Impressionen Praxis Dunja Schmidt
Medizinische Hypnotherapie kann bei unterschiedlichen Beschwerden und Belastungen ein hilfreicher therapeutischer Zugang sein. Sie ist jedoch nicht für jede Situation geeignet, nicht für jedes Behandlungsziel sinnvoll und niemals ein Ersatz für notwendige medizinische oder psychiatrische Versorgung.
Gerade deshalb gehören Grenzen zu einer seriösen Behandlung.
Es gibt keine universell akzeptierte starre Liste absoluter Kontraindikationen für jede Form von Hypnose. Fachlich angemessener ist eine abgestufte Prüfung: Hat zunächst eine akute medizinische oder psychiatrische Behandlung Vorrang? Ist besondere Stabilisierung oder Fachkompetenz erforderlich? Und bestehen verfahrensspezifische Risiken, etwa bei suggestiver Erinnerungsarbeit?
Eine verantwortungsvolle Hypnotherapie beginnt nicht mit der Frage: „Kann man dieses Problem hypnotisieren?“ Sondern mit der Frage:
Ist Hypnotherapie für diesen Menschen, mit diesem Anliegen und in dieser aktuellen Situation sinnvoll und sicher?
In der Praxis für Psychosomatische Gesundheit werden deshalb vor Beginn einer Behandlung Beschwerden, medizinische Vorgeschichte, psychische Stabilität, Behandlungsziel und mögliche Risiken sorgfältig eingeordnet.
Hypnose wird teilweise mit sehr großen Versprechen beworben:
Solche Aussagen sind mit einer verantwortungsvollen medizinischen Behandlung nicht vereinbar.
Seriöse Hypnotherapie bedeutet auch, sagen zu können:
Grenzen schränken eine gute Behandlung nicht ein. Sie schützen Patientinnen und Patienten.
Körperliche Beschwerden sollten nicht vorschnell als psychosomatisch oder psychisch verursacht eingeordnet werden.
Neu auftretende, ungewöhnliche, deutlich zunehmende oder medizinisch ungeklärte Symptome müssen zunächst ärztlich beurteilt werden.
Das gilt besonders bei möglichen Warnzeichen wie:
Hypnose darf nicht dazu führen, notwendige Diagnostik hinauszuzögern.
Auch wenn Stress, Angst oder psychische Belastung Beschwerden verstärken können, muss zunächst geklärt sein, ob eine behandlungsbedürftige körperliche Erkrankung vorliegt.
Medizinische Hypnotherapie kann Beschwerden beeinflussen, Selbstregulation unterstützen und den Umgang mit Schmerz, Angst, Stress oder Krankheitsbelastung verbessern.
Sie kann jedoch keinen bestimmten Behandlungserfolg garantieren.
Deshalb werden keine Versprechen gegeben wie:
Menschen reagieren unterschiedlich auf Hypnose. Auch Verlauf, Dauer und Ergebnis einer Behandlung hängen von vielen Faktoren ab.
Eine seriöse Behandlung arbeitet deshalb mit realistischen Zielen und regelmäßiger Verlaufskontrolle.
Bei Tumorerkrankungen, Multipler Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Long COVID / ME/CFS oder anderen schweren körperlichen Erkrankungen kann medizinische Hypnotherapie unterstützend eingesetzt werden.
Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:
Die Hypnotherapie ersetzt jedoch nicht die medizinische Behandlung der Grunderkrankung.
Sie ersetzt insbesondere keine:
Die medizinische Hypnotherapie ist in solchen Situationen eine komplementäre Behandlung. Sie kann helfen, mit den psychischen, psychosomatischen und symptombezogenen Folgen einer Erkrankung besser umzugehen.
Es gibt Situationen, in denen zunächst eine andere Form der Behandlung, eine fachärztliche Abklärung oder eine Stabilisierung im Vordergrund steht.
Dazu gehören insbesondere akute psychiatrische oder medizinische Krisen.
Bei einer akuten Psychose können Wahrnehmung, Denken und Realitätsbezug erheblich verändert sein.
In einer solchen akuten Situation steht eine psychiatrische Diagnostik und Behandlung im Vordergrund. Eine reguläre hypnotherapeutische Behandlung wird dann nicht begonnen.
Das bedeutet nicht, dass Menschen mit einer psychotischen Erkrankung grundsätzlich und für immer von jeder hypnotherapeutischen Arbeit ausgeschlossen sind. Entscheidend sind die aktuelle Stabilität, die konkrete Symptomatik, das Behandlungsziel und ein entsprechend qualifizierter fachlicher Rahmen.
Bei akuter psychotischer Symptomatik hat jedoch die psychiatrische Stabilisierung Vorrang.
Bei akuten Suizidgedanken, konkreten Suizidplänen oder unmittelbarer Selbstgefährdung steht nicht Hypnotherapie im Vordergrund.
Dann ist eine unverzügliche psychiatrische oder notfallmedizinische Einschätzung notwendig.
Eine akute Krise braucht zunächst:
Hypnotherapie kann erst dann wieder erwogen werden, wenn die akute Gefährdung geklärt und ausreichende Stabilität vorhanden ist.
Auch ohne akute Suizidalität kann eine psychische Situation so instabil sein, dass zunächst eine andere Behandlung notwendig ist.
Das kann beispielsweise der Fall sein bei:
In solchen Situationen gilt: Stabilisierung vor Hypnotherapie.
Dissoziative Symptome können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Menschen erleben beispielsweise starke Entfremdungsgefühle, Erinnerungslücken oder Zustände, in denen sie sich von sich selbst oder ihrer Umgebung abgespalten fühlen.
Eine dissoziative Symptomatik bedeutet nicht automatisch, dass Hypnose grundsätzlich ausgeschlossen ist.
Bei ausgeprägter oder instabiler Dissoziation ist jedoch besondere fachliche Vorsicht erforderlich. Hypnotische Verfahren können innere Wahrnehmung intensivieren und müssen deshalb sehr sorgfältig ausgewählt und dosiert werden.
Je nach Situation kann zunächst notwendig sein:
Ob und welche Form hypnotherapeutischer Arbeit sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden.
Hypnose sollte nicht dazu verwendet werden, ungeklärte Beschwerden vorschnell psychisch zu erklären.
Bei Symptomen, deren Ursache noch nicht ausreichend geklärt ist, kann zunächst weitere medizinische Diagnostik erforderlich sein.
Das ist besonders wichtig bei:
Erst nach ausreichender medizinischer Einordnung kann entschieden werden, ob medizinische Hypnotherapie ergänzend sinnvoll ist.
Hypnose ist freiwillig.
Niemand sollte hypnotisiert werden:
Eine medizinische Hypnotherapie setzt eine informierte und freiwillige Entscheidung voraus.
Gerade bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen kann es vorkommen, dass Angehörige große Erwartungen an eine Behandlung haben. Entscheidend bleibt jedoch immer die therapeutische Situation der Patientin oder des Patienten selbst.
Hypnose ist keine Methode, mit der ein Mensch gegen seinen Willen verändert werden kann.
Auch unrealistische Erwartungen können gegen den unmittelbaren Beginn einer Hypnotherapie sprechen.
Dazu gehören Vorstellungen wie:
Solche Erwartungen sollten vor Beginn offen besprochen werden.
Hypnotherapie ist ein gemeinsamer therapeutischer Prozess. Sie kann Selbstregulation und Veränderung unterstützen, nimmt dem Menschen aber nicht jede eigene Beteiligung ab.
Menschen mit traumatischen Erfahrungen sind nicht grundsätzlich von Hypnotherapie ausgeschlossen.
Hypnotherapeutische Verfahren können in einem qualifizierten therapeutischen Rahmen auch bei Traumafolgestörungen eingesetzt werden. Entscheidend sind jedoch Stabilität, Behandlungsphase, Symptomatik und fachliche Erfahrung.
Besondere Vorsicht ist notwendig bei:
In solchen Situationen darf das Ziel nicht sein, möglichst schnell oder möglichst intensiv belastende Erinnerungen hervorzuholen.
Zunächst können andere Aufgaben wichtiger sein:
Traumatherapeutische Arbeit braucht einen sicheren und fachlich verantworteten Rahmen.
Unter Regressionshypnose wird meist eine hypnotische Arbeit verstanden, bei der frühere Erlebnisse oder Erinnerungen aufgesucht werden sollen.
Hier ist besondere Vorsicht notwendig.
Erinnerungen sind keine unveränderlichen Aufzeichnungen. Sie können sich verändern, ergänzt werden oder durch Erwartungen und Suggestionen beeinflusst werden.
Deshalb gilt:
Eine Erinnerung, die während einer Hypnose auftaucht, ist nicht automatisch ein objektiv korrektes Abbild eines vergangenen Ereignisses.
Problematisch sind insbesondere suggestive Fragen wie:
Solche Vorgehensweisen können Erwartungen erzeugen und das Erinnern beeinflussen.
Seriöse medizinische Hypnotherapie verwendet Hypnose deshalb nicht als Wahrheitsmaschine.
Erinnerungsarbeit muss offen, vorsichtig und nicht-suggestiv erfolgen. Das subjektive Erleben eines Menschen kann therapeutisch bedeutsam sein — ohne daraus automatisch historische Tatsachen abzuleiten.
Hypnose kann innere Bilder, Erinnerungen, Gefühle und Vorstellungen besonders lebendig werden lassen.
Lebendigkeit ist jedoch nicht dasselbe wie historische Genauigkeit.
Deshalb sollte Hypnose nicht eingesetzt werden, um:
Gerade bei sensiblen Themen wie Missbrauch, Gewalt oder frühen Kindheitserlebnissen ist ein besonders sorgfältiger Umgang notwendig.
Therapeutisch entscheidend ist nicht, eine vermeintliche Wahrheit zu produzieren, sondern verantwortungsvoll mit dem aktuellen Erleben und der heutigen Belastung umzugehen.
Auch medizinische Hypnose ist nicht völlig frei von möglichen unangenehmen Reaktionen.
Während oder nach einer Sitzung können beispielsweise vorübergehend auftreten:
Solche Reaktionen müssen nicht bedeuten, dass etwas „schiefgegangen“ ist. Sie zeigen aber, warum ein fachlich qualifizierter Rahmen und eine sorgfältige Nachbesprechung wichtig sind.
Eine Behandlung sollte nicht einfach mit der Rückorientierung enden. Das Erlebte muss eingeordnet werden können.
Vor einer Behandlung können unter anderem folgende Fragen wichtig sein:
Nicht jede dieser Fragen ist bei jedem Menschen gleich relevant. Die Einschätzung erfolgt individuell.
Eine psychische Diagnose bedeutet nicht automatisch, dass medizinische Hypnotherapie grundsätzlich ausgeschlossen ist.
Entscheidend sind:
Deshalb ist eine differenzierte Betrachtung sinnvoller als pauschale Listen.
Ein Mensch mit einer früheren psychischen Krise kann heute stabil und für eine hypnotherapeutische Behandlung geeignet sein. Umgekehrt kann ein Mensch ohne bekannte psychiatrische Diagnose aktuell so belastet sein, dass zunächst Stabilisierung notwendig ist.
Die individuelle Situation ist entscheidend.
Medizinische Hypnotherapie soll nicht:
Das Ziel ist vielmehr, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Beschwerden und Belastungen zu stärken.
Wenn medizinische und psychische Voraussetzungen geklärt sind, kann medizinische Hypnotherapie unter anderem sinnvoll sein zur Unterstützung bei:
Ob dies im individuellen Fall sinnvoll ist, lässt sich nicht allein anhand einer Diagnose entscheiden.
Die zentrale Frage lautet nicht:
„Ist Hypnose gut oder schlecht?“
Sondern:
„Ist Hypnotherapie für diesen Menschen, in dieser Situation und für dieses konkrete Ziel sinnvoll?“
Genau deshalb gehören Erstgespräch, medizinische und psychosomatische Einordnung sowie die Prüfung von Indikation und möglichen Kontraindikationen zum Behandlungsprozess.
Eine verantwortungsvolle Behandlung ist nicht daran zu erkennen, dass sie für jedes Problem eine Lösung verspricht.
Sie ist daran zu erkennen, dass sie Möglichkeiten und Grenzen unterscheiden kann.
Bei einer akuten Psychose steht die psychiatrische Behandlung und Stabilisierung im Vordergrund. Eine reguläre hypnotherapeutische Behandlung wird in dieser Situation nicht begonnen. Ob zu einem späteren Zeitpunkt eine hypnotherapeutische Arbeit möglich oder sinnvoll ist, muss individuell und fachlich qualifiziert beurteilt werden.
Grundsätzlich kann Hypnotherapie auch in der Behandlung traumabezogener Beschwerden eine Rolle spielen. Bei instabiler Symptomatik, ausgeprägter Dissoziation oder starker Überflutung ist jedoch besondere Vorsicht notwendig. Häufig steht zunächst Stabilisierung im Vordergrund.
Bei akuter Suizidalität ist zunächst eine qualifizierte psychiatrische oder notfallmedizinische Einschätzung notwendig. Die akute Sicherheit hat Vorrang.
Nicht jede denkbare körperliche Ursache muss ausgeschlossen werden. Aber Beschwerden müssen so weit medizinisch eingeordnet sein, dass notwendige Diagnostik oder Behandlung nicht durch Hypnose verzögert oder ersetzt wird.
Hypnotherapie kann bei der Bewältigung von Angst, Schmerz, Stress, Schlafproblemen oder Krankheitsbelastung unterstützen. Sie ersetzt jedoch nicht die Behandlung der körperlichen Grunderkrankung.
Nein. Erinnerungen sind rekonstruktiv und können durch Erwartungen, Fragen, Vorstellungen und Suggestionen verändert werden. Hypnose kann subjektive Gewissheit erhöhen, ohne die Genauigkeit zuverlässig zu verbessern. Eine lebhaft erlebte Szene ist kein Beleg dafür, dass sie historisch genau so stattgefunden hat.
Medizinische Hypnotherapie setzt Einverständnis und Mitarbeit voraus. Persönliche Werte und Zustimmung werden nicht automatisch überschrieben; Erwartung, Situation und sozialer Kontext können das Erleben dennoch beeinflussen. Deshalb sind Ethik, Aufklärung und ein geschützter Rahmen zentral.
Medizinische Hypnotherapie kann ein wertvoller therapeutischer Zugang sein. Sie hat jedoch klare Grenzen.
Bei akuten psychiatrischen Krisen, akuter Suizidalität, akuter Psychose, erheblicher Instabilität oder ungeklärten medizinischen Warnzeichen steht zunächst eine andere Form der Diagnostik, Behandlung oder Stabilisierung im Vordergrund.
Bei Traumafolgestörungen und ausgeprägter Dissoziation ist eine besonders sorgfältige, fachlich qualifizierte Vorgehensweise notwendig.
Hypnose ersetzt keine notwendige medizinische Behandlung und bietet keine Garantie auf Heilung oder Beschwerdefreiheit.
Besondere Vorsicht gilt bei Regressionshypnose und Erinnerungsarbeit: Hypnose ist keine Methode zur objektiven Wahrheitsfindung.
Die wichtigste Grundlage einer seriösen Hypnotherapie ist deshalb nicht ein möglichst spektakulärer Trancezustand, sondern eine sorgfältige Indikationsprüfung.
Sie sind unsicher, ob medizinische Hypnotherapie für Ihr Anliegen geeignet ist?
In einem Erstgespräch können Ihre Beschwerden, Ihre medizinische Vorgeschichte, mögliche Risiken und Ihre Behandlungsziele sorgfältig eingeordnet werden.
Arztpraxis Dunja Schmidt
Wilhelmstraße 13
46483 Wesel
Anwendungsbereiche & Beschwerden
Sie haben Schmerzen und keiner findet etwas. Ihre Erkrankung belastet Sie psychisch und Sie wissen nicht genau wo Sie ansetzen sollten, um Ihr Anliegen richtig zu adressieren?!
Die Übersichtsseite mit Anwendungsbereichen und Beschwerden für med. Hypnose kann Ihnen helfen den Einstieg zum für Sie relevanten Thema und den Weg zum entsprechenden Inhalt auf meiner Webseite schneller zu finden.
Somatoforme Beschwerden…
…sind körperliche Beschwerden ohne ausreichenden Befund und müssen trotz fehlender Erklärung und Diagnostik ernst genommen werden, da sie real und nicht eingebildet sind.
Körperliche Erkrankungen & psychische Faktoren
Bei stresssensitiven Erkrankungen kann medizinische Hypnose helfen, Stressreaktionen zu reduzieren, die Körperwahrnehmung zu verändern und den Umgang mit Beschwerden zu verbessern.
Schwere Erkrankungen & Krankheitsverarbeitung
Tumorerkrankungen, Multiple Sklerose, koronare Herzerkrankung, neurologische Erkrankungen, Long COVID / ME/CFS, Dialyse, Transplantation oder intensivmedizinische Erfahrungen können seelisch stark belasten.
Hypnotherapeutische Verfahren können helfen, innere Stabilität, Körpervertrauen und Selbstregulation zu stärken.
Migräne & Hypnose
Migräne ist real und neurologisch ernst zu nehmen.
Medizinische Hypnotherapie setzt ergänzend dort an, wo Stress, Schmerzverarbeitung, Anspannung, Körperwahrnehmung und Krankheitsbewältigung eine Rolle spielen.
Reizdarm & Darmerkrankungen
Bei Reizdarm, chronisch-entzündlichen Erkrankungen und funktionellen Darmbeschwerden können Krämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Schamgefühl und Kontrollverlust den Alltag stark beeinträchtigen.
Hypnotherapeutische Verfahren können hilfreich sein, um Körperwahrnehmung, Stressreaktionen, die Darm-Hirn-Achse und den Umgang mit Beschwerden positiv zu beeinflussen.
Tinnitus & Hypnose
Tinnitus ist nicht eingebildet, sondern real. Ein stark belastender chronischer Tinnitus kann das Leben erheblich beeinträchtigen.
Sie möchten wissen, ob medizinische Hypnose für Ihre individuelle Situation eine sinnvolle Ergänzung sein kann?
Dann sind Sie hier richtig und können auf der Unterseite weiter lesen.
Neurodermitis & Hypnose
Bei Neurodermitis können Juckreiz, Kratzimpulse, Schlafprobleme, Schamgefühl und Stress einander bedingen. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung benötigt weiterhin eine dermatologische Behandlung.
Medizinische Hypnotherapie kann ergänzend eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit auf Juckreiz, Kratzimpulse, Stressregulation und alternative Reaktionen zu bearbeiten.
Allergien & Hypnose
Allergien sind Erkrankungen, die immunologisch vermittelt und nicht durch psychische Belastung verursacht werden.
Stress und innere Anspannung können bei manchen Betroffenen jedoch das subjektive Beschwerdeerleben, die Aufmerksamkeit auf Symptome und den Umgang mit der Erkrankung beeinflussen.
Medizinische Hypnotherapie behandelt nicht die allergische Sensibilisierung und ersetzt keine allergologische Behandlung.
Sie kann ergänzend bei Stressregulation, Krankheitsbewältigung und zur besseren Selbstregulation eingesetzt werden.
Zahnarztangst, Bruxismus & CMD
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Zahnarztangst, Würgereiz, Kieferanspannung, Zähnepressen, Zähneknirschen und Beschwerden im Kausystem können stark mit Anspannung, Stress, körperlicher Alarmbereitschaft und der Angst vor Kontrollverlust verbunden sein.
Medizinische Hypnose und Selbsthypnose können ergänzend dabei unterstützen, Angst und Anspannung zu regulieren sowie beim Wachbruxismus Pressmuster früher wahrzunehmen und alternative Reaktionen einzuüben.
Essstörungen & belastetes Essverhalten
Essstörungen und belastetes Essverhalten sind keine Frage von Disziplin oder Willenskraft.
Sie können mit Scham, Körperablehnung, innerer Anspannung, Selbstwertproblemen, Kontrollverlust, Angst, depressiven Symptomen und körperlichen Risiken verbunden sein.
Medizinische Hypnotherapie kann hier nur ergänzend und sorgfältig eingeordnet eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen Selbstwert, Körperwahrnehmung, Emotionsregulation, Scham, Essdruck, Kontrollverlust und innere Sicherheit.
Chronische Schmerzen & Hypnose
Chronische Schmerzen sind real.
Auch wenn kein ausreichender organischer Befund existiert, können Nervensystem, Verarbeitung von Stress, Aufmerksamkeit und Schmerzgedächtnis eine zentrale Rolle spielen.
Mental Wellness durch Selbsthypnose
Selbsthypnose für innere Ruhe und Stressregulation:
Ein ärztlich geleitetes Gruppenangebot, das darauf zielt, Handlungsmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit und Resilienz im Alltag zu fördern.
Raucherentwöhnung mit Hypnose
Mit dem Rauchen aufhören. Den Rauchstopp mit medizinischer Hypnose unterstützen:
Strukturiertes Angebot zu Gewohnheiten, Auslösern, Stress und Rückfallprophylaxe.
Als Einzeltherapie oder in Kleingruppe.
Mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose
Ärztlich angeleitetes Gruppenangebot für Menschen mit med. abgeklärten chronischen Schmerzen, die Selbsthypnose erlernen möchten.
Ziele:
Selbsthypnose lernen
Selbsthypnose ist kein magisches Verfahren, sondern ein erlernbares Werkzeug.
Medizinisch angeleitete Selbsthypnose sicher und individuell lernen:
Eine trainierbare Methode für mehr Selbstregulation & Handlungsmöglichkeiten, deren Nutzen vom Ziel, der Indikation und der persönlichen Situation abhängt.
Selbsthypnose & Gruppenangebote
Selbsthypnose ist keine passive Behandlung und keine besondere „Begabung“, sondern:
Eine erlernbare Methode zur bewußten Arbeit mit:
Gruppenangebote zu den Themenbereichen Raucherentwöhnung, Mental Wellness, und „mit Schmerzen leichter leben durch Hypnose“ ermöglichen Ihnen das strukturierte Erlernen und Einüben solcher Fähigkeiten in einem klar definierten Rahmen.
Was ist medizinische Hypnose?
Medizinische Hypnose verständlich erklärt: Trance, fokussierte Aufmerksamkeit, Suggestion, Kontrolle sowie Unterschiede zu Schlaf und Showhypnose.
Hypnosearten im Überblick
Klassische, ericksonsche und weitere Hypnosearten verständlich erklärt – mit Einsatzgebieten, Unterschieden sowie medizinischen und ethischen Grenzen.
Showhypnose vs. medizinische Hypnose
Medizinische Hypnose und Show-Hypnose unter-scheiden sich deutlich. Erfahren Sie mehr über Ziele, Rahmen, Kontrolle, Ethik und therapeutische Verantwortung.
Ablauf einer Hypnotherapie
Wie eine medizinische Hypnotherapie abläuft: Erstgespräch, Indikationsprüfung, Zielklärung, Hypnose, Rückorientierung, Nachbesprechung und Selbsthypnose.
Grenzen & Kontraindikationen
Wann medizinische Hypnose ungeeignet oder nur nach sorgfältiger Abklärung sinnvoll ist – mit Hinweisen zu Krisen, Psychosen, Dissoziation und Diagnostik.
Wissenschaftliche Grundlagen
Was die Forschung über medizinische Hypnose zeigt:
Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen zu Kontrolle, Erinnerung, Wirksamkeit, Risiken, Sitzungsdauer, Selbsthypnose und dem Ablauf einer medizinischen Hypnotherapie.
Wissen & Fragen Übersicht
Diese Seite bietet Orientierung über die aufbereiteten Wissensbereiche bezüglich medizinischer Hypnotherapie.
Honorar
Informieren Sie sich über entstehende Kosten und anfallende Honorare.
Kontakt & Anfahrt
Kontaktieren Sie die Praxis Dunja Schmidt in Wesel für ein Erstgespräch. Hier finden Sie Adresse, Telefon, E-Mail, Sprechzeit, Anfahrt und Parkhinweise.
Über mich
Erfahren Sie etwas über mich: Dunja Schmidt, Ärztin, Zahnärztin und medizinische Hypnotherapeutin in Wesel mit Schwerpunkt psychosomatische Gesundheit und Selbstregulation.