sich für das Gruppenangebot „Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“?


Nehmen Sie Kontakt mit der Praxis auf.


Das Angebot findet als Kleingruppe mit 4 bis 8 Personen auf Anfrage statt.

Icon Selbsthypnose lernenEin offenes Buch mit einer spiralförmigen Linie darüber.
Icon Termin per Onlineformular anfragenWeißes Rechteck oben, darunter neun eweiße Punkte in einem Raster, wobei der mittlere Punkt größer ist.
Icon Kontakt & AnfahrtSymbol eines Kartenmarkers über einer Straße mit einem Telefonhörer daneben.
Icon chronische Schmerzen & Hypnose Silhouette einer Person mit drei konzentrischen Kreisen auf Rücken und Schulter.
Icon Termin per Onlineformular anfragenWeißes Rechteck oben, darunter neun weiße Punkte in einem Raster, wobei der mittlere Punkt größer ist.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Quellen dienen der medizinischen und wissenschaftlichen Einordnung der dargestellten Inhalte. Die Auswahl ist keine vollständige Bibliografie und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

AWMF. S3-Leitlinie Komplementärmedizin bei chronischen Schmerzen (CAM-Pain), Registernummer 145-007, 2024.

Aktuelle deutsche Leitlinienquelle zur Einordnung komplementärmedizinischer Verfahren bei chronischem Schmerz. 

Bicego A, Monseur J, Collinet A, et al. Complementary treatment comparison for chronic pain management: A randomized longitudinal study. PLOS ONE. 2021;16(8):e0256001. DOI 10.1371/journal.pone.0256001.

Unterstreicht die Bedeutung multimodaler Selbstmanagement-Elemente, zeigt aber keinen klaren spezifischen Vorteil des Selbsthypnoseprogramms gegenüber den Vergleichsgruppen. 

Jones HG, Rizzo RRN, Pulling BW, et al. Adjunctive use of hypnosis for clinical pain: a systematic review and meta-analysis. Pain Reports. 2024;9(5):e1185. DOI 10.1097/PR9.0000000000001185. PMID 39263007.

Stützt eine zurückhaltende Darstellung von Hypnose als möglichem ergänzendem Baustein, nicht als Ersatz für multimodale Schmerzbehandlung. 

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